Sonntag, 7. Februar 2016

Germania: Ohne Drang!

von Michael Auksutat
Solange noch die Führer von Terrorstaaten hofiert werden, kann es mit der Sorge um die Flüchtlinge nicht wirklich weit her sein.

Solange armselige Flüchtlingsbaracken in Brand gesteckt werden und keine Finanzämter, kann es mit der nationalen Solidarität nicht wirklich weit her sein.

Solange sich ein Land eine ganze Kaste von Kostgängern leistet, deren letzte produktive Tätigkeit das Austragen von Zeitungen als Schüler gewesen ist und deren Daseinszweck zu sein scheint, dem steuerzahlenden Durchschnittsbürger das Leben zur Hölle zu machen, kann es mit dem Drang nach Freiheit nicht all zu weit her sein.

Solange sich irgendwelche Pfeifen öffentlich im Fernsehen zeigen können, die durch die Gegend fahren und schauen, ob sich nachts um zwei irgendwo Arbeiter in einer Kneipe eine Zigarette anzünden, kann es mit der Zivilgesellschaft nicht all zu weit her sein.

Solange das Gut des Nachbarn ihm nur solange zugestanden wird, bis seine Fürsten wieder Geld brauchen, kann es mit der Überwindung des Untertanengeistes nicht all zu weit her sein.
Solange auf Karnevalszügen Papp-Panzer durch die Gegend geschoben werden, nicht etwa um die bürgerliche Revolution anzudrohen, sondern um ganz arme Nasen symbolisch zurück übers Meer zu jagen, kann es mit dem Aufstand der Anständigen nicht weit her sein.

Hör auf dir die Lippen mit Demokratie anzumalen, Du alte Schlampe Germania, und mach endlich die Übungen der Freiheit, um wieder in Form zu kommen. Vielleicht kommst Du dann auch zu einem gesunden Nationalbewusstsein.

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