Sonntag, 20. September 2015

„Nazis, Nazis, überall nur Nazis!“

von Philipp A. Mende
Voller Faszination sowie sich manchmal köstlich amüsierender, manchmal verkrampfender Gesichtszüge verfolge ich mittlerweile quasi täglich, mit welch unendlich großem „Mut“ in Deutschland nunmehr aus jedem Mauseloch „gegen rechts“ Stellung bezogen wird. Das ist wirklich spitze, Leute! Wenn es gleichzeitig nur nicht so peinlich und traurig wäre.

Warum? Dazu muss man zunächst wissen, dass die individuelle Freiheit des Bundestoitschen in einem Ausmaß drangsaliert, beschnitten und verkrüppelt werden kann und darf, dass seinerzeit bereits Personen wie Napoléon auf Tischen tanzten. Nicht umsonst äußerte jener: „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“ 

Selbstverständlich gibt es nicht den Deutschen an sich. Die Beobachtung der objektiven Realität bestätigt jedoch, dass Napoléons Worte zumindest den überwiegenden Teil „der Deutschen“ trefflich beschreiben. (Als Beweis brauchen Sie lediglich versuchen, emotionslos über die Wurzeln von Herrschaft und Staat zu diskutieren.) Solange die sukzessive Versklavung vor dem Hintergrund einer „legitimierten“, ja quasi-religiösen „Autorität“ erfolgt - sprich Männer und Frauen, die sich einfach „Regierung“ nennen -, ist alles in Butter. Dies hat Tradition in Deutschland.

Eine Sache jedoch lässt sich der „kritische“ FAZ-, Spiegel-, Stern- und Konsorten-Leser in seiner „kritischen“ Einheitsmeinung keinesfalls nehmen: Die heilige Wahl. Diesbezüglich wurde er derart konditioniert, dass er sich alle vier Jahre in einen Pawlow‘schen Hund transformiert und zombieartig etwas verteidigt und tätigt, was Paul Watzlawick als „mehr desselben“ bezeichnen würde. Danach hat er wieder vier Jahre lang von Tuten und Blasen keine Ahnung und gut ist. Simpelste 1+1-Ökonomie? Fehlanzeige. Ethik und Moral? Unwichtig. Das Wesen eines Staates? Um Himmels willen! Die „Errungenschaften“ des Etatismus scheinen in der Tat den Gipfel zivilisatorischen Fortschritts zu markieren. Prost Mahlzeit.

Da die Erfahrung zeigt, dass es sinnvoller ist, mit einer Schachtel Steine über Nietzsche zu diskutieren denn einem „verantwortungsbewussten“ Bürger von Welt die Unsinnigkeit, Hamsterrad- und Kanalisierungsfunktion sowie letztlich praktizierte Anti-Ethik einer politischen Wahl darzulegen, wurde diese Tätigkeit - zumindest, was mich betrifft -, schon lange durch sinnvollere Tätigkeiten ersetzt. Aschenbecher stricken zum Beispiel. Es ist verlorene Liebesmühe, Zeit in etwas zu investieren, was Heinrich Heine folgendermaßen beschrieb: „Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.“ Oh Heinrich, es ist beides für’n Popo. Hättest du das nur früher erkannt, wärst du womöglich nicht an diversen Nervenzusammenbrüchen über Jahre hinweg kläglich eingegangen.

Doch was hat das alles mit oben genannter, faszinierender Unterhaltung zu tun? Wenn wir uns die gegenwärtige politische Gewaltlandschaft ansehen, so stellen wir fest, dass sich der internationale Sozialismus - im Straßenjargon kurz als „links“ bezeichnet -, zu 100% präsentiert, nur dass sich die Einheitspartei nicht mehr als SED, sondern „DieLinkeGrünenCDUSPDFDP“ bezeichnet, während irgendwelche nationalen Sozialisten (NPD etc.) irgendwo jenseits der 1% (zurecht) im Nirwana herumdümpeln. Zwar konnte mir, abgesehen von einer lediglich unterschiedlich interpretierten Auffassung von Rassismus, bisher immer noch niemand Unterschiede zwischen nationalem und internationalem Sozialismus erläutern, aber das ist auch nicht wichtig, solange sich für den ungeheuerlichen „Mut“, sich „gegen rechts“ zu erheben, gegenseitig auf die Schulter geklopft werden kann. Nationale Sozialisten definierten sich dadurch, dass sie das „Gemeinwohl“ über das Individuum sowie dessen „Recht auf Eigentum“ stellten („Gemeinnutz vor Eigennutz“), Umverteilung propagierten, Andersdenkende diskreditierten und sukzessive mundtot machten (oder machen wollten) sowie Propaganda über staatseigene Medien verbreiteten. Und heutige Gutmenschen, die aktuell exakt dasselbe tun oder gutheißen, erdreisten sich, andere - ausgerechnet - als Nazis zu diffamieren? Es ist nur noch absurd.

Dabei wird kaum noch zwischen tatsächlich fremdenfeindlichen Plattitüden und konstruktiven, kritischen Stimmen unterschieden. Selbst bloße Fragen werden mit „Nazi“ quittiert und niedergebügelt. Warum? Da sie aus ideologischen Gründen nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden können und dürfen. Ich stelle sie trotzdem:

- Es gibt zwei Möglichkeiten hinsichtlich der aktuellen Migrationswelle: a) Es gibt einen Sozialstaat, der die Einwanderung begrenzt, da andernfalls das Verhältnis von Zahlern zu Empfängern auseinanderfällt (mehr als sowieso schon), oder b) Es gibt keinen Sozialstaat, womit Grenzen überflüssig werden. Ich spreche mich klar für Option b) aus: Kein Staat, keine Grenzen. Wie sehr „Nazi“ ist das?

