Sonntag, 6. Dezember 2015

Klare Kante: Der Wochenrückblick (KW 49/2015)

Michael Auksutats Statements zur Woche

Über aktuelle Rechenspielchen des Focus im Zuge der Pegida-Demonstrationen:
Der Focus rechnet gerade vor, wie viel die Sicherung der Pegida-Demos den Steuerzahler kostet.
Da sollte man wirklich einmal darüber nachdenken, ob das Grundgesetz in der Form noch haltbar ist.
Ein klein wenig erinnert das an die Mathe-Bücher, die man einst beim Großvater auf dem Dachboden gefunden hat: "Ein Schwachsinniger kostet das Deutsche Reich RM1200 jährlich, wie viele Ehestandsdarlehen..."
Wird noch spannend.

Über den ,,provokanten'' Auftritt von Tilo Jung auf der Bundespressekonferenz:
"Du stellst Fragen, die uns nicht interessieren" werfen die Hauptstadtjournalisten dem Jung vor.
Ich fasse es mal so zusammen: Der Bursche hat einen reichlichen Linksdrall. Das ist ok. Aber ihm geben die Leute sogar Spenden, während die Journalisten nach einer GEZ zur Finanzierung ihrer Ergüsse rufen.
Die Seite meiner Sympathie dürfte damit eigentlich klar sein.

Über das Vorhaben, 20.000 Asylwerber in Berlin-Tempelhof unterzubringen:
Ich halte das auch für eine hervorragende Idee.
Berlin hat dafür die integrativen Fähigkeiten. Und 20.000 Leute mit viel Tagesfreizeit und großen Träumen auf einen Haufen zu werfen kann gar nicht schief gehen.

Über die Friedensproduktion in Deutschland:
In Deutschland geht Frieden so:
Wenn eine Gruppe Randale macht, wird sie zunächst bekämpft. Hilft das nicht, wird sie mit Geld zugeworfen. Verwendet sie dies, um ihre Propagandafähigkeiten zu erhöhen, erhält sie ein Ministerium und ihre wirren Thesen werden Gesetz.
Bezahlt wird das ganze von den armen Hunden, die abends zu müde sind, um noch Steine zu werfen.
Aber wenigstens haben sie Führung.
Man muss auch mal danken können.

Über die Zeitpräferenz bestimmter Leute:
Es erstaunt mich immer wieder, wenn sich Leute treffen, deren Planungshorizont üblicherweise maximal eine Legislaturperiode währt, plötzlich unerwünschte Gegebenheiten in hundert Jahren diskutieren und deren vorgeschlagene Gegenmaßnahmen wundersamerweise ihre Einnahmen im Diesseits signifikant erhöhen.

Über grüne Schwerkraftüberwinder:
Ein Grüner ist jemand, der sich von Steuersklaven auf einer Sänfte durchs Leben tragen lässt und behauptet, er habe die Schwerkraft überwunden.

Über deutsche Soldaten und deutsche Grenzen:
Unsere Gesellschaft ist so weit, deutsche Soldaten ohne größere Debatte in den Kugelhagel anderer Länder zu schicken, während halb Deutschland entrüstet ist bei dem Gedanken, dass Grenzen unter Umständen auch bewaffnet zu schützen sind.
Die sind doch irre hier. Komplett irre.

Über (N)Olympia in Hamburg:
Der Gedanke, dass sich eine Stadt, die nicht einmal eine Philharmonie zu Stande bekommt, eventuell beim Bau von mehreren Stadien und Sportstädten vollends die Karten legt, liegt nicht wirklich fern. Ich glaube die Hanseaten sind noch mal knapp an einer Katastrophe vorbei geschlittert.

Über von FDPlern belästigte Journalistinnen ... und von Grünen missbrauchte Kinder:
Gott sei dank waren es nicht FDPler, von deren anzüglichen Bemerkungen sich 1000 Journalistinnen belästigt gefühlt haben. Dann wäre hier was los. Aber so ist das ok.

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