Mittwoch, 27. Januar 2016

Schweineherrschaft: Unvorstellbare Entartungen durch Volkes Stimme

Bild: CC0 Public Domain/pixabay.
von Kurt Kowalsky, aus der Reihe "Kowalsky kommentiert die Schweineherrschaft"
In meinem Artikel "Mich hat der Feind überfallen" analysiere ich, dass die sogenannte politische Willensbildung an den Stammtischen dieser Welt, Grundlage dafür ist, dass die Menschen glauben, nun ihren politischen Willen erkannt, und per Wahl zu seiner Durchsetzung beitragen zu können. Das ist wohl eine blöde Idee, aber wenn man lange genug die Luft anhält, geht auch das Treppenhauslicht aus.

Und so zielen bei jeder politischen Wahl Millionen auf irgendwelche Ziele und stellen nach der Wahl fest, dass sie sich ins eigene Bein geschossen haben. Diese Asozialität, äh, diese Akausalität hindert unsere Mitmenschen nicht daran, in vier Jahren den selben Zirkus wieder mitzumachen.

Ja, die menschliche Einfalt ist unendlich, aber durch die Lebenszeit begrenzt. Ich möchte deshalb völlig sinnlos darauf hinweisen, dass wenn der Opa für Führer und Volk damals in Stalingrad sein Bein verloren hat, so lag dies, liebe Enkelkinder, nicht am Rauchen. Es kam vom Wählen.

Nein, Opa hatte nicht den Krieg gewählt, sondern den Frieden, er hatte auch nicht die Gaskammern gewählt, sondern die Ordnung. Opa hatte übrigens gewusst, dass so ein Kaiser fürchterlich doll drehen kann. Aber er hatte nicht gewusst, dass Volkes Stimme, durch Machthaber interpretiert, zu unvorstellbaren Entartungen führen kann.

Hat der Opa nicht gewusst, hat er auch seinen Kinder nicht erzählt und so blieb alles bei der althergebrachten, weil immer noch möglichen, Volksverhetzung.

Es gibt aber auch schöne Geschichten aus der damaligen Zeit.

Als der Propagandaminister Joseph Goebbels sich damals von seiner Sekretärin verabschiedet hat, sagte er zu ihr: "In wenigen Tagen werden sie uns alle verfluchen. Und Sie? Warum haben Sie zu mir gehalten? Jetzt wird Ihnen das Hälschen durchgeschnitten."

Nach meinen Informationen hat die Sekretärin überlebt. Ich vermute, dass die einzige Schlussfolgerung, die sie aus ihrer Vergangenheit zog, die war, in Zukunft eine andere Fresse zu wählen.

P.S.: Dagegen gibt es natürlich auch was von Ratiopharm, doch die Sterbehilfe ist eben gerade auch verboten worden. Die wissen schon warum.

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