- Ich behaupte nicht, dass in all den „Flüchtlingen“ ein potentieller Dschihadist schlummert. In einigen sicher - das zeigen beispielsweise Vorfälle, in denen Menschen andere Menschen lynchen wollen, weil sie ein paar Seiten aus einem mittelalterlichen Buch reißen. ISIS kündigt jedoch völlig unverblümt an, mittels der aktuellen Flüchtlingswelle Attentäter nach Europa zu schleusen[i] etc.
Interessant ist jedoch der Umstand, wie islamische Staaten die Lage einschätzen: Viele der reichsten muslimischen Länder (Saudi-Arabien, Bahrain, Katar, Kuwait, Vereinigte Arabische Emirate, Oman) haben keinen einzigen syrischen Flüchtling aufgenommen[ii], weil sie befürchten, sich dadurch dem Risiko des Terrorismus auszusetzen. Wo ist die viel gepriesene Solidarität unter Muslimen? Wir sprechen wohlgemerkt von Ländern, die schon extrem islamisch geprägt sind, in denen die Scharia in nicht unbeträchtlichem Ausmaße gilt und der Islam das komplette gesellschaftliche, politische und private Leben dominiert. Und diese nehmen ihre eigenen Glaubensgenossen nicht auf, weil sie Angst vor Destabilisierung und Terror haben. In Deutschland hingegen kennt man diese Angst nicht. Warum?

- Freilich könnte man argumentieren, dass man Angst haben sollte, sofern gefährliche Flüchtlinge in Saudi-Arabien aufgenommen werden und in den dort herrschenden Islamismus integriert werden würden, da eine islamistische Armee das Resultat sein könnte. Ist jedoch demzufolge das implizierte „Deshalb habe ich sie lieber alle hier“ ein logischer Schluss? Nochmal: Vor dem Hintergrund eines Zwangssozialstaates: Wer bezahlt das? Und wie lange?

- Nicht einmal staatseigene Medien können den Umstand verschleiern, dass seit geraumer Zeit und simultan zur gegenwärtigen Hau-ruck-Einwanderung ein gewaltiger Exodus aus Deutschland stattfindet. Wer flüchtet aus Deutschland? Die den Sozialstaat noch halbwegs finanzierenden produktiven Kräfte oder die vom Sozialstaat direkt Abhängigen? Warum?

- Auch umgekehrt gilt: Warum sollte beispielsweise ein gut ausgebildeter, indischer Ingenieur den Entschluss fassen, ausgerechnet nach Deutschland zu kommen, wo ihm alles in allem etwa 70% seines Verdienstes durch Steuern und Abgaben genommen werden[iii]? Wer kommt, wer kommt nicht?

- Ende dieses Jahres wird voraussichtlich die erste Million (!) „flüchtender“ Männer, die nach Deutschland kommt und im vollen Saft steht, erreicht sein, also zusätzlich zu den insgesamt bereits in Deutschland lebenden Männern. Jetzt stellen sich weitere, unterschiedliche Fragen: 1. Wie viele junge Frauen zwischen, sagen wir mal, 16 und 30 leben im Vergleich dazu in Deutschland? Könnte ein extremes Ungleichgewicht evtl. zu Problemen führen? 2. Wie wuchsen diese männlichen Neuankömmlinge auf? Wie stehen sie zu Frauenrechten? Kindeserziehung? Bildung? Wissenschaft? Religionsfreiheit? Blasphemie? 3. Was könnte die Folge sein, wenn Millionen von Männern, die in einer vollkommen archaischen Kultur (die in den letzten sieben Jahrhunderten nicht eine nennenswerte wissenschaftliche Errungenschaft hervorgebracht hat) aufgewachsen sind, den ganzen Tag nichts zu tun haben und durch staatliche Interventionen wie Mindestlohn auch davon abgehalten werden, etwas zu tun? Alles aus der Luft gegriffen?

- Seitdem Männer und Frauen, die sich in Schweden „Regierung“ nennen, einer uneingeschränkten Hau-ruck-Migration grünes Licht gaben, stieg die Gewaltverbrechensrate um 300 %, die Vergewaltigungsrate um unfassbare 1472 %[iv]. Warum? (Bonusfrage: Wo bleibt hier der Aufschrei von Feministen?)

Abschließend lässt sich sagen, dass das wirklich Traurige an der ganzen Situation der Umstand ist, dass der Großteil der Menschen nach wie vor und immer noch an Politik festhält und festhalten wird - bis zu ihrem nunmehr x-ten grausamen Ende. Sprich: Diejenigen, die all die aktuellen Probleme überhaupt erst erschufen, werden zum x-ten Mal angebettelt (werden), sie auch zu lösen. Eine verheerende staatliche Interventionsspirale, die einmal mehr mit mathematischer Gewissheit in den finanziellen und sozialen Untergang führen und dann - da schließlich „alternativlos“ -, lediglich von vorne beginnen wird.

Ich mache keinem einzigen Flüchtling einen Vorwurf, nach Deutschland gelangen zu wollen, ja stellenweise über 10 bis 15 Länder zu „fliehen“, um sein Ziel zu erreichen. Ich würde exakt dasselbe probieren. Es ist auf makabre Weise in der Tat das gelobte Land: Nicht zwingend etwas tun müssen, nichts wissen müssen, nichts können müssen, keinen Mehrwert erschaffen müssen und dennoch rundum auf Kosten anderer versorgt werden. Nur: Die ökonomischen Gründe und Prämissen, warum dies überhaupt erst möglich wurde und (noch) möglich ist, verschwinden ihrerseits sukzessive aus Deutschland. Wahrscheinlich, weil sie alle Nazis sind. Who is John Galt?



