Sonntag, 31. Januar 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 5/2016)

Michael Auksutats' Statements zur Woche

Über Länder mit großer und Länder mit geringer Einkommensschere:
Erstaunlicherweise müssen Länder mit großer Einkommensschere jenen, in denen alle das Gleiche haben, regelmäßig mit Nahrungsmittelspenden aushelfen, damit die Leute dort nicht vor lauter Gerechtigkeit verrecken.

Über den Grenzschutz und den Zugang zum Kanzleramt:
Nachdem der Grenzschutz fortan auf Waffengewalt verzichtet, wird auch der unberechtigte Zugang zum Kanzleramt ausschliesslich durch gutes Zureden und die Aushändigung von Exemplaren des Grundgesetzes abgewehrt.
Wir sind die geilsten.

Über den Sozialismus, überall:
Ich finde es immer wieder köstlich, wenn linksdrehende Zeitgenossen einen hohen Puls bekommen bei der Meldung, dass Migranten an den Grenzen ihr Hab und Gut abgenommen und das requirierte Vermögen in den Staatshaushalt fließt.
Exakt so funktioniert Sozialismus. 
Ohne Grenze. Für jeden. Überall.

Wenn irgend ein Scheiß-Studioso in seinem Hinterzimmer eine 100% Erbschaftssteuer postuliert, oder eine 17-Männchen-NGO-GO Ungerechtigkeiten anprangert, die selbstverständlich nur durch Enteignung zu beheben ist, dann kann man den Mist in 120 Zeitungen nachlesen. 
Wenn es aber um Zweifel an der geltenden Staatsreligion geht, dann wird es eher schweigsam.

Über die Ausblendung des totalen Staates an Holocaust-Gedenktagen:
Was mich an Holocaust-Gedenktagen immer unwahrscheinlich irritiert ist, dass die Rolle des totalen, allwissenden Staates komplett ausgeblendet wird. Ohne die Volkszählung 1939, die zentrale Erfassung von Bevölkerungsdaten in Datenverarbeitungsanlagen und tatkräftige Mitwirkung primär unpolitischer, dafür aber um so staatsgläubigerer Menschen, wäre dieses Massaker überhaupt nicht möglich gewesen. Die Nazis sind nicht zu hunderttausend aus UFOs gestiegen, sondern waren Menschen wie Du und ich + Daten + Macht + der Staat brauchte dringend Geld.
Eine Kombination, die aus heutiger Sicht jedoch Gott sei dank nahezu undenkbar erscheint.

Ich bin dankbar und froh, dass es unseren Staatsschutzorganen immer wieder gelingt, Anarchie und Terrorismus an der Wurzel auszumerzen, weit bevor daraus Sträucher der Insubordination gedeihen können. Man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass ordentliche Zucht im Großen nicht funktionieren kann, wenn im Kleinen die Zügel locker gelassen werden.

Über die kriegerische Macht - die mit dem Bundesadler:
Manchmal muss man die Leute daran erinnern, dass die einzige kriegerische Macht, die sich ständig vergrößert, die bedingungslosen Glauben fordert, deren Mitglieder bewaffnet sind, die ständig mehr finanzielle Mittel braucht, die ihren Aufenthalt genau so kennt, wie ihren Besitz und von einem Moment auf den Anderen Zugriff darauf und gar auf das Leben nehmen kann, weder ein schwarzes Gesicht hat, noch ein Kopftuch trägt - sondern einen Bundesadler.
Und der einzige Grund, warum sie nicht heute Abend die Tür eintritt, ist, weil man pünktlich Schutzgelder zahlt.

Über das Interesse am Unternehmer:
Ein Unternehmer investiert, bei Gefahr des Scheiterns und des persönlichen Ruins, in ein Produkt, dass sich wider Erwarten dreier Banken bei denen er vorgesprochen hat, verkauft wie verrückt.
Interessiert die Medien kein Stück.
Wenn dieser Jemand mehr hat als der Durchschnitt, dann wird ihm plötzlich ungeteiltes Interesse zuteil. 
In räuberischer Absicht.

Über das heutige Deutschland:
Deutschland ist, wo der Gedanke, dass man sich schon einmal anschauen sollte wer da kommt und durchaus nationale Eigeninteressen zu berücksichtigen sind, als rechte Parole wahrgenommen wird. 
Ein durchdachtes und kraftvolles "Reiche enteignen!" hingegen ist Ausweis von Intellekt, sozialer Verantwortung und Zivilcourage.

Über die Dreifaltigkeit der Bundesrepublik:
Es ist falsch, dass diesem Land nichts mehr heilig ist.
Die Dreifaltigkeit aus Abgabenordnung, Rundfunkstaatsvertrag und Parteienfinanzierung ist nach wie vor unantastbar.

Über ''niederschwellige Delikte'' - der Rechtsstaat ist gerettet:
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten. Mit "niederschwelligem Delikt" ist in Kiel explizit auch weiterhin nicht das Falschparken gemeint. Dies wird nach wie vor in der gewohnten Qualität und Geschwindigkeit geahndet. Die Polizei kann in dieser Hinsicht gelassen Entwarnung geben.

Widerwillig nochmal über das Flüchtlingsthema:
Eigentlich wollte ich mit dem Flüchtlingsthema schon lange durch sein. Es ist nur noch müssig und alle Seiten ohnehin nicht mehr für vernünftige Argumente zugänglich. Am logischsten verhalten sich letztendlich immer noch die Betroffenen selbst. Auf die ein oder andere Weise. Bei der autochthonen Gesellschaft hakt es nach und nach aus. Und das macht sich insbesondere sprachlich bemerkbar.
Wenn jemand beispielsweise überteuert ein Haus vermietet, dann ist er "Profiteur der Krise". Ebenso wie Taxifahrer, Caterer und andere üble Spießgesellen die eine Dienstleistung anbieten. Für Metiers in denen sich überwiegend Grüne betätigen hingegen gilt dann plötzlich "Migration ist ein Jobmotor". Tausende neue Beamte, Sozialarbeiter und Sprachlehrer sind dann gemeint.
Sie profitieren nicht, nein, sie sind in ihrem Wirken ein Segen für die Welt.
Ich finde das hoch interessant.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

Name

E-Mail *

Nachricht *