Mittwoch, 30. September 2015

FPÖ: Ist sie zu stark, sind die anderen zu schwach

von Ralph Eisbär
In Österreich scheint der Ablauf von Wahlen – jüngst in Oberösterreich und bald wohl in Wien – mittlerweile leicht vorhersehbar. Die böse FPÖ gewinnt massiv Stimmen dazu und unzählige Kommentare in Social Media-Netzwerken oder unter Zeitungsartikeln bezeichnen, sicher wie das Amen im Gebet (oder in der Kirche), die FPÖ-Wählerschaft als dumm, rassistisch oder gar als Nazis.

Natürlich ist die Sache so einfach nicht. Die FPÖ profitiert über weite Strecken lediglich von der Unfähigkeit ihrer Konkurrenz. Das hat sich seit jeher bei so einigen heiklen Themen, etwa der Griechenlandrettung, gezeigt und schlägt bei der gegenwärtigen Asyldebatte und der davon mehr oder minder untrennbaren Frage eines tatsächlichen oder potentiellen Bedeutungszuwachs des politischen Islam eben voll durch. Hier ist sie schließlich die einzige Partei, die unangenehme Themen fortwährend anspricht und den Eindruck vermittelt (und darum geht es im heutigen Politikgeschäft), Antworten zu haben – ob und inwiefern dem tatsächlich so ist oder ob ihre Rhetorik jegliche Integrationsbemühungen sogar torpediert, hat nicht einmal sekundäre Bedeutung.

Montag, 28. September 2015

Klare Kaufsignale für Gold - Sentimentindikatoren zeigen Extremwerte

Marktkommentar von Claus Vogt
Während an den Aktienmärkten alles dafür spricht, dass wir uns in der Frühphase einer Baisse befinden, gibt es bei Gold zahlreiche gute Argumente, die für den Beginn einer Goldhausse sprechen. Eines dieser Argumente ist die extrem einseitige negative Stimmung der Marktteilnehmer.

Der folgende Chart zeigt Ihnen den Verlauf des Goldpreises seit 2013. Die grünen Kreise verdeutlichen, wann der einmal pro Woche berechnete Optix-Sentimentindikator Extremwerte von 15% oder weniger Goldbullen angenommen hat. Obwohl sich Gold seit 2011 in einer ausgeprägten Baissephase befindet, war das nicht oft der Fall. Die exakten Daten lauten folgendermaßen:

14. Juni bis 8. Juli 2013: 3 Signale, 2. Dezember 2013: 1 Signal, 10. November 2014: 1 Signal, 16. März 2015: 1 Signal, 6. Juli bis 10. Aug. 2015: 5 Signale, 14. September 2015: 1 Signal.

Ein Blick auf den Chart genügt, um die Qualität dieser Signale zu erkennen. Besonders auffällig an dieser Statistik sind die Zeiträume Juni / Juli 2013 und Juli / August 2015, in denen gleich mehrere Extremwerte zu verzeichnen waren. Dieser lang anhaltende Pessimismus der Goldanleger ist ein sehr deutliches Kaufsignal für Gold. 

Goldpreis in $ mit Extremwerten des Optix-Sentimentindikators, 2013 bis 2015

Extrem einseitige Stimmungsindikatoren signalisieren Kaufgelegenheiten.Quelle: StockCharts.com

Sonntag, 27. September 2015

Abschied von der Schuldenbremse: Wie sich die Flüchtlingskrise auf die Staatsfinanzen auswirkt

von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,
durch den enormen Zustrom von Flüchtlingen steht Deutschland derzeit vor großen Herausforderungen. Zunehmend wird über die Kosten dieses großen Ansturms gesprochen, wobei von immer höheren Milliardenbeträgen die Rede ist. Wenn der Zustrom sich in den nächsten Jahren fortsetzt, werden Bund und Länder aller Voraussicht nach neue Schulden machen müssen. Die von der Politik ohnehin nicht sonderlich geliebte Schuldenbremse dürfte damit hinfällig sein, noch ehe sie ihre Wirkung entfalten konnte!

Im Jahr 2009 kamen die Verantwortlichen in Bund und Ländern zu der Einsicht, dass die bisherige Verschuldungspolitik des Staates nicht länger fortgesetzt werden könne. Als Ergebnis dieses seltenen Anfalls von finanzpolitischer Vernunft wurde durch eine Änderung des Grundgesetzes die Schuldenbremse eingeführt. Danach sind die Haushalte von Bund und Ländern grundsätzlich ohne Kredite auszugleichen.

