Dienstag, 31. Mai 2016

Deutsche Verantwortung für Holocaustopfer vs. islamische Immigration

Foto: CC0 Public Domain / pixabay / gmaiga
von Dr. Peter J. Preusse
Ja da schau an! Dass es in der Tradition der Deutschen liege, ganz Großes zu leisten, hatten wir ja schon so gewusst, jetzt haben wir’s amtlich von der Frau Kanzler. Wir hatten das auch schon vom Herrn Führer gehört, der’s aber nicht ganz geschafft hat. Versagt hat er in seiner ganz, ganz großen selbstgestellten Aufgabe, die Juden zu vernichten, wenigstens die in Europa (die in Amerika waren immerhin das einzige Hindernis für gedeihliche transatlantische Beziehungen, in seiner Sicht). 

Wird die Frau Kanzler Wort halten? Wird sie „das“ schaffen? Auch wenn sie jetzt heisse Ohren bekommt, sie wusste genau, wen sie da einlädt und für wen sie die Grenzen öffnet: Die Juden-ins-Meer-Jäger, die mit Friedensnobelpreisträger Yassir Arafat Israel („Frieden heisst für uns Zerstörung Israels“) in den „totalen Krieg“ ziehen wollen, „der Generationen hindurch dauern wird“.
Wenn Muslims sich mit Moslems und Mohammedanern und Islamgläubigen streiten, in einem sind sie (fast) alle einig: Der Jude ist der Feind! Der Jude muss weg! Ob jahrzehntelang die Front islamischer Potentaten die UNO zur Anti-Israel-Plattform gemacht hat, ob der syrische (!) Verteidigungsminister Mustafa Tlas in den späten 90ern mit seinem Buch „The Matzoh of Zion“ mit den alten Verleumdungen vom mit Christenkinder-Blut gebackenen jüdischen Matzebrot Furore macht, ob heute im arabischen Kinderfernsehen Stürmer-Karikaturen von dreckigen jüdischen Hakennasen für die nötige Aufklärung der Jugend sorgen, die dann fast geschlossen hinter den ganz und gar nicht feigen, aber hinterhältigen Messerattacken in Jerusalem steht: So richtig innig ist die deutsch-arabische Freundschaft erst geworden mit der wirkungsvollen Zusammenarbeit des Palästinenser-„Führers“ el-Husseini mit dem Deutschen-Führer Kanzler Hitler in der „Judenfrage“, die ihren herzlichen Ausdruck im Glückwunschtelegramm zu den Nürnberger Rassegesetzen fand.

Schon vor der aktuellen Einwanderungswelle mussten Juden in Deutschland mit häufigen Bedrohungen und Verleumdungen aus dem islamischen „Kultur“-Kreis leben, schon vor vielen Jahren holte die Polizei eine Israel-Fahne aus dem Fenster einer Duisburger Privatwohnung, weil sie anders nicht mit dem wütenden islamischen Mob fertig werden konnte oder wollte. In Frankreich hat es zahlreiche jüdische Opfer gezielter islamischer Terrorgewalt gegeben, was hier von der Lückenpresse so lange wie möglich verschwiegen wird. Wie Michael Klonovsky zurecht anmerkt, wird jeder Zeuge vor Gericht belehrt, dass auch das Auslassen wesentlicher Aspekte der Wahrheit rechtlich eine Lüge sei.

Solange die falsche Identität „wir Deutschen“ wirkmächtig ist, weil sie die Köpfe der meisten und das über alle gestülpte „Recht“ beherrscht, haben „wir Deutschen“ gewiss keine Kollektivschuld an der Judenverfolgung durch den demokratisch legitimierten Deutschen-Führer und seine allerdings zahlreichen Helfer. Sehr wohl aber haben wir eine ganz besondere Kollektiv-Verantwortung gegenüber den Opfern dieser Verbrechen und gegenüber ihren direkten und indirekten Nachkommen, die der gutmenschlich reklamierten „Einzigartigkeit“ des Holocaust entspricht. Das moralisierende Verständnis für die „Opfer der Opfer“ ist der gar zu dünne Firnis über der Abwehr der zu Unrecht angeklagten Kollektivschuld und gegen die zurecht eingeforderte Kollektivverantwortung. „Die da drei Jahre nach Auschwitz bei der Vollendung des Völkermordes an den Juden vorerst scheitern, [. . .], nennt der deutsche Antizionist „Opfer der Opfer“, schreibt Gunnar Heinsohn in seinem viel zu wenig beachteten „Was ist Antisemitismus“ von 1988. 

Was will Kanzler Merkel also „schaffen“?

Dass das „Einzigartige“ des Holocaust keine Fortsetzung auf deutschem Boden finde, und nicht die Belastungen für’s „Sozialsystem“, muss jeder an die erste Stelle und ins Zentrum der allerdings weitergreifenden Überlegungen stellen, der auf einen Bevölkerungsaustausch im großen Stil sich einzulassen für moralisch geboten hält. Eine erneute Zusammenarbeit von deutsch-europäischen, ja westlichen, und arabischen „Führern“ ist nicht gefragt, geboten dagegen ist der deutsche Beitrag dazu, dass die Vollendung des Holocaust nicht nur „vorerst“ scheitert.

P.S.: Eine gute Bekannte, die ihre ganze Familie im Holocaust verloren hat, fragt: Wie würde die deutsche Öffentlichkeit und die Politik wohl reagieren, wenn plötzlich eine Million Juden nach Deutschland kommen würden? Warum fällt diese Frage den Biodeutschen nicht ein?

1 Kommentar:

  1. Wenn es keine Kollektivschuld gibt, gibt es auch keine kollektive Verantwortung, was erst recht für Nachfahren gilt.

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