Mittwoch, 6. Januar 2016

Medienkritik: Der ''Lügennachbar''

von Kurt Kowalsky
Mal was Persönliches, an alle sogenannten Freiheitskämpfer und sonstige Witzfiguren:

Ich habe einen besonders dummen und verlogenen Nachbarn. Der wohnt wohl drei Häuser weiter, doch ich gehe jeden Tag mehrere Male hin und höre mir sein dummes Geschwätz an.

Ab morgen werde ich es protokollieren und hier posten. Dann können wir uns alle gemeinsam über sein dummes Geschwätz aufregen. Wir nennen ihn dann „Lügennachbarn“. Immer wenn jemand „Lügennachbarn“ kommentiert, bekommt er ein Like it. So können auch die Minderbemittelten ein paar Punkte sammeln.

Dämmert‘s? Natürlich nicht. Wenn man selbst nicht mehr in der Lage ist, sein eigenes inkonsequentes Verhalten zu erkennen, sollte man zum Arzt gehen, anstatt hier als angeblich Libertärer ständig irgendwelche Presseartikel zu posten, um sich danach darüber zu echauffieren.

An die dumme Stirn gehört von Rechts wegen die geballte Faust.

1 Kommentar:

  1. Ja, wir wissen eigentlich alle, dass es sinnlos ist, einem Lügner Aufmerksamkeit zu schenken. Und doch tun wir es alle. Warum? Weil wir glauben, wir könnten die Angelogenen aufklären? Und wir halten das für wichtiger, je größer der Lügner und je relevanter die Lüge für unser Leben ist.

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