Samstag, 26. September 2015

Deutsche Filmförderung: Großes Kino für jedermann?

von Xaver Maximilian Spörl
„Zwangsbeitrag? Nein Danke!“ strahlte vor nun fast drei Wochen sonntagabends vom ARD-Hauptstadtstudio herab. Das gelbe Logo, welches an die altbekannten Anti-Atomkraft-Sticker erinnert und sich in seiner Botschaft gegen die von vielen ungeliebte GEZ-Gebühren richtet, wurde an jenem Abend vom Team des klassisch-liberalen Think-Tanks „Prometheus“ auf die „Visitenkarte des öffentlich-rechtlichen Angebots“ projiziert um ein klares Zeichen gegen die Willkür dieser Sondersteuer zu setzen. Sie sprechen damit aus dem Herzen der meisten Mitbürger.

Die Argumente, welche von den Befürwortern der Zwangsabgabe aufgeführt werden, überzeugen nur selten. Eine „Grundversorgung“ mit Informationen über das Weltgeschehen, ist im 21. Jahrhundert längst nicht mehr notwendig. Wer sich informieren möchte, dem bietet das Internet mit Blogs, Nachrichtenseiten und Online-Magazinen zahllose Möglichkeiten. Wen all das nicht interessiert, so schade das auch sein möge, den wird auch die Zwangsabgabe nicht dazu bewegen, seinen Fernseher anzuschalten. Formulierungen wie „Demokratieabgabe“, oder die Behauptung, der Staatsfunkt sei notwendig, um uns zu „mündigen Bürgern“ zu machen, erinnern schon ein wenig an die Zeiten Erich Honeckers.

Freitag, 25. September 2015

Martin Shkreli: Vom Zeus zum Halbgott erklärt

von Lukas Leys
Martin Shkreli.
Hedge-Fond-Manager und Unternehmer im Pharmaceuticals-Sektor. 
Kauft die Marketing-Rechte zu einem monopolisierten Medikament für AIDS- und Krebs-Patienten.
Das Patent für Daraprim ist schon lange abgelaufen, jeder könnte es produzieren und verkaufen, aber der Arschlochstaat verkauft die Marketing-Rechte an Shkreli. 
Shkreli hat das Monopol. Beweist ganz nebenbei schon wieder, dass Monopole durch den Staat entstehen und der freie Markt diese verhindern würde. 
Erhöht Preise um 5455% von $13.50 auf $750 pro Pille - staatlich geschützt. 
Empörungswelle startet.
Gegen Shkreli, nicht den Staat.
Twitterfacebooktumblrinstagrametc legen los.
Linke Medien springen auf die Geschichte auf. 
Linke Medien starten Skandalkampagne. 
Linke Medien erklären ihn zum König des Kapitalismus.
Hillary Clinton wälzt ihren 200kg-Körper aus dem Bett.

Donnerstag, 24. September 2015

Flüchtlingskrise: Alternativlos, die zweite

von Ralph Eisbär
Da ist es wieder. Das A-Wort. Nein, nicht das aus dem aufgrund der Flüchtlingskrise auf einmal wieder die Charts stürmenden Lied von den Ärzten. Ein anderes: Die Rede ist von der Alternativlosigkeit. Der Bürger wurde damit bereits im Zuge der Griechenlandrettung konfrontiert. Banken- und Griechenlandrettung, Systemrelevanz und und und. Alles alternativlos, wenn man das nicht macht, geht die Europäische Union, die europäische Idee, das Bankenwesen, die Staaten, das System und überhaupt alles unter. Wir können nicht anders, es muss sein, egal wie, egal, ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, ob damit auf lange Sicht eine Hyperinflation herbeigeführt oder Anreize zu verantwortungslosem Handeln (moral hazard) gesetzt werden. Jetzt ist es erneut aufgetaucht. Schließlich sind die Flüchtlinge nun einmal hier und es werden noch viele mehr, dagegen lässt sich nichts machen. Ihre Aufnahme und die dazugehörige Integration gelten als unumstößliche Notwendigkeiten. Es muss gehen, auch wenn das Wie noch unklar ist. Mit dem Überschreiten der Grenzen schaffen sie Fakten. Die Genfer Flüchtlingskonvention beziehungsweise das dazugehörige Zusatzprotokoll sind klar. Wer verfolgt wird, gilt als Flüchtling und hat daher ein entsprechendes Recht auf Asyl. Ungeachtet dessen, dass dem europäischen Flüchtlingsrecht schon vor Längerem der Totenschein ausgestellt wurde, gelten diese simplen Grundsätze weiterhin. Viele weiterführende Fragen sind rechtlich freilich in der Schwebe: Lassen sich Flüchtlinge kontingentieren? Darf man eine Höchstgrenze festlegen, sofern man der These anhängt, dass die Aufnahmekapazitäten beschränkt sind? Wie lässt sich die Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU mit den offenen Grenzen vereinbaren?

