Dienstag, 13. Oktober 2015

Zehn Vorzüge einer Privatisierung des Bildungswesens

Vortrag von Tomasz M. Froelich
Tomasz M. Froelich, Autor des Buches ,,Bildungsvielfalt statt Bildungseinfalt'' hielt im Rahmen des von ,,Liberale Zukunft'' organisierten Freiheitstages 2015 in Kassel den Vortrag ,,Bildung auf dem freien Markt: Über die Vorzüge einer Privatisierung des Bildungswesens'', bei dem er zehn Vorzüge freier und privater Bildung gegenüber staatlicher Bildung herausarbeitete.



Auf einem freien Bildungsmarkt würden gute Schulen und Universitäten reproduziert, schlechte hingegen verschwänden vom Markt. Bildungsunternehmen würden sich an den Interessen und Bedürfnissen ihrer Kunden orientieren, im Zuge der Wettbewerbssituation stärkere Qualitätskontrollen durchführen und stets auf der Suche nach den besten pädagogischen Konzepten sein - die innovative Kraft des Wettbewerbs könnte sich entfalten. Das Informationsproblem aufseiten der Kunden würde - wie in anderen Branchen auch - durch Markennamen gelöst. Auch unter Lehrern und Wissenschaftlern fände ein Wettbewerb statt: Wer besser lehrt, würde mehr verdienen - die Anreizarchitektur wäre eine andere und würde dazu führen, dass sich in Forschung und Lehre eine höhere Qualität durchsetzen würde, was wiederum verstärkt Investoren anziehen würde. Durch eine verstärkte Vielfalt an Schulformen würden auch gesellschaftliche Konflikte, wie sie bei zentral verfassten Lehrplänen vorprogrammiert sind, eingedämmt.

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