Montag, 25. Januar 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 4/2016)

Michael Auksutats' Statements zur Woche

Über das Land der Kleinkünstler:
Ein Linker tut so, als wäre er von Rechten angegriffen und mit Messern angeritzt worden. Eine Rechte tut so, als sei sie von drei Flüchtlingen angegriffen und vergewaltigt worden. Ein Demokratiesender tut so, als würde er Journalismus betreiben. Eine Kanzlerin tut so, als würde sie das Land regieren. Ein Sozialstaat tut so, als sei er für die Nettozahler ein lohnendes Geschäft. Millionen Ehefrauen tun so, als hätte es ihnen Spaß gemacht. 
Das ist ein Land der Kleinkünstler. 
Dichter und Denker - so weit würde wohl niemand mehr gehen. Aber schauspielerische Leistungen sind auf jeden Fall unverkennbar.

Über seine Vorstellungen:
Ich stelle mir gerade vor, ich würde in einem Land leben, in dem die Friseur-Gesellin, die nach ihren Abzügen kaum weiß, wie sie die Ökosteuer zahlen soll und deswegen Bus fährt, dafür herhalten soll, den Herrn Oberstudienrat beim Erwerb eines Elektrofahrzeugs zu unterstützen.

Über aktuelle und zukünftige Produktionsverschiebungen:
Die Chinesischen Schuhfabrikanten verlegen ihre Produktion wegen der hohen Löhne allmählich nach Äthiopien. Bis dem Deutschen aufgeht, warum das gut sein könnte, verlegt der äthiopische Schuhfabrikant seine Produktion nach Deutschland.
Über das ''C'' in der CDU:
Man fragt sich schon zwischendurch, ob den Parteigenossen insgesamt noch gewahr ist, dass das 'C' in der CDU nicht für Cäsarin steht.

Über das intellektuelle Deutschtum:
Ich frage mich, wo sind in diesem Land eigentlich die Intellektuellen, die, jenseits von Jubelperser- und Hetzertums, die Probleme analytisch angehen und tragfähige Lösungsansätze bieten? Wo ist das beschworene Deutschtum, das im Kant und nicht in der Künast gründet?

Über den kleinen Fehler der Claudia Zimmermann:
Passiert halt. Man sitzt zu hause. Trinkt ein Weinchen. Reflektiert das Gesagte einer Diskussionsrunde und stellt fest: Mensch, an der Stelle war meine Rede der Faktenlage nicht vollkommen angemessen. Was ging mir nur durch den Kopf? Anweisung von oben?! Himmel.
Gott sei dank konnte sie das noch ausbügeln, bevor einer ihrer Vorgesetzten das mitbekommt und sie darauf anspricht.

Über den Sinn von Parteien:
Vielleicht gerät das bei dem ein oder anderen Demokraten hin und wieder in Vergessenheit: Parteien haben eben die Aufgabe, gegensätzliche Konzepte für bestehende Probleme anzubieten. Dies ist naturgemäß damit verbunden, dass deren Konkurrenten ihre Vorgehensweise ablehnen.
Der Sinn von Parteien ist nicht, sich im Ausmaß von geplanten Steuererhöhungen zu überbieten, ansonsten die Kandidatin der Nationalen Front zu unterstützen und das Klassenbewusstsein der Werktätigen zu festigen.

Über einen empörten Syrer:
Ich kann dem Herrn Hamoto nachfühlen. 
Ich stelle mir vor, ich sei in ein anderes Land geflohen und integriert und alles wäre gut, und plötzlich bekommt meine neue Heimat meiner Alten gegenüber romantische Gefühle und ließe massenweise Deutsche rein. 
Weil sie so fleißig seien. Und so klug. Und so höflich. 
Und dann ist das Erste was man hört, wenn die Recken aus dem Bus steigen "Hör'n se mal! Wat issen dit hier fürn Saftladen. Wo gibt's denn jetzt den Jeld vom Amt? Ick hab ooch noch anderet zu tun!!!".
Ein Albtraum.''

Über interessante Waffengeschäfte der Peschmerga:
Zapperlott!
Manchmal offenbaren sich Zusammenhänge, deren Existenz sich nach menschlichem Ermessen nicht erahnen lassen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

Name

E-Mail *

Nachricht *