Mittwoch, 23. September 2015

Warum Stadtstaaten überlegen sind: Sieben gute Gründe für Hongkong und Singapur

von Christoph Heuermann, der gerne staatenlos ist
Hongkong und Singapur. Zwei kleine Stadtstaaten, die in den vergangenen Jahrzehnten ein atemberaubendes Wachstum erfahren haben. Zwei kleine Länder, die dem Meer Land abgerungen haben, auf dem sich jetzt hohe Wolkenkratzer erstrecken. Zwei Finanz-Mittelpunkte, die zu den wohlhabendsten der Welt gehören. Zwei lebenswerte Metropolen, die Massen an ausländisches Kapital anziehen.


Welche davon ist besser? Und vielmehr: warum sind beide besser als der Rest der Welt? Und wie kannst Du davon profitieren? All diese Fragen seien in den nächsten Zeilen beantwortet.

Dienstag, 22. September 2015

Ankündigung: Liberale Konferenz in Heidelberg

Infoplakat: Zum Vergrößern anklicken!
Am 31. Oktober 2015 weht der Geist der Freiheit durch die kleinen Gassen Heidelbergs. Die Students For Liberty veranstalten eine Regionalkonferenz unter dem Motto „Recht und Freiheit“.

Die Symbiose von Recht und Freiheit wird zum zentralen Angelpunkt, wenn hochkarätige Redner die Bühne betreten. Der ehemalige Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank - Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otmar Issing - beschäftigt sich mit der Frage, ob sich die europäische Währungsunion auf dem Weg zur politischen Union befindet. 

Mit der Zukunft des Unternehmertums beschäftigen sich Diskutanten aus der Wirtschaft und Unternehmerverbänden. Wird Deutschland wieder ein Land der Erfinder oder zerstört es Stück für Stück die Grundlage unseres Wohlstandes? 

Ebenfalls Thema sind der libertäre Paternalismus, die Ökonomie der Sexualität und die Zukunft der Europäischen Union. Weitere Referenten und Diskutanten sind unter anderem: Dr. Gérard Bökenkamp (Leiter von Open Europe Berlin), Prof. Dr. Christian Hoffmann (Forschungsleiter am Liberalen Institut in Zürich), Frank Schäffler (Prometheus Institut), Johannes Richardt (Redaktionsleiter NovoArgumente), Dr. Achim Dörfer (Jurist), Marie-Christine Ostermann (Aufsichtsratsmitglied bei der Fielmann AG und bei Kaiser’s Tengelmann GmbH) und viele mehr. 

Die Students For Liberty Heidelberg laden ein, kostenlos dabei zu sein! Hier können Sie sich anmelden: http://www.esflconferences.org/conference/2015-heidelberg-regional-conference/

Montag, 21. September 2015

Wenn Gewalt toleriert wird: Linke Hetzer haben es einfacher

von Jorge Arprin, ohne Rücksicht auf Gefühle
Im März dieses Jahres trat Jean Ziegler, offen bekennender Kommunist und einer der bekanntesten Globalisierungsgegner im deutschsprachigen Raum, im österreichischen Fernsehen auf und äußerte dort den Satz “Spekulanten gehören aufgehängt. Punkt.”

Es ist nicht vermessen anzunehmen, dass ein solcher Satz, wenn er von einem Rechten geäußert worden wäre (“Gutmenschen gehören aufgehängt. Punkt.”), große Empörung ausgelöst hätte. Nach Zieglers Satz hielt sich die Empörung in Österreich jedoch in Grenzen. Eine ähnlich große Nicht-Empörung löste jüngst das Plakat eines Dortmunder Theaterstücks aus, dass in dem Schweizer Magazin “Surprise” gezeigt wurde und in dem die Aufschrift “Tötet Roger Köppel! Roger Köppel tötet!” zu lesen war. Köppel ist ein konservativer Politiker und Herausgeber der Zeitung “Weltwoche”, die für das Plakat verantwortlichen Künstler linke Aktivisten, die mit ihrer Kunst der vom Magazin gestellten Frage nachgingen “Was braucht die Schweiz?”

Sonntag, 20. September 2015

„Nazis, Nazis, überall nur Nazis!“

von Philipp A. Mende
Voller Faszination sowie sich manchmal köstlich amüsierender, manchmal verkrampfender Gesichtszüge verfolge ich mittlerweile quasi täglich, mit welch unendlich großem „Mut“ in Deutschland nunmehr aus jedem Mauseloch „gegen rechts“ Stellung bezogen wird. Das ist wirklich spitze, Leute! Wenn es gleichzeitig nur nicht so peinlich und traurig wäre.

Warum? Dazu muss man zunächst wissen, dass die individuelle Freiheit des Bundestoitschen in einem Ausmaß drangsaliert, beschnitten und verkrüppelt werden kann und darf, dass seinerzeit bereits Personen wie Napoléon auf Tischen tanzten. Nicht umsonst äußerte jener: „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

Der Staat und die Messegesellschaften

Wo sind meine Steuergroschen?
Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Liebe Leser,

der deutsche Staat ist an vielen Gesellschaften des Privatrechts kapitalmäßig beteiligt. Die Gründe für das Eingehen der Beteiligung sind oftmals wenig überzeugend und halten einer kritischen Überprüfung nicht stand. Dennoch fällt es dem Staat in solchen Fällen ausgesprochen schwer, sich aus der betreffenden Gesellschaft wieder zurückzuziehen.