[i] http://www.wnd.com/2015/09/isis-smuggler-we-will-use-refugee-crisis-to-infiltrate-west
http://www.express.co.uk/news/world/555434/Islamic-State-ISIS-Smuggler-THOUSANDS-Extremists-into-Europe-Refugees

[ii] http://www.breitbart.com/london/2015/09/05/gulf-states-refuse-to-take-a-single-syrian-refugee-say-doing-so-exposes-them-to-risk-of-terrorism/?utm_source=facebook&utm_medium=social 

[iii] http://sachsen-anhalt.parteidervernunft.de/sites/default/files/pictures/Abgaben.png
http://sachsen-anhalt.parteidervernunft.de/sites/default/files/pictures/Chart_neu.png

[iv] http://de.gatestoneinstitute.org/5223/schweden-vergewaltigung
http://www.statusquo-news.de/kriminalitaet-in-schweden-anstieg-vergewaltigungen-um-1472-prozent/

Kommentare:

Nico Metten hat gesagt…

Was ist denn falsch daran sich gegen Rechts zu angagieren? Klar viele von denen die das tun sind selber Etatisier. Aber daraus kann man ja wohl schlecht folgern, dass die nicht auch mal recht haben können. Auch wenn beide Etatisier sind, gibt es doch unterschiede zwischen den beiden. Und in der Frage der Flüchtlinge sind die Linken klar näher an der libertaeren Position als die Rechten, da sie zumindest die Leute ins Land lassen. Da sie auch für den Sozialstaat sind ist das zwar keine konsequent libertaere Position, aber zumindest wird hier unterm Strich mehr Freiheit gewonnen. Die Rechten auf der anderen Seite sind ebenfalls für den Sozialstaat, aber zusätzlich auch noch für geschlossene Grenzen. Und in dieser Frage sind sie wirklich die militanten Etatisier, da einige auch nicht vor Gewalt zurück schrecken.

AdvocatusDiaboli hat gesagt…

"Ich spreche mich klar für Option b) aus: Kein Staat,"

Glaubt irgendwer, dass wir hier bei "Wünsch' Dir was" sind? Es ist vollkommen dämlich, an irgend etwas zu glauben oder sich zu wünschen oder zu argumentieren, was vollkommen unrealistisch und entgegen jeglicher Erfahrung stattfinden wird.

Ich spreche mich für die Ayn Rands Version c) aus Atlas Shrugged aus:

"Lasst den Dreck niederbrennen, vorher ändert sich rein garnix".

In diesem Sinne wähle ich die größten Kommunisten und Vollidioten, die ich auf dem Wahlzettel finden kann und beglückwünsche auch jeden Flüchtlingsfreund und Multikultianbeter zu seiner hervorrangenden Entscheidung, uns dem Niedergang des Systems etwas und schneller näher zu bringen.

Gruß, AD

rote_pille hat gesagt…

@Nico Metten
Sie haben nicht verstanden, worum es im Libertarismus überhaupt geht. Die Flüchtlinge werden von den hiesigen Sozialsystemen angelockt, die durch staatlichen Raub finanziert werden. Je mehr Flüchtlinge, desto mehr werden wir ausgeraubt. Deshalb sind die linken Gutmenschen natürlich ein noch größeres Problem als die Rechten, die dem Staat wenigstens nicht auch noch diese Möglichkeit zum Klauen legitimieren.

Nico Metten hat gesagt…

@rote_pille: “Sie haben nicht verstanden, worum es im Libertarismus überhaupt geht.”

Es geht um individuelle Freiheit.

“Die Flüchtlinge werden von den hiesigen Sozialsystemen angelockt, die durch staatlichen Raub finanziert werden.”

Dafür gibt es wenige Anhaltspunkte. Die aller meisten Ausländer in Deutschland haben einen Job. Die USA haben bevor sie irgend einen Sozialstaat hatten viele millionen Einwanderer angelockt. Migranten scheinen vor allen von guten Arbeitsmöglichkeiten und Freiheit angelockt zu werden. Obwohl Deutschland da nicht besonders gut dasteht, steht es doch besser da als viele andere Staaten. Egal welche ökonomische Schule man befragt aber allem voran natürlich die österreichische Schule sind sich sehr einig, dass Einwanderung gut für den Wohlstand des Einwanderungslandes ist.

“Je mehr Flüchtlinge, desto mehr werden wir ausgeraubt.”

Aber es sind nicht die Flüchtlinge die einen Ausrauben sondern der deutsche Wähler. Also wenn jemand dafür seine Freiheit eingeschränkt haben sollte ist es der deutsche Wähler und nicht die Flüchtlinge. Darüber hinaus scheint eines der Haupttuende warum die Regierung die Grenzen öffnet zu sein, dass sie die Sozialsysteme, vor allem das Rentensystem retten will. Deutschland braucht nämlich viele neue Einzahler.

“Deshalb sind die linken Gutmenschen natürlich ein noch größeres Problem als die Rechten, die dem Staat wenigstens nicht auch noch diese Möglichkeit zum Klauen legitimieren.”

Die Rechten in Deutschland sind doch nicht gegen den Sozialstaat. Da sind sich Recht und Links einig.

rote_pille hat gesagt…

@Nico
Dafür gibt es wenige Anhaltspunkte?? Was für ein Bullshit. Ich sehe im kroatischen Fersehen wie die Hotels zertrümmern, damit sie hierher weitergeschickt werden! Um die Sozialleistungen abzugreifen, für die in dem Fernsehen in deren Heimatländern sogar Werbung gemacht wird. Nur naive Deutsche glauben noch an die herzzerreißende Geschichte von den armen Kriegsflüchtlingen. Das sind Leute die Tausende Dollar investiert haben und hier Kasse machen, um das wieder einzuspielen. Diese Art von Einwanderung braucht kein Land der Welt. Für diese unqualifizierten Leute gibt es auch keine Jobs hier. Die wären mit der Aussicht auf eine Reinigungsstelle überhaupt nicht hierhergekommen. Ihnen wird erzählt, hier gibt es Wohnung, Essen und Geld umsonst. Wenn der Staat etwas motiviert, ist es immer ökonomisch ineffizient, weil der Staat nichts kann außer klauen. Wenn Sie hierherkommen, weil sie eine Stelle haben ist das etwas total anderes.
Ausgeraubt werden wir natürlich von der Politik, aber dadurch wächst nicht gerade meine Sympathie für die Profiteure. Die Rechten sind wenigstens nicht so dumm zu glauben sie hätten die Pflicht die ganze Welt mit Sozialleistungen zu versorgen. Wir haben diesen Leuten gegenüber 0 Verpflichtung, keiner von uns auf die Politik Einfluss nehmen, die Herrscher machen sowieso immer was sie wollen.

