Donnerstag, 22. Oktober 2015

Rezension: Quergedacht? Nein, präzise analysiert!

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Hubert Milz rezensiert
Horst Demmler: Wider den grünen Wahn: Eine Streitschrift, 410 Seiten, 20,40 Euro, Monsenstein und Vannerdat.
Der Autor, der im Ruhestand lebt, war viele Jahre Professor der Volkswirtschaft an der Universität in Gießen.
Der (Un)Ruheständler untersucht in diesem Buch, das mehr als 400 Seiten umfasst, die vergangenen Jahrzehnte der ökologistisch-ideologischen Politiken.
Sein Buch nennt der Autor selbst eine "Streitschrift". Dies überrascht, denn "Streitschriften" sind regelmäßig nicht so umfangreich, führen die Leserschaft meist mittels plakativ-vereinfachender Formulierungen in den "Streit" ein und versuchen die Leserschaft durch einen suggestiven Stil für die eine oder andere Seite des "Streits" zu vereinnahmen.
Trotzdem ist die Bezeichnung "Streitschrift", die der Autor wählt, korrekt - es handelt sich um eine "Streitschrift", in welcher der Autor seine Positionen als Wissenschaftler darlegt, der es gewohnt ist sachlich-methodisch zu Werke zu gehen und endlich Luft ablassen kann, ohne auf irgendwelche universitären Empfindlichkeiten weiter Rücksicht nehmen sollen zu müssen.

Schön zeichnet der (Un)Ruheständler nach, dass die ökologistische Bewegung von der sogenannten 1968er-Revolte etliche Dinge gelernt hat. Insbesondere haben die Ökologisten einiges aus dem Agitprop-Instrumentarium der 68er übernommen, welches die ökologistische Bewegung gezielt für die eigene Agitation und Propaganda nutzt. Ebenfalls zeigt der Autor wunderhübsch, wie die Ökologisten vielfach via Behörden sozusagen mittels Amtshilfe ihre Agitation und Propaganda betreiben.

In dem Buch werden viele Machenschaften des grünen Wahns aufgedeckt, z. B. die krassen Fehleinschätzungen der Ökologisten, die bewussten Irreführungen der Öko-Agitprop-Akteure, die apokalyptischen Gräuelmärchen der Ökologisten, die ökologistische Medienhetze in der "Wahrheitspresse" mit aggressiv-moralistischen Tribunalen, die vielen vorsätzlichen Verdrehungen, die Falschmeldungen bezüglich der Realität und der unzähligen Fakten, die durch die Arbeiten von Wissenschaftlern als gesichert gelten können.
Die Themen, die der Autor aufzeigt und präzise analysiert, sind zu umfangreich, um diese eingehend und tiefschürfend hier an dieser Stelle aufzuzeigen. Themen, bei denen der (Un)Ruheständler die Ökologisten analytisch regelrecht vorführt, sind z. B. die ökologistische Kampagne aus den 1980er Jahren um das Waldsterben, die Agitationen gegen die Gen-Medizin, der verheerende, ja im wahrsten Sinne des Wortes tödliche Einfluss der Öko-Lobby auf die Weltgesundheitsorganisation, die ökologistische Klimapolitik, die eine Umverteilung von Arm nach Reich vollzieht und etliche Punkte mehr werden in dieser "Streitschrift" sachlich widerlegt. Der (Un)ruheständler zeigt, dass die Basis des ökologistischen Denkens der (vielfach vorsätzliche) Irrationalismus ist, um die Menschheit in Not, Armut und Elend zu treiben.

Vielleicht genügen diese wenigen und kurzen Splitter, um Appetit auf das Buch "Wider den grünen Wahn" zu machen. Dies wäre erfreulich, denn diese "Streitschrift" ist als erhellende Lektüre über den irrationalen und den Menschen aus tiefsten Gründen verachtenden Öko-Wahn sehr zu empfehlen!

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