Sonntag, 16. August 2015

"Weg mit dem Gold!" bestätigt Kaufgelegenheit bei Gold

Dow Jones Industrial Average, 1900 bis 2015: Wer sich 1979 gegen die 
herrschende Mehrheitsmeinung stellte und Aktien kaufte, machte das 
Geschäft seines Lebens. Quelle: StockCharts.com
Marktkommentar von Claus Vogt
Damals „Tod der Aktie“, heute „Weg mit Gold!“ 

„Weg mit dem Gold!“ So lautete am 7. August 2015 eine Schlagzeile in der FAZ. Und das Handelsblatt lässt in seiner Kolumne „Parkettgespräch“ den Chefstrategen der einstigen Privatbank Sal. Oppenheim folgendermaßen zu Wort kommen: „Wir sehen in Gold eine volatile und riskante Anlageform ohne inneren Wert.“ Als weitere Begründung seiner sehr bearishen Äußerungen verweist er darauf, dass Gold keine Zinsen zahle und keine Dividenden ausschütte.

Beim Sichten dieser Artikel, die sich extrem negativ gegenüber der langfristig so bewährten Anlageklasse Gold äußern, musste ich unwillkürlich an einen unter US-Börsianern berühmt gewordenen Artikel der Wirtschaftszeitschrift Businessweek denken, mit dem sie die Aktie als Anlageklasse beerdigte. Der Aufmacher der Titelseite lautete „The Death of Equities“ (der Tod von Aktien).

„Tod der Aktie“ signalisierte perfekten Einstiegspunkt 

Wie Sie auf dem Chart des Dow Jones Industrial Average sehen können, erschien dieser den Zeitgeist perfekt widerspiegelnde Artikel am Ende einer rund 15-jährigen Baissephase der Aktienmärkte, also kurz bevor eine der spektakulärsten Haussen aller Zeiten begann. Wer 1979 nicht dem Rat der Businessweek folgte, sondern gemäß der Markteinschätzung von Krisensicher Investieren-Chefredakteur Roland Leuschel Aktien kaufte, die damals spottbillig waren, stieg zu einem geradezu perfekten Zeitpunkt ein. Im Lauf der kommenden Jahre legte der Dow Jones Industrial Average um 1500% zu. 

Ich liebe solche Meldungen 

Zu meinem und Roland Leuschels Börsenbrief Krisensicher Investieren gehört auch der Service „Fragen Sie Claus Vogt“. Im Mitgliederbereich der Homepage www.krisensicherinvestieren.com beantworte ich öffentlich die interessantesten Leserfragen, natürlich in anonymisierter Form. In Bezug auf die oben genannten Artikel wurde ich ganz konkret gefragt, was ich von dieser Meldung halte: „Sal. Oppenheim: Gold: volatil, riskant und ohne Wert“. Meine Antwort lautet folgendermaßen:

Ich liebe solche absurden bearishen Meldungen, wenn ich selbst bullish bin. In diesem konkreten Fall frage ich mich augenzwinkernd, wann dem Analysten wohl aufgefallen sein mag, dass Gold keine Zinsen und keine Dividenden zahlt. Scheint wohl eine neue Erkenntnis für ihn zu sein. 

Vom Paulus zum Saulus 

Früher, als es das bei Banken noch gab, war Sal. Oppenheim ein wirklich ehrenwertes Haus mit untadeliger Reputation. Ich halte es für ausgeschlossen, dass man damals konservativen Anlegern jemals den Rat gegeben hätte, kein Gold zu halten. Schon gar nicht, während sich die Welt in einer Schuldenorgie befindet, die Zentralbanken zu massiven Marktmanipulationen übergegangen sind, die Zinsen auf null gesetzt und den Pfad einer halbwegs seriösen Geldpolitik längst verlassen haben. Sal. Oppenheim ist ein Zeichen der Zeit. Die Bank hat den Sittenverfall der Branche geradezu auf den Punkt gebracht, und jetzt empfiehlt sie den noch verbliebenen Kunden ausgerechnet den Verkauf von Gold. Das ist ein weiterer Mosaikstein in einem Stimmungsbild, das typisch ist für den Beginn einer spektakulären Edelmetall-Hausse. 

Spektakuläre Goldhausse kündigt sich an 

Heute ist die Stimmung der Massen in Bezug auf Gold ebenso einseitig schlecht wie damals in Bezug auf Aktien. Dabei sind die Rahmenbedingungen für eine Goldhausse besser denn je. Und in Euro gemessen, hat der Goldpreis sein zyklisches Tief von 859 € bereits zur Jahreswende 2013/14 gesehen. Im Moment notiert Gold rund 16% über diesem Tief. Dass die in den Medien zum Ausdruck kommende Stimmung gegenüber der Anlageklasse Gold heute trotzdem genauso bearish ist wie am Beginn der großen Goldhausse zur Jahrtausendwende, ist ein interessantes und lehrreiches massenpsychologisches Phänomen. Dieses Stimmungsbild passt perfekt zu der fast immer von Ignoranz und Ungläubigkeit gekennzeichneten Frühphase einer großen Hausse. 

Setzen Sie jetzt auf Gold statt auf völlig überbewertete Aktien 

Statt in absurd überbewertete Modeaktien wie Amazon oder Tesla zu investieren und sich in ein paar Jahren über Ihre Verluste zu grämen, setzen Sie jetzt lieber auf Gold. Mit den völlig ausgebombten Goldminenaktien werden Sie in den kommenden Monaten und sogar Jahren sensationelle Kursgewinne erzielen. Deshalb empfehlen wir in Krisensicher Investieren hier schon seit einiger Zeit den Einstieg. Wenn Sie also von der nächsten großen Goldhausse überproportional profitieren wollen, dann fordern Sie meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren noch heute 30 Tage kostenlos zum Test an. So können Sie die außergewöhnlichen Chancen nutzen, die sich in diesem Sektor bieten.

P.S.: Natürlich lohnt es sich angesichts der aktuellen Entwicklungen jetzt auch auf aussichtsreiche Short-Kandidaten zu setzen. Auch hier werden Sie aufgrund der bald deutlich fallenden Aktienkurse viel Geld verdienen. Mehr dazu lesen Sie in der kommenden Ausgabe von Krisensicher Investieren.

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