Sonntag, 3. Januar 2016

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 1/2016)

Michael Auksutats' Statements zur Woche

Über den Tod von ,,Raubein'' Lemmy Kilmister und die Trauer der Journaille:
Ich finde schon gruselig, wenn üblicherweise glänzend geleckte Journalisten, die sonst für Veganerei, Alkohol- und Rauchverbote, Klimagedönse und Gender stehen, plötzlich einem Raubein aus den Siebzigern, der es tierisch hat krachen lassen, hinterher trauern.

Über Deutschlands Glanz vergangener Tage:
Deutschland kommt einem hin und wieder vor, wie ein kleiner Krämerladen, der einst hoch geachtet war und vor dem sich Kunden in langen Schlangen gestellt haben, um ein Teil der frischen Ware ab zu bekommen. Und so sonnen sich seine Betreiber im Glanz vergangener Tage, während einige Straßen weiter der Rohbau des Mega-Marktes abgeschlossen wurde und es nun darum geht das Interieur zu vervollständigen. 
Unsere Krämer sind sich ihrer Sache sicher. Ist ihr Laden doch immer voll. Wenn auch nur weil die meisten Kunden anschreiben lassen.

Über die nachhaltigen Tätigkeiten des Leviathan:
Da wehrt sich der Pöbel so lange und so vehement gegen die Totalüberwachung, dass sich seine Führung gezwungen sieht, extra Terroristen zu importieren, damit es endlich etwas zu überwachen gibt. Hat ja auch geklappt.
Mangelnde Nachhaltigkeit in seinen Tätigkeiten kann man Leviathan wahrlich nicht vorwerfen.

Über Silvester:
Silvester - Das ist ja immer ein bisschen Ostfront für Wehruntaugliche.

Über das Weihnachtsfieber von Eltern und Kindern:
Es stimmt nicht, dass Eltern das Weihnachtsfieber ihrer Kinder nicht nachvollziehen können. Bei ihnen kommen die leuchtenden Augen nur später. Wenn Schule und Kindergarten endlich wieder anfangen.

Über die mediale Schwerpunktthemensetzung:
Fernsehen an. Flüchtlinge. Fernsehen aus.

Über das neue Waffengesetz in Texas und das mangelnde Verständnis dafür in Deutschland:
Der Amerikaner bleibt dem gemeinen Teutonen so fremd wie der Russe. Beiden ist die Weite einer Nation gegeben, die dem Deutschen in seinem Knechtspferch gruselt.

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