Sonntag, 21. Februar 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 8/2016)

Michael Auksutats' Statements zur Woche
Über Stasiopfer von damals:
Habe gestern eine Doku aus den '90er Jahren gesehen, in denen ein Stasi-Opfer schockiert berichtete, wie hilflos er sich fühlte, als er erfahren hat, dass die Behörde sämtliche Konten von ihm kannte, wusste wann er mit wem über was telefoniert hat und selbst über seine Einnahmen und Ausgaben penibel Buch führte.
Ziemlich empfindliche Leute damals.

Über Terroristen als Bundestagsmitarbeiter:
Ein Bundestagsabgeordneter beschäftigt einen ehemaligen RAF-Terroristen.
Was für Zeiten.
Was kommt als nächstes?
Ein Geldwäscher als Finanzminister?

Über den Schrei nach Polizei:
Jetzt schreien alle Wahlplakate nach mehr Polizei. 
Exakt so habe ich mir den Weg in die Freiheit immer vorgestellt.
Danke.

Über Wahlverführungen:
Eigentlich wollte ich ja in das Lager der Nichtwähler wechseln. Aber das Establishment, das seine schmierigen, unproduktiven Gesichter in jede Staatsfunk-Kamera hält und derzeit angeekelt gebetsmühlenartig drei Buchstaben sabbernd als den Ausbund des Teufels schmäht, macht es einem sehr sehr sehr schwer.
Und führt mich nicht in Versuchung.

Über Einzug haltende Ostalgie:
Wenn ich Ostdeutscher wäre, würde es mir ziemlich sauer aufstoßen, dass die Parolen, die das Ende der DDR einläuteten, nach und nach delegitimiert werden, während jene des damaligen Herrschaftsapparats Einzug in die heutige Politik und die Medien halten.

Über die Folgen der Kernkraft und der Kernwaffen:
Ist es eigentlich nicht erstaunlich, dass zwei havarierte Kernkraftwerke für allerlei Krebserkrankungen, Mutationen und Missbildungen bis zum anderen Ende der Welt verantwortlich sein sollen, während 2054 Kernwaffentests und zwei Kernwaffenanwendungen global absolut keinerlei Folgen hatten?

Über fehlende Röcke:
Erstaunlicherweise liest man kaum noch Berichte, in denen Schulklassen kollektiv Röcke tragen, um sich gemeinsam der Diskriminierung als Frau zu stellen. 
Was ist los? Ist das aufgearbeitet?

Über Freiheit und Delfin-Babies:
Manchmal wünscht man sich, den Leuten ginge das Ende ihrer Freiheit ähnlich nahe, wie jenes eines Baby-Delfins.

Über Auswanderungspläne:
Man sollte das Land verlassen, solange die Linken noch nicht gemerkt haben, dass es gar nicht die Zahnfee ist, die ihre Kühlschränke füllt.

Über mögliche Hauptstadtverlegungen und Gebietsabtritte:
Wenn man die Hauptstadt nach Kassel verlegen und dafür Berlin den Polen als Wiedergutmachung übergeben würde, hätte man vier Probleme gleichzeitig gelöst:
- Die Hauptstadt hätte einen funktionierenden Flughafen
- Kassel wäre nicht vollkommen sinnlos
- die Steuern könnten um mindestens 40% gesenkt werden 
- Ein Erzfeind wäre für Jahrhunderte beschäftigt
Wenn das gut klappt, könnte man die Franzosen mit dem Saarland beglücken.

1 Kommentar:

Marcel DarkLord hat gesagt…

Episch. Einfach nur episch. Danke dafür!

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