Nico Metten hat gesagt…

“Das sind Leute die Tausende Dollar investiert haben und hier Kasse machen, um das wieder einzuspielen. Diese Art von Einwanderung braucht kein Land der Welt.”

Arm sind die nicht unbedingt, aber Kriegsflüchtlinge eben schon. Das ist einfach eine Tatsache. Ich weiss nicht wie man das bestreiten kann, wenn man sich anschaut was im Nahen Osten los ist. Und ja, viele wollen nach Deutschland, weil sie glauben hier eine bessere Perspektive für ihr leben zu haben. Kroatien ist eben nicht Deutschland minus Sozialhilfe, sondern ein viel ärmeres Land mit viel weniger Möglichkeiten.

“Für diese unqualifizierten Leute gibt es auch keine Jobs hier.”

Das ist eine Stammtischaussage, die kein Ökonom erst nehmen kann. Es gibt eine unbegrenzte Menge an Arbeit. Und viele von denen sind nicht wenig qualifiziert. Ausserdem, Menschen bedeutet ein größerer Markt, bedeutet mehr Wohlstand. Für den Wohlstand in Deutschland sind diese Leute also ein Segen.

“Die wären mit der Aussicht auf eine Reinigungsstelle überhaupt nicht hierher gekommen. Ihnen wird erzählt, hier gibt es Wohnung, Essen und Geld umsonst.”

Wenn das der einzige Grund ist warum sie kommen, dann gehen die auch schnell wieder, wenn sie merken, dass das nicht stimmt.

“Wenn der Staat etwas motiviert, ist es immer ökonomisch ineffizient,”

Dem stimme ich zu. Im Moment motiviert der Staat die Leute draussen zu bleiben, in dem er eine Armee an die Grenze schickt. Wenn die Armee verschwindet sind wahrscheinlich mehr Leute zu erwarten, weil das wahrscheinlich das ökonomische ist.

“Ausgeraubt werden wir natürlich von der Politik, aber dadurch wächst nicht gerade meine Sympathie für die Profiteure.”

Wir alle nehmen irgendwo staatliche Leistungen in Anspruch, geht gar nicht anders. Das Problem ist eben nicht, dass Menschen rational handeln, sondern das system und das wird vom deutschen Wähler unterstütz.


“Die Rechten sind wenigstens nicht so dumm zu glauben sie hätten die Pflicht die ganze Welt mit Sozialleistungen zu versorgen. Wir haben diesen Leuten gegenüber 0 Verpflichtung”

Das stimmt. Aber wir haben eine Pflicht nicht ihre Rechte zu verletzten. Und das passiert mit geschlossenen Grenzen. Übrigens werde mit geschlossenen Grenzen natürlich Rechte von Menschen auf beiden Seiten der Grenze verletzt.

Hartmut Lau hat gesagt…

Wie einfach ist es doch, erwachsene flach denkende Menschen in ein emotionales Verhalten zu verwickeln, deren Einordnung in Rechts / Links; Rot, Schwarz, Gelb, Braun, Gruen, zum politischen Spielball b e n u t z t und aufgerieben werden.
Neuro linguistische Manipulation, von den Eigentuemern dieser aufmodulierten Handy Frequenz Technologie, haben emotionalen Verhaltensmanipulationen in Ihrem "Waffenlager", und die Opfer merken von diesen Manipulations und Verhaltensstoerungen nichts.
Somit sind die manipulierten Opfer bestens geeignet, um in dem Volk in dem Sie geboren und leben, deren Ueberlebensinteressen zu negieren. Deutschland verrecke, deren spitzen Selbstverleugnung!
Erschwerend kommt hinzu, dass es mittels jahrzehnter Propaganda ein ewiges geistiges braunes, oder auch NAZI "Schuldhemd" auferlegt ist. Naturwissenschaftliches N A C H D E N K E N ist im Zustand der Angst und zu viel Adrenalin im Blut, aus naturgesetzlichen Gruenden dann nicht moeglich.
Dieser Zustand ist auch permanent auf hohem Niveau zu halten, damit das Auspluendern der monetaeren und wirtschaftlichen Erfolge des Made in Germany, erfolgreich weiter praktiziert werden kann.
Wer Waffen saet, wird Fluechtlinge ernten.
Diese seit vielen Jahren geplante militaerische Strategie erfuellt sich zur Zeit in Europa, allen voran in Deutschland. Deutschland, als 3. groesster Waffenexporteur, nun kommt die Ernte! Wie kurzsichtig im Taumel der Humanitaet, in der Heuchelei des Gutmenschen, in den kriminellen Tun, unter dem Deckmantel der Befreiung der Laender in Afrika, Arabien und Asien, mit NATO Ueberfaellen zu agieren.In Wahrheit will man deren Bodenschaetze rauben, welch ein edles Verhalten....
Wo sind die Proteste in den westlichen Wertegesellschaften zu diesen Raubzuegen gewesen?? Sehen so normale Handelsgeschaefte aus??
Und nun kommen wohl ein paar Millionen Menschen aus den Laendern, deren Infrastruktur erfolgreich von der NATO zerstoert wurden. Diese Fluechtlinge werden in Ihren Heimatlaendern erhebliche Luecken reissen, und auch unsere sozialen Leistungen in kuerzester Zeit aufzehren. Die anderen Kulturen und Mentalitaeten der Fluechtlinge sind mit der europaeischen Kultur nicht kompatibel. Insbesondere ist die Infiltration von gut ausgebildeten Kaempfern in der "Verkleidung" als Fluechtling, koennen in Europa und auch in Deutschland grossen Schaden anzurichten.
Damit ist das geostrategische Ziel der Nato-Fuehrungsmacht erfuellt, dass die europaeischen Staaten mit sich selber beschaeftigt sind, um in aller Ruhe schwere Waffen an die Grenzen nach Russland zu versenden.
Bis dahin noch mehrere Millionen in 2016 Menschen nach Europa einschleusen, damit dann der heisse Waffengang mit Russland erfolgen kann. Das dabei die russischen und die amerikanischen Interessen per atomaren Schlagabtauch in Mitteleuropa stattfinden, sollte jedem denkenden Menschen sehr bewusst sein.
Das das strategische Ziel der NA ZI erfuellt ist, die Weltbevoelkerung auf 500 Millionen erfuellbar scheint, bekommt einen sehr makaberen Beigeschmack.....