Wie sehr sich staatliche Stellen dagegen sträuben, eine einmal eingegangene Beteiligung wieder aufzugeben, belegt eine Meldung aus jüngster Zeit über einen Streit zwischen dem Wirtschaftsministerium und dem Rechnungshof des Landes Nordrhein-Westfalen. Es geht um die Messegesellschaften in Köln und in Düsseldorf, an denen das Land Nordrhein-Westfalen jeweils mit einem Anteil von zwanzig Prozent beteiligt ist. Der Rechnungshof sieht keinen Grund, die Beteiligungen weiterhin aufrechtzuerhalten, das Wirtschaftsministerium lehnt es ab, die Beteiligungen aufzugeben.

Samstag, 19. September 2015

Veranstaltungshinweis: Libertäre Zukunftswerkstatt in Berlin

Leitet den Workshop:
Stefan Blankertz
Workshopziele: Die Teilnehmer erarbeiten Handlungsoptionen für die Umsetzung libertärer Ziele in der Balance zwischen Visionen und realistisch eingeschätzten Ressourcen. So soll anfängliche Begeisterung nicht durch unrealistische Erwartungen frustriert werden. Aber auch zu großer vermeintlicher Realismus kann bremsen, wenn er die Energie blockiert und dann die Vision verloren geht. Bei der Umsetzung können Arbeitsteilung und individuelle Stärken helfen. Der Workshop selbst wird ein Beispiel für das sein, was sein Ziel ist: Beste Ergebnisse erzielt man mit Leichtigkeit durch Begeisterung.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Workshop Haltungen, Methoden, Tools genutzt, die in Organisationsentwicklung und Management entwickelt wurden. Dabei ist zu beachten, dass die Motivationslage bei ehrenamtlichen Tätigkeiten eine ganz andere ist als bei Erwerbstätigkeit. Mit dem Versuch, Erfahrungen aus dem Arbeitsbereich eins zu eins zu übertragen, geht viel Energie verloren.

Freitag, 18. September 2015

Zu Besuch im Flüchtlingsheim: Staat, halt dich da raus!

von Andreas Jürgens
Letzte Woche entschied ich mich, mich einmal aktiv mit der momentanen Flüchtlingsdebatte und ihren näheren Umständen zu befassen. Als jemand, der dem Libertarismus sehr verbunden ist, habe ich mich entschieden, ein Flüchtlingsheim bzw. ein Aufnahmelager in der Bonner Südstadt aufzusuchen.

Kurz mal zwei Ikea-Tüten mit alten Klamotten vollgemacht und los sollte es gehen. In dem Moment kam mein Nachbar von der Arbeit nach Hause und sagte, ich sollte kurz warten, er mache mir auch noch eine Tüte mit Kleidung von ihm voll. Dann kam mir noch die Idee zu einem 1-Euro-Laden um die Ecke zu gehen, wo ich ein paar Stifte und Blöcke zum Malen für Kinder besorgen wollte. Ich bin schnell zum Laden hin und habe die Verkäuferin nach Möglichkeiten gefragt. Die ist kurzerhand zu Ihrer Chefin gegangen, die nach zwei Minuten mit drei riesigen Kartons (mit Waren im Wert von ca. 150 Euro!) aus dem Lager kam und sagte, ich solle die Stifte, Farbe, Blöcke etc. alle mitnehmen, denn sie hätte auch schon überlegt, wie sie helfen könne! Ich war total baff und hatte erst einmal Probleme beim Transport zu meiner Wohnung. Da warteten zudem ja noch die drei Taschen mit Kleidung. Ich habe dann ein Taxi gerufen, da ich die Sachen sonst nicht hätte tragen können. Der Taxifahrer fragte, wo es denn mit den ganzen Sachen hingehen sollte, und ich antwortete: „Zur alten Kaserne in der Südstadt.“ Dort angekommen war dann die Taxifahrt auch noch umsonst und der Taxifahrer half mir die ganzen Sachen bis zum Eingang zu tragen. Das war alles schon einmal Hammer und zeigt mir, dass ich auf die Hilfe von privaten Menschen immer zählen und hoffen kann und sollte.

Donnerstag, 17. September 2015

Die moralische Entschlossenheit der Frau Dr. Merkel

von Kurt Kowalsky
In der "Welt", also in dieser Zeitung, ist heute als Zwischenüberschrift zu lesen: "Merkels moralische Entschlossenheit". Leider gibt der Artikel dann darüber keine Auskunft.

