Sonntag, 7. Februar 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 6/2016)

Michael Auksutats' Statements zur Woche
Nein?! Und ich ging immer mit der naiven Vermutung schwanger, der gewissenhafte Terrorist würde ordnungsgemäß über das Schengenvisum "T" auf unsere Insel der Seeligen einreisen.
Was bin ich auch ein Dummerchen.

Über Befürworter des Bargeldverbots:
Ich habe vorhin irgendwo gelesen, dass das Bargeldverbot ab 5ooo Euro super ist, weil jener der mehr ausgibt ohnehin nur Schmuck oder Autos kauft.
Irgendwann verreckt dieses Land, weil ihm der Neid die Luft abschnürt.

Über die Sorgen des deutschen Staatswesens:
Satire ist, wenn sich ein Staatswesen, das der Wirtschaft ständig und mit wachsender Begeisterung Sand ins Getriebe wirft, ausgerechnet beim Bargeld Sorgen um ihre Effizienz macht.

Über die ''Guten'', die sich immer mehr nach Freisler anhören:
"Der anständige Deutsche", "das Pack!", "der Lump!" - wieso hören die Guten sich eigentlich mehr und mehr an wie Freisler?

Über politische Verantwortung, Geld, Materie und Antimaterie:
Politische Verantwortung und Geld verhalten sich nachweislich wie Materie und Antimaterie. Sie ziehen einander magisch an und wenn sie sich berühren gibt es einen gigantischen Blitz und sowohl Geld als auch politischer Verantwortlicher sind nicht mehr in dieser Dimension aufzufinden. Nur ein paar Gravitationswellen zeugen vom ehemaligen Reichtum.

Pünktlich zur anstehenden Wahlperiode soll das Wahlkampfbudget erhöht werden. Ein durchaus legitimes Ansinnen, wie ich finde.

Über jene, die den Staat noch fürchten müssen:
Die einzigen, die den Staat noch fürchten müssen, sind jene, deren Bankverbindung er kennt und jene, deren Geschäftsadresse er hat. Und an die wird er sich auch halten. Bis zum Schluss.

Über Keynesianismus auf Berliner Art:
Ich halte die Aussage, dass in Berlin sinnlos Autos abgeflackert werden für zu kurz gegriffen. Die Hauptstadt der Republik erlebt gerade die Implementierung innovativer Instrumente zur Steigerung der Binnennachfrage. Und da kann man ruhig mal Danke sagen.
Denn solange es Pioniere gibt, gibt es auch Hoffnung.

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