Uebrigens, NA ZI heisst richtig: NA tional ZI onismus und war historisch betrachtet, weder im Deutschen Reich, noch im 3.ten Reich und auch nicht in den politischen Nachkriegskonstruktionen vorhanden.
Dieser Begriff passt auf die orthodoxen JAHWE Anhaenger, welche in dem vergangenen Jahrhundert, politisch nicht offiziell, in fuehrenden deutschen Strukturen taetig waren.
Nach meinem Wissen war im 3. Reich die N ational S ozialistische D eutsche A rbeiter P artei (NSDAP) in der politischen Verantwortung.
Also, was soll die Begriffs- Verwirrung????
Cui bono? wem nuetzt das?....

Anonym hat gesagt…

Mann wo ist dein Nationalstolz. Bist du kein Deutscher. ???? Willst du dein Land nicht für deine Kinder schützen? ????? Liebst du deine Heimat? ..... klar das den Flüchtlingen geholfen werden muss aber im Land wo sie zu Hause sind und nicht bei uns . Jedenfalls nicht in der Menge.

AdvocatusDiaboli hat gesagt…

"Für den Wohlstand in Deutschland sind diese Leute also ein Segen."

Bestes Beispiel vom kurzen Erinnerungsvermögen der deutschen Träumerles und der Arbeit der Systempropagandisten. Mit gleichen Lügen wurde die deutsche Bevölkerung von ca. 20Jahren manipuliert, dass Deutschland ganz dringend unbedingt die Kurden aufnehmen müssten. Ach, ganz arme arme liebe Flüchtlinge, ist nur für kurze Zeit, die geh'n schon wieder nach Hause und wenn auch nicht, sind zudem ein Segen für die Rente balablaaablllabababab.
Und Heute? Na, was ist heute daraus geworden? Wer Fakten will, der lese Thilo Sarazin. Uppps, da wären wir mal wieder beim Thema, jeder der Fakten auf den Tisch legt ist bekanntlich auch ein Nazi.

Anonym hat gesagt…

Sorry dude, aber Du hast mich verloren an der Stelle wo Du schreibst, dass rechte {Parteien "zu recht" bei 1% herumduempeln.

Anonym hat gesagt…

"Solange die sukzessive Versklavung vor dem Hintergrund einer „legitimierten“, ja quasi-religiösen „Autorität“ erfolgt - sprich Männer und Frauen, die sich einfach „Regierung“ nennen -, ist alles in Butter. Dies hat Tradition in Deutschland."

Das hat Tradition auf der ganzen Welt. Überall gibt es Staaten. Ich weiß nicht, warum Liberale einen solchen Gefallen daran finden, stets immer nur die Deutschen als etatistisch und obrigkeitsstaatlich zu beschimpfen. Ist man so überzeugt von dem rhetorischen Mittel der Beleidigung? Das haben auf die gleiche Weise auch schon die 68er versucht. Diese Parallele ist verblüffend.

AdvocatusDiaboli hat gesagt…

Hi Ano,

Sicherlich gibt es weltweit tiefgläubige Etatisten. Ich (im Ausland gelebt, mit Ausländerin verheiratet, beruflich fast ausschließlich mit Ausländern zu tun) habe das Gefühl, dass "der Deutsche" in dem Hinblick schon eine ganz besondere Spezies ist.
Nicht umsonst gibt es den netten Spruch: In Deutschland wird es niemals eine Revolution geben, weil das Betreten des Rasens verboten ist.
Schon mal aufgefallen, dass es in fast jedem Land Revolutionen vom Volk gab? Meist hatte das zwar einen Tausch zwischen Pest und Cholera zur Folge, dennoch in Deutschland niemals wirklich überhaupt erst erfolgt. In Deutschland könnte man maximal die Paulskirche und das Hambacher Fest dazu zählen (aber nur von den phösen "Nazi"-Burschenschaftern ;), nicht vom bravem deutschen Schlafschaf), das war's dann aber auch schon. Auch die DDR ist nicht durch eine Revolution gefallen, eher nette Demos ("Wir wollen Bananen, Jeans und die D-Mark...") die eine Annektion der DDR durch den dicken Kohl zur Folge hatten.
Der Deutsche erfüllt IMHO wirklich 100% die Beschreibung des Posts, ganz unabhängig ob man das nun als "Beleidigung" werten will oder nicht.
Gruß, AD

NewWave hat gesagt…

Der kanadische Journalist Ezra Levant analysiert das am 03.09.2015 erschienene Video von Angela Merkel, in welchem sie auf die Frage einer Bürgerin antwortet, wie Merkel die Kultur und Gesetze Europas und speziell Deutschlands schützen wird, wenn durch die Flüchtlinge und Migranten ein radikaler Islam nach Europa importiert werden sollte:

Levant geht zunächst auf die Randdaten der Migrationswelle ein: 800.000 Migranten wurden von Merkel regelrecht eingeladen, in Deutschland erwarten die Migranten Sonderleistungen und das deutsche Wohlfahrtssystem, 100.000 Migranten allein im letzten Monat, darunter hauptsächlich muslimische Männer, an einem Tag allein 10.000 Migranten in München. Und jeder, der diese Politik kritisiere, werde in Deutschland als "Nazi" gebrandmarkt, was die meisten zum Schweigen bringe.