Aber die moralische Entschlossenheit eines Spitzenpolitikers im Demokratismus hätte mich schon interessiert. Ich verzichte jetzt auf Beispiele, aus denen die Abgründe dieser Soziopathen erahnt werden könnten. Aufrichtigkeit und Anstand hatten sie jedenfalls in den letzten 65 Jahren gescheut, wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser.

Zurzeit wird offenbar scharf gerechnet. Sie rechnen sich Stimmengewinne und Sympathien bei den Bürgern aus, welche der Auffassung sind, den Flüchtlingen möge geholfen werden. Am deutschen Wesen, mag die Welt genesen, hatte Geibel 1861 gedichtet. Und gemeint, von diesem Wesen ginge eine Friedenswirkung auf das europäische Staatengebilde aus.

Mittwoch, 16. September 2015

Marktwirtschaft und Kapitalismus: Ein Klärungsversuch

Wilhelm Röpke. Foto: dpa.
von Jonathan Danubio
Vorab: Die folgenden Gedanken entspringen – leider – weitestgehend nicht meinem Geist, sondern dem Wilhelm Röpkes. Daß ich mir trotzdem die Mühe mache, fremde Gedanken in die Form eines Artikels zu bringen, liegt daran, daß sie niemals so angebracht waren wie in Zeiten kollektiver Begriffsverwirrungen.

Jede Gesellschaft hat eine spezifische Wirtschaftsordnung. Jede Wirtschaftsordnung gibt eine Antwort auf die grundlegendste ökonomische Frage: was, wieviel und wie soll produziert werden? Diese Frage kann nur auf drei Arten beantwortet werden, d. h. es gibt letztlich nur drei Wirtschaftsordnungen (wenngleich eine Vielzahl an historischen Ausprägungen).

Für nicht-arbeitsteilige Gesellschaften

1. Die Subsistenzwirtschaft, bei der Konsument und Produzent sich in einer oder mehreren Personen vereinen, die folglich auch selbst entscheiden, was, wieviel und wie produziert wird. Die reinste Form der Subsistenzwirtschaft ist das freie Bauerntum. Die entartete Form der Subsistenzwirtschaft ist der Feudalismus.

Dienstag, 15. September 2015

,,Dann öffnet doch die Grenzen!''

,,Privatisiert alles!'': Prof. Walter Block
Wer hat Recht? Rothbard I oder Rothbard II?
Dominik Ešegović im Gespräch mit Prof. Walter Block
Professor Walter Block ist ein US-amerikanischer Ökonom der Österreichischen Schule und libertärer Theoretiker. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaften an der Columbia University und lehrt Volkswirtschaftslehre an der Loyola University in New Orleans. Er war enger Freund der libertären Ikone Murray Rothbard und Student von Ludwig von Mises an der New York University. Walter Block ist Senior Fellow am Ludwig von Mises Institute in Auburn, Alabama. Er ist Autor des Artikels A Libertarian Case for Free Immigration.

Im Interview mit Dominik Ešegović wirft Professor Block einen libertären Blick auf offene Grenzen.

DE: In seinem 1993 erschienenen Essay ,,Nations by Consent: Decomposing the Nation-State'' schreibt Murray Rothbard: „Eingedenk des anarcho-kapitalistischen Modells wurde mir klar, dass es in einem völlig durchprivatisierten Land offene Grenzen überhaupt nicht geben würde.“ Was sagen Sie zu dieser Aussage?

Montag, 14. September 2015

Bericht aus der Irrenanstalt: Das wahnhafte Sautreiben der Gesellschaft

von Kurt Kowalsky
Eine Frau ist in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Sie "hört" von Zeit zu Zeit ihren erwachsenen Sohn im Keller um Hilfe rufen. Als ein junger Assistenzarzt zum ersten Mal von dieser Problematik erfährt, bedrängt er seinen Chef mit dem Vorschlag, der Patientin einfach einmal den Keller zu zeigen. Dann könne sie sich selbst davon überzeugen, dass im Keller der Klinik niemand um Hilfe ruft.

Der Chefarzt meint, das wäre zwecklos, doch lässt er sich dazu überreden, beim nächsten Anfall, mit der Frau den Keller der Klinik zu besichtigen.

Als es nun wieder soweit ist, alarmieren die Ärzte den Hausmeister mit dem Schlüssel und man geht gemeinsam mit der Patientin in den Keller. Jede Tür wird aufgeschlossen und die Frau kann sich frei und in Ruhe davon überzeugen, dass tatsächlich ihr Sohn dort unten nicht eingesperrt ist, folglich auch nicht um Hilfe ruft.

