Donnerstag, 28. Mai 2015

Das Gewaltmonopol ist das Problem

von Tommy Casagrande
Das staatliche Gewaltmonopol an sich ist das Problem. Nicht seine Form. Formen ändern und wandeln sich. Das Gewaltmonopol verursacht fortlaufend Probleme, sowohl für die einen wie für die anderen. Aus irgendwelchen Problemen, die das Gewaltmonopol verursacht, entsteht dann eine gewaltmonopolistische Sozialstaatsform, die nicht von Anfang an existiert. Das Gewaltmonopol vergangener Jahrhunderte kannte keinen ausufernden Sozialstaat. Die gewaltmonopolistische Form des Sozialstaates entstand, weil durch Probleme, die das Gewaltmonopol schuf, freiwillig soziale Dienstleistungen entstanden sind, die dabei waren, dem Gewaltmonopol das Wasser abzugraben. Das Gewaltmonopol hat diese Kritik an sich integriert und seine Form daran angepasst.

Alles, was als Kritik am Gewaltmonopol entsteht, wird vom Gewaltmonopol integriert und als gewaltmonopolistische Form zur realgesellschaftlichen Ideologie. Kapitalismus war einst Kritik am Staat, genauso wie es Sozialismus mal war. Beides wurde Staatsdoktrin. Liberale Kritik am Staat wurde in Form von Parteien in das System eingespeist und verkümmerte zum ''Liberalala''. Radikale Ökos, deren Ideen eine Entmilitarisierung und freiwillige Selbstversorgung im Sinn hatten, wurden zu moralisierenden, gewaltmonopolistischen Bevormunderökos im Staazibetrieb, die mit dem Staat sogar in den Krieg zogen. Unabhängig davon, was du tust, kommt dabei immer etwas Böses heraus, das nicht funktioniert, sobald du es mit dem Staat machst.

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