Die Sorge der Fragestellerin hebt Levant als die Sorge vor dem Terrorismus hervor, während er Angela Merkel kritisiert, sie habe nur die Cliché-Antwort "einfach keine Angst haben" für die besorte Frau parat. Währenddessen gibt es Warnungen und Beweise des Islamischen Staats, dass er seine Kämpfer unter den Migranten nach Europa einschleust. Auch verweist Levant auf die bereits geschehenen Terroranschläge in Europa und die rechtzeitig vereitelten Anschlagspläne.

Als weitere berechtigte Sorgen gibt Ezra Levant die Angst vor dem Ende der westlichen Trennung von Kirche und Staat und der Einführung des Scharia-Gesetzes und vor dem Zwang an, dass Frauen zukünftig Hidschabs, Niqabs oder Burkas tragen müssten. Merkel setzt dem entgegen "Gehen Sie zur Kirche, lesen Sie ein Buch, schauen Sie sich ein christliches Bild an", ohne zu wissen, ob die Frau überhaupt Christin ist.

Levant geht zuletzt darauf ein, dass die Kanzler Merkel und Schröder beide keine Kinder haben, also keine private Familienzukunft in Deutschland besitzen. So hält er es für möglich, dass die Politik Merkels aus einem Selbsthass entspringt, den sie mit einer Art nationalen Psychotherapie heilen möchte. Es scheine, als meine Merkel, Deutschland solle "entdeutscht werden" oder als "verdienten die Deutschen Deutschland nicht" auf Basis einer historischen Schuld Deutschlands. Als Jude, dem von Kindesbeinen der Hass auf Nazis beigebracht wurde, erklärt Levant, dass das heutige Deutschland nichts mit dem Nazideutschland zu tun habe und daher weder bestraft werden müsse, noch sich selbst in seiner Souveränität einschränken müsse.

Originalquelle: https://www.youtube.com/watch?v=j_8kc19DL70

Mit deutschen Untertiteln: https://www.youtube.com/watch?t=4&v=6iUK9QgkYJI

Anonym hat gesagt…

In jedem Menschen steckt ein rassist.
Problematisch wird es, wenn man sich dieser Tatsache nicht bewusst ist, dann erwächst aus einem u terschwelligen Rassismus eine reale Gefahr.
Letztlich rate ich jedem, der Überfall Nazis vermutet doch auch mal in einen Spiegel zu blicken.


[url=http://www.fotos-hochladen.net/view/ramelowsaparthewovxbn7d6r.png][img]http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/ramelowsaparthewovxbn7d6r_thumb.jpg[/img][/url]

[url=http://www.fotos-hochladen.net/view/nichtalleflchtb91x80z6rm.png][img]http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/nichtalleflchtb91x80z6rm_thumb.jpg[/img][/url]

Anonym hat gesagt…

http://www.zeit.de/1998/23/Karl_Marx_der_Visionaer_und_Rassist/seite-3

Damit ist alles gesagt...

Dirk hat gesagt…

Sehr schöner Text. Hätte fast von mir sein können...
Fast, weil:
1.
Wenn man die internationalsozialistische Politik von CDUCSUSPDFDPLinkeGrüne (zu recht) als links bezeichnet und (zu recht) darauf hinweist, dass in Bezug auf den Sozialstaat die Positionen nicht wesentlich unterschiedlich zu denen der Rechten sind....muss man dann nicht eine nur nationalsozialistische Partei (also ohne inter-) auch als links bezeichnen?
War nicht auch die NSDAP zu Anfang als links bezeichnet worden?
Laut Bundesverfassungsgerichtsurteil von 1973 ist die Bundesrepublik ohnehin subjektidentisch mit dem Deutschen Reich. Eine Entnazifizierung hat nie wirklich stattgefunden. Die staatlichen Strukturen von heute und von 1935 sind sich ebenfalls sehr ähnlich. Auch die wichtigsten heutigen Basisgesetze (z.B. Staatsangehörigkeits- und Einkommensteuergesetz) tragen noch die Unterschrift von Adolf Hitler.
Diejenigen, die am lautesten andere als Nazis beschimpfen, sind also selbst welche.
2.
Ein Punkt, den kaum jemand beachtet: Mehr Einwohner bedeutet für den Staat mehr IWF-Kredite!

rote_pille hat gesagt…

@Nico
Diese Leute sind schon in sicheren Ländern, also keine Kriegsflüchtlinge mehr.
Dass es keine Arbeit gibt ist keine Stammtischaussage, sondern ein realistischer Blick auf die Arbeitslosenzahlen. Warum sollte ein Land mit 7 Mio. Leistungsempfängern noch mehr geringqualifizierte brauchen?
Natürlich kriegen die hier alles mögliche umsonst. "Sie gehen wieder"... in welchem Universum gehen die wieder?
Es hindert diese Leute niemand daran legal einzuwandern. Aber sie wandern in den Sozialstaat ein, und das ist ökonomisch ineffizient. Die Anreize die der Staat für die setzt herzukommen sind weitaus stärker als die Anreize nicht zu kommen. Sie werden ja absichtlich reingelassen und hergefahren, die Grenzen gibt es nur noch auf dem Papier.

Nico Metten hat gesagt…

“Diese Leute sind schon in sicheren Ländern, also keine Kriegsflüchtlinge mehr.”

Sie sind Flüchtlinge, weil sie ihre Heimat gewaltsam verlassen mussten. Wo sie dann hingehen ist ihre eigene Sache.