Sonntag, 13. September 2015

Dow Theory gibt eindeutiges Baissesignal für die Aktienmärkte

Marktkommentar von Claus Vogt
Die Dow Theory hat sich seit mehr als 100 Jahren bewährt und irrt sich selten 

Ende Mai 2015 habe ich Sie hier bereits auf das deutliche Warnsignal aufmerksam gemacht, das zu dieser Zeit von der altehrwürdigen Dow Theory für die Aktienmärkte gegeben wurde. Jetzt ist es Zeit, sich erneut mit diesem Thema zu beschäftigen, denn auf das damalige Warnsignal ist inzwischen ein unmissverständliches Baissesignal gefolgt.

Ich kann Sie nur warnen: Dieses Baissesignal sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn die Dow Theory hat sich in den vergangenen 100 Jahren immer wieder bewährt und Anleger vor großen Kursverlusten bewahrt.

Samstag, 12. September 2015

Wann werden die Polizeiorchester endlich abgeschafft?

Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Liebe Leserinnen und Leser,

viele Jahre lang sah es so aus, also könnten die Polizeiorchester allen Einsparforderungen trotzen. Sämtliche Bundesländer vertraten die Auffassung, dass die Polizeimusik unverzichtbar sei. Doch inzwischen mehren sich die Anzeichen für ein Umdenken. Es scheint, dass die Politik allmählich bereit ist, überfällige Reformen in diesem Bereich anzugehen.

Ein Polizeiorchester ist nichts anderes als eine uniformierte Blasmusikkapelle mit einer Personalstärke von 20 bis 50 Musikern. Durch öffentliche Auftritte sollen die Orchester Imagewerbung für die Polizei zu betreiben. In früheren Zeiten bestanden die Polizeiorchester aus beamteten Musikern, welche die Polizeizulage erhielten und – wie echte Polizeibeamte – in den Genuss des vorgezogenen Pensionseintrittsalters kamen. Dies, obwohl sie nur im Musikdienst eingesetzt wurden und den Belastungen des Polizeivollzugsdienstes nie ausgesetzt waren.

Freitag, 11. September 2015

Das fromme Streben nach Anarchie

Max Stirner
von Philipp Bogensberger
Wie viele Libertäre habe ich über den Liberalismus zum Anarchismus gefunden. Ich fing mit der Lektüre von Hayek an, las irgendwann Mises und landete bei Rothbard, dazwischen begegnete ich hundert anderen Denkern und natürlich blieb ich nicht bei Rothbard stehen.

Auf diesem Weg begleitete mich eine Frage ständig - sie liess mich nicht los und blieb unbeantwortet. Eine Frage, die sich jeder Libertäre irgendwann stellt: Wie erreicht man denn nun diesen Zustand, den manche Privatrechtsgesellschaft und andere schlichtweg Anarchie nennen - wie kann ich Leviathan stürzen?

Die gängigste Antwort darauf ist, Aufklärung zu betreiben, und so habe ich immer wieder versucht zu diskutieren und zu überzeugen. Meist vergebens. Im Wettbewerb der Ideen ist man meist chancenlos gegen den übermächtigen Herrscher namens Staat.

Donnerstag, 10. September 2015

Habermanns Richtigstellung: ,,Gutmenschen''

von Prof. Dr. Gerd Habermann
Dieses Mal: ,,Gutmenschen''
Im Unterschied zu guten Menschen, die Gutes tun aus eigenem Gewissen und vor allem aus eigenen Mitteln, bezeichnet der Begriff vor allem politisches Personal, das Gutes mit fremden Mitteln, also auf Kosten beraubter Mitmenschen zu tun sucht und aus diesem dubiosen Treiben seinen Lebensunterhalt bestreitet, namentlich die Sozialkleptokraten

Urbild des Gutmenschen ist Robin Hood, jener muntere Bandit, der die Reichen ausraubte, um mit der Beute seine armen Freunde zu erfreuen. 

Namentlich unsere Sozialpolitiker sind von einer Art Robin-Hood-Komplex besessen, der sie zur Organisation immer neuer sozialer Wohltaten treibt, deren Kosten dann andere bestreiten müssen. Für die Armen sind diese Gutmenschen kein wirklicher Segen, da die Umverteilung auf Dauer alle ärmer macht, auch die, die davon kurzfristig profitieren mögen.

Mittwoch, 9. September 2015

Was Meinungsfreiheit wirklich bedeutet

von Jorge Arprin, ohne Rücksicht auf Gefühle
Es gibt kaum eine Sache, die häufiger missverstanden wird als Meinungsfreiheit. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Wenn man eine Meinung äußern darf, ohne dass man gewaltsam unterdrückt wird, herrscht Meinungsfreiheit. Leider ist diese Definition heute in den Köpfen der meisten Menschen verloren gegangen. Wer über vermeintliche Einschränkungen oder den “Niedergang” der Meinungsfreiheit spricht, meint oft etwas völlig anderes als tatsächliche Meinungsfreiheit. Im schlimmsten Fall werden wirkliche Einschränkungen der Meinungsfreiheit nicht erkannt oder gar gefordert. Die Meinungsfreiheit soll im Namen der Meinungsfreiheit eingeschränkt werden. Um solchen Missverständnissen vorzubeugen, will ich an dieser Stelle die vier wichtigsten Irrtümer in der Debatte über Meinungsfreiheit zusammenfassen.

Rezension: Freiheit - das ist die Botschaft

Das Buch kann hier erworben werden.
Hubert Milz rezensiert
Ludwig von Mises: Liberalismus, 224 Seiten, 15 Euro, Academia.
Ludwig von Mises (1881-1973) war nach Ende des 1. Weltkriegs einer der wenigen Intellektuellen, die die Ideale des Liberalismus hochhielten und entschieden verteidigten. Prof. Dr. Hülsmann gab seiner großen Mises-Biographie den Titel "Mises: The Last Knight of Liberalism" (Mises: Der letzte Ritter des Liberalismus) und dies ist nicht zuviel gesagt.

Mises bietet anhand zeitgenössischer Beispiele eine Einführung in die Ideen des klassischen Liberalismus. Das Buch wurde erstmals 1927 veröffentlicht, deshalb sollte der Leser aus diesem Sichtwinkel die zeitgenössischen Beispiele, die Mises anführt, reflektieren. Für Mises ist es das Grundziel des Liberalismus den Frieden im Inlande und mit dem Auslande anzustreben und zu sichern. Ist der Friede gesichert, dann kann auch die heimische bzw. internationale Arbeitsteilung funktionieren: Nur die friedvolle Ausnutzung der arbeitsteiligen Marktwirtschaft erzeugt 'Wohlstand für Alle' und dies weltweit.

Dienstag, 8. September 2015

Je holpriger der Start, desto fulminanter die Goldhausse

Marktkommentar von Claus Vogt
Unseriöse Staatsschuldenpolitik – damals wie heute der Grundstein für steigende Goldpreise 

Ende der 1960er Jahre begann die US-Regierung damit, systematisch über ihre Verhältnisse zu leben. Im Rahmen des damaligen Bretton Woods-Weltwährungssystems war diese unseriöse Politik allerdings nicht auf Dauer möglich. Dennoch machten die USA deutlich, dass sie nicht die Absicht hatten, auf den Weg der haushaltspolitischen Tugend zurückzukehren. So wurde das Ende des Bretton Woods-Weltwährungssystems eingeläutet, das im August 1971 dann auch tatsächlich von US-Präsident Richard Nixon offiziell verkündet wurde.

Montag, 7. September 2015

Zur Rolle des Westens in Syrien

von Ralph Eisbär
Warum dauert der Konflikt in Syrien so lange? Und inwiefern trägt „der Westen“ beziehungsweise führende Staaten, daran Anteil? Einer der Hauptgründe besteht darin, dass die USA das Ende der Regierung Assads von Anfang an vorangetrieben/als Ziel deklariert haben, bereits lange bevor die Situation endgültig eskaliert ist. Das Modell Libyen, nur eben nicht ganz so direkt; weil Gaddafi international relativ isoliert war, Assad jedoch auf Russland und den Iran bauen konnte, weswegen ein direktes militärisches Eingreifen doch allzu weit gegangen wäre. Also hat man das klassische, aus dem Kalten Krieg bekannte Modell des „proxy war“ (Stellvertreterkrieg) angewandt. Soll heißen: Man greift nicht direkt ein, unterstützt aber – direkt oder wiederum indirekt, also über verbündete Staaten in der Region – bewaffnete Gruppen vor Ort, von denen man glaubt, sie wären einem gewogen. Diese Kriege dauern sehr lange fort, weil keine Seite stark genug ist, um eine Entscheidung herbeizuführen (man denke etwa an das Paradebeispiel, den Krieg in Angola, der von 1975-2002 (!) gedauert hat).

Samstag, 5. September 2015

Parteien bedienen sich beim Steuerzahler

Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Nach dem Grundgesetz wirken die Parteien bei der Willensbildung des Volkes mit. Aus dieser zunächst recht bescheidenen Rolle haben sich die Parteien längst gelöst; in der deutschen Politik läuft kaum etwas ohne sie. Im Zuge ihres Aufgaben- und Machtzuwachses ist es den Parteien auch gelungen, sich Zugriff auf die öffentlichen Kassen zu verschaffen, und zwar in einem Umfang, wie es ihn in kaum einem anderen demokratischen Staat gibt.

Nach den Formulierungen des Bundesverfassungsgerichts setzt die moderne parlamentarische Demokratie die Existenz politischer Parteien voraus. Diese seien berufen, die Bürger zu politischen Handlungseinheiten mit dem Ziel der Beteiligung an der Willensbildung in den Staatsorganen organisatorisch zusammenzufassen. Die Parteien nominieren die Kandidaten für die Parlamente, beschließen Wahlprogramme, führen Wahlkämpfe und wirken auch außerhalb der Wahltermine über ihre Abgeordneten und die von ihnen getragenen Regierungen an der gesamten staatlich-politischen Entscheidungsfindung mit.