“Dass es keine Arbeit gibt ist keine Stammtischaussage, sondern ein realistischer Blick auf die Arbeitslosenzahlen.”

Die falsche Annahme ist hier, dass es nur eine beschränkte Anzahl an Arbeit gibt. Das ist falsch. Dass es in DeutschlandAarbeitslose gibt hängt vor allem damit zusammen, dass die staatlichen Reglementierungen Menschen verbietet zu arbeiten. Aber es gibt viele offene Stellen in Deutschland. Viele Arbeitgeber haben bereits angekündigt, dass sie gerne Flüchtlinge einstellen wollen. Die sind nämlich bei weitem nicht alle unqualifiziert oder unfähig zu lernen. Und der Gesamtarbeitsmarkt in Deutschland wächst natürlich mit der Gesamtanzahl der Menschen. Insgesamt lässt sich nach Einwanderungswellen, nie eine erhöhte Arbeitslosigkeit feststellen. Ein ähnliches Klischee ist z.B., dass Computer Arbeitsplätze wegnehmen. Stimmt auch nicht. Gleicher Fehler, es gibt keine beschränkte Anzahl an Arbeit.

“”Sie gehen wieder"... in welchem Universum gehen die wieder?”

In diesem Universum. Wenn sich Erwartungen die ich an eine neue Umgebung habe nicht erfüllen, dann gehe ich wieder zurück. Die meisten Einwanderer gehen wieder zurück. Das war schon immer so. Natürlich nur wenn sie das können, wenn also die Heimat noch existiert. Zuhe Grenzen machen es allerdings schwerer wieder zurück zu gehen, da sie dann nicht wissen, ob sie wieder reingelassen werden, wenn sie es sich anders überlegen.

“Es hindert diese Leute niemand daran legal einzuwandern.”

Doch, Visa Beschränkungen sind ganz klar ein Hindernis. Wir haben keine offenen Grenzen.

“Aber sie wandern in den Sozialstaat ein, und das ist ökonomisch ineffizient. Die Anreize die der Staat für die setzt herzukommen sind weitaus stärker als die Anreize nicht zu kommen.”

Das sieht mir nicht so aus. Ist aber schwer zu messen.

“Sie werden ja absichtlich reingelassen und hergefahren, die Grenzen gibt es nur noch auf dem Papier.”

Nur die, die es schon bis vor die Tür geschafft haben. Wenn wir offene Grenzen hätten, koennte jeder Weltweit ein ganz normales Flugzeugticket kaufen und hier sein Glueck versuchen. Und da Deutschland trotz aller staatlichen Reglementierungen doch noch einige Möglichkeiten bietet, würde ich vermuten, dass insgesamt nicht weniger Menschen kommen würden.

AdvocatusDiaboli hat gesagt…

"Wenn wir offene Grenzen hätten, koennte jeder Weltweit ein ganz normales Flugzeugticket kaufen und hier sein Glueck versuchen."

wenn wir einen libertären Staat, oder noch besser eine anarchokapitalistische Privatrechtsgesellschaft hätten, würden derartige "Fachkräfte" ganz bestimmt nicht reingelassen:
Ich hab' vielleicht Arbeit, aber ganz bestimmt nicht für die (sorry, aber züchte weder Schafe noch Kamele und habe auch keinen Bedarf an Obsthändlern oder Autoschiebern). Also auf meinem Grund und Boden, würden die ganz bestimmt nicht ihre Schlafsäcke aufschlagen. Könnten vielleicht meine Fenster putzen, aber da lasse ich die Fenster lieber dreckig, oder putze sie selber.

Nico Metten hat gesagt…

“wenn wir einen libertären Staat, oder noch besser eine anarchokapitalistische Privatrechtsgesellschaft hätten, würden derartige "Fachkräfte" ganz bestimmt nicht reingelassen:”

Wo rein gelassen? Es gibt viele Menschen, die kein Problem mit diesen Leuten haben. Die würden sicherlich nichts dagegen haben mit ihnen zusammen zu arbeiten order sie anzustellen. Es gibt ja im Moment auch sehr viel freiwillige Hilfe. Aber mit Hotels, Hostels, Camping Plätzen, Vermietern und Maklern gibt es natürlich eine grosse Industry die sich darauf spezialisiert hat Einladungen zu verkaufen und den Weg hierher so einfach wie möglich zu machen. Da die Konkurrenz gross ist, dürfte das nicht all zu teuer werden. Du darfst natürlich mit deinem Grundstück und deiner Firma machen was du willst. Nur, zu glaube, dass alle geschlossen so handeln wie du ist etwas abenteuerlich. Das ist in der Geschichte des Marktes ohne Beispiel. Die stärke von Märkten ist ja gerade, dass sie Vielfalt fördern und dass sie sehr flexible sind.

AdvocatusDiaboli hat gesagt…

Wir haben zwei Sorten von Flüchtingsfreuden (mit Schnittmengen):

1.) Die "Til Schweigers" dieser Welt: Man kaufe vom Staat eine Ruine, heuchle etwas von Mitleid und Menschlichkeit (kommt immer gut in den Medien) um dem Staat die Ruine zurückzuverpachten, damit die "Fachkräfte" dort untergebracht werden und sich selber die Taschen mit fremder Leute Geld voll zu stopfen. Gleiches gilt für mieses Pack, welches in der "Sozialindustrie" ganz großzügig Hotels etc... vermietet (zahlt doch der Staat für jegliche Schäden eines derartigen Abrisses).

2.) Die mittellosen Spinner: Man lebt selber als Parasit auf Kosten anderer, zwangsalimentiert vom Sozenstaat (z.B. u.a. Politiker). Dann ist es natürlich ebenso leicht fremder Leute Geld für Menschlichkeit auf den Kopf zu hauen und den großzügigen Samariter zu spielen. Gleiches gilt übrigens auch für sozialitisch indoktrinierte Jugendliche, selber nie für den eigenen Unterhalt gesorgt, aber auch immer ganz groß darin im Gutmenschenheer vorneweg zu maschieren.

Bei beiden gilt: Selber im eigenen Wohnzimmer welche von diesen Kulturbereicherern unterbringen, macht keiner aus obigen Kategorien. Soviel zu dem Unfug "viele Menschen"

Ah ja, da haben wir ja auch noch die "Wirtschaftsfunktionäre", die finden natürlich die Flüchtlinge auch ganz toll, natürlich nur dann, wenn der Staat z.B. die Sprachkurse und sämtlich andere Nebenkosten bezahlt. Ja, denn dann könnte man auch die Flüchlinge beschäftigen, aber natürlich nur zu einem geringeren Lohn, den Rest kann dann der Staat ebenfalls wieder aufstocken... In der Zwischenzeit, bis denn die Flüchtlinge einsatzbereit sind, da kurbeln jegliche "Useless Eaters" ebenfalls die Wirtschaft an: Sei es das sie Dinge zertsören, die neu gekauft werden müssen, oder das sie mit Staatsknete brave Konsumenten werden.

Lieber Nico, ich weis nicht zu welcher Kategorie Du gehörst. Ich frage mal einfach so: Für was würdest Du einen dieser Fachkräfte jetzt hier und heute engagieren (anstelle eines Deutschen)? Mal so ganz konkret!

Nico Metten hat gesagt…

Ich kenne viele Leute die Flüchtlingen helfen, ohne selber auf Sozialhilfe angewiesen zu sein oder direkt vom Staat unterstützt zu werden. Woher dieses komische Menschenbild kommt, dass Menschen nur Helfen, wenn sie dazu vom Staat gezwungen werden, ist mir schleierhaft.

Ich könnte noch Haushaltshilfen gebrauchen, ansonsten stelle ich gerade nicht ein. Muss ich auch nicht. Ich bin nämlich nicht für Zentralplanung. Einige Menschen sind besser als Unternehmer geeignet als andere. Und es gibt genug Unternehmen die Leute einstellen. Es werden bei den Flüchtlingen auch selber Unternehmer ins Land kommen. Nochmal, die Idee eines zahlenmäßig beschränkten Arbeitsmarktes ist kompletter Unsinn. In den letzten Jahrzehnten sind Frauen z.B. massenhaft in den Arbeitsmarkt gekommen. Das hat die Arbeitskräfte fast verdoppelt. Die Arbeitslosigkeit ist aber nicht so sehr gestiegen. Gerade in den letzten zwei Jahrzehnten sind viele Arbeiten durch Computer und Roboter ersetzt worden. Und wieder ist die Zahl der Arbeitslosen dadurch nicht gestiegen. Eine funktionierende Wirtschaft braucht sehr viele Arbeiter in allen Qualifikationen. Und wenn die Wirtschaft nicht mehr funktioniert, dann Wandern die Leute aus und nicht ein wie man das in Südeuropa gerade sehen kann.

Du kannst mir noch so viele von diesen Stammtisch ökonomischen Ideen präsentieren. Es gibt sehr gute Gründe und auch haufenweise empirische Studien die belegen, dass das Unsinn ist. Einwanderung führt nicht zu einem reduzierten Lebensstandard des Einwanderungslandes. Das ist und bleibt eine Tatsache.

AdvocatusDiaboli hat gesagt…

Ich verweise auf meinen obigen früheren Kommentar:

Bei den importierten Kurden wurden die Deutschen mit den gleichen Phrasen belogen und betrogen, was heute draus geworden ist, sieht jeder.

AdvocatusDiaboli hat gesagt…

und zur Klarstellung:

Kann gerne kommen wer will, wenn GARANTIERT ist, dass kein einziger Cent fremder Leute über den Staat zwangsumverteilt wird. Das ist aber nicht garantiert (eher das Gegenteil), IMHO haben die Leutz daher so lange draußen zu bleiben (bis genügend Spenden gesammelt wurden oder der Sozialstaat abgeschafft wurde), nicht die umgekehrte Reihenfolge. Und es ist ziemlich egal, ob dazu Stacheldraht oder andere Mittel aufzuwenden sind.

Nico Metten hat gesagt…

Es kann gerne jeder ein Unternehmen Gründen, solange garantiert ist dass niemand der das versucht einen cent vom Staat bekommt. Solange das nicht garantiert ist, sollten Libertaere für eine sofortigen stop von Unternehmensgründungen eintreten. Jeder der versucht ein Unternehmen zu Gründen darf mit allen Mitteln gestoppt werden.

Es darf gerne jeder Kinder bekommen, solange garantiert ist, dass die keinen cent vom Staat bekommen. Solange das nicht garantiert ist, sollten Libertaere für eine sofortigen stop von Geburten eintreten. Jeder der versucht ein Kind zu bekommen darf mit allen Mitteln gestoppt werden.

Es darf gerne jeder Auto fahren, solange garantiert ist, dass dabei kein cent vom Steuerzahler erhalten wird. Solange das nicht garantiert ist, sollten Libertaere für eine sofortigen stop des Auto fahrens eintreten. Jeder der versucht Auto zu fahren darf mit allen Mitteln gestoppt werden.

Es darf gerne jeder …….

Es ist leider ziemlich offensichtlich, dass du keinerlei Interesse an Freiheit hast. Es gibt nur einen Grund warum du die Grenzen nicht auf haben willst, und das ist Fremdenfeindlichkeit. Alles andere ist offensichtlich nur ein Vorwand.

Libertärer123 hat gesagt…

Ich kann Nico Metten in allen Belangen zustimmen (besonders den Kommentar "es darf jeder gerne..." finde ich besonders gelungen)!

AdvocatusDiaboli hat gesagt…

nettes Video, welches mit diesem dämlichen "können wir alle für Arbeit gebrauchen", mal gehörig aufräumt:
https://vimeo.com/140035742

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