Donnerstag, 3. September 2015

Dann geh' doch rüber!

von Jorge Arprin
Reisefreiheit ist eine wunderschöne Sache. Man kann nicht nur die Welt bereisen, sondern in ein anderes Land ziehen, wenn es einem in seinem Wohnort nicht gefällt. Bekanntlich nennt man das “Mit den Füßen abstimmen”. Das hat bei politischen Diskussionen einem Argument zum Aufstieg verholfen: Dem Argument, man solle doch, wenn es einem an seinem Wohnort nicht gefällt, “rübergehen”. Während des Kalten Kriegs entgegnete man kommunistischen Studenten “Dann geh’ doch in die DDR!”. Ausländern, die sich über Probleme in ihrem Gastland aufregen, entgegnet man “Wenn es dir hier nicht gefällt, dann geh’ doch zurück in deine Heimat!”. Menschen, die zu hohe Steuern kritisieren, entgegnet man “Dann geh’ doch nach Monaco, dort musst du keine Steuern zahlen!”.

TV-Doku & Europatour 2015

Ankündigung der Sons of Libertas
Am 12. September starten wir in Paris unsere diesjährige Europatour.

Filmisch werden wir den Fokus dieses mal auf etwas anderes legen. Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk darauf, möglichst viele Interviews mit interessanten und prominenten Interviewpartnern zu machen, die Ihr dann genießen könnt. Auch ein Fotobuch von der Tour werden wir anbieten.

Unser Projekt, mit dem wir im deutschen Fernsehen einen kleinen Meilenstein setzen wollen, ist unsere erste TV-Produktion.

Dabei geht es um einen Dokumentarfilm in voller Filmlänge, der seine Weltpremiere auf unserer Hanse-Konferenz am 16. Januar 2016 in Lübeck feiert, zu der wir Euch gerne einladen! Im Frühling 2016 wird die Dokumentation auch als unsere erste TV-Produktion im deutschen Fernsehen ausgestrahlt werden um ein wesentlich breiteres Publikum zu erreichen. Zu den Inhalten können wir natürlich noch nicht alles erzählen, aber an dieser Stelle können wir schon einmal verraten, dass wir unter anderem den Euro, Europa und die Finanzkrise im Sinne des Liberalismus/Libertarismus betrachten werden.

Mittwoch, 2. September 2015

Baisse an den Aktienmärkten - Sind Sie richtig positioniert?

Marktkommentar von Claus Vogt
Stellen Sie sich mindestens auf eine Kurshalbierung ein 
Liebe Leser,

in Bezug auf die Aktienmärkte bin ich in den vergangenen Monaten nicht müde geworden, Sie hier immer wieder auf das sehr hohe Risiko einer bald beginnenden Aktienbaisse hinzuweisen. Wenn Sie meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren lesen, haben Sie sich sicherlich schon mit Short-Produkten eingedeckt, um von den jetzt fallenden Börsenkursen zu profitieren. Denn nun ist es soweit, die Baisse hat begonnen. Ich hoffe sehr, dass Sie darauf vorbereitet sind.

Schließlich gleicht die aktuelle Situation in fast jeder Hinsicht den Jahren 1929, 1972, 1999/2000 und 2007. Wie Sie auf dem folgenden Chart des Dow Jones Industrial Average sehen, stellen diese Jahreszahlen das Who-Is-Who oberer Wendepunkte an den Aktienmärkten dar. Ihnen folgten ausnahmslos verheerende Baissephasen und Rezessionen. Auch dieses Mal wird es so kommen, und wir befinden uns schon mittendrin.

Dow Jones Industrial Average, 1900 bis 2015
Die aktuelle Lage gleicht der Situation in den Jahren 1929, 1972, 2000
und 2007. Quelle: StockCharts.com

Dienstag, 1. September 2015

Termine: September 2015


Für den September haben wir für den libertären Kalender einige relevante Veranstaltung finden können - das Semester geht langsam wieder los und damit auch die Veranstaltungen.

Weitere Termine sind dem Kalender zu entnehmen.

Sollten wir wichtige und interessante Termine in unserem Kalender vergessen haben, so bitten wir darum, uns dies per Mail (tomek.froelich@yahoo.de), auf unserer Facebook-Seite oder im Kommentarbereich mitzuteilen.

Wien, 1. September, 19 Uhr: Semestereröffnung: Salon extraordinaire. Veranstaltung des Instituts für Wertewirtschaft. Mit Rahim Taghizadegan. Ort: Schlösselgasse 19/2/18, 8. Gemeindebezirk. Weitere Informationen: hier.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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