Freitag, 29. Mai 2015

Dow Theorie signalisiert Baisse an den Aktienmärkten

Die Dow Theorie hat sich seit mehr als 100 Jahren bewährt und irrt sich kaum 
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
an den Finanzmärkten zeichnen sich gesunde Trends durch Uniformität aus. Bezogen auf die Aktienmärkte heißt das, dass nicht nur fast alle Sektoren an einer verlässlichen und tragfähigen Trendbewegung teilnehmen müssen, sondern auch eine Fülle verschiedener Indikatoren die dazu passenden Signale liefern muss. Kommt es hingegen zu auffälligen Divergenzen, das heißt gegenläufigen Entwicklungen von Indikatoren und Aktienindizes, dann steht gewöhnlich eine Trendwende bevor.

Dow Theorie gibt deutliches Warnsignal für die Aktienmärkte

Die altehrwürdige Dow Theorie, die vor über 100 Jahren entwickelt wurde, basiert auf dieser wichtigen Beobachtung. Sie wurde Anfang des vorigen Jahrhunderts von Charles H. Dow im von ihm gegründeten Wall Street Journal im Rahmen seiner regelmäßigen Editorials schrittweise publiziert. Seither hat sie sich immer wieder bewährt und Anleger vor großen Kursverlusten bewahrt.

Wenn Beamte vorzeitig in Pension gehen

von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,
in den öffentlichen Haushalten der Bundesrepublik gibt es einen Bereich, der besonders schnell wächst. Das sind die Ausgaben für die Beamten im Ruhestand. Besonders teuer kommen den Staat diejenigen Staatsdiener, die vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit in Pension gehen. Hier stehen einem zeitlich nur begrenzten Arbeitseinsatz oftmals langjährige Pensionszahlungen gegenüber, die von uns Steuerzahlern finanziert werden müssen.

Eine wichtige Ursache für die rasante Zunahme der Pensionszahlungen ist die Ausweitung des öffentlichen Dienstes in den 1960er bis 1980er Jahren. Die Bundesländer haben seinerzeit zehntausende von zusätzlichen Stellen eingerichtet, insbesondere im Schul- und Hochschulbereich. Die in diesem Zeitraum eingestellten Bediensteten sind inzwischen im Pensionsalter bzw. werden es in Kürze erreichen.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Das Gewaltmonopol ist das Problem

von Tommy Casagrande
Das staatliche Gewaltmonopol an sich ist das Problem. Nicht seine Form. Formen ändern und wandeln sich. Das Gewaltmonopol verursacht fortlaufend Probleme, sowohl für die einen wie für die anderen. Aus irgendwelchen Problemen, die das Gewaltmonopol verursacht, entsteht dann eine gewaltmonopolistische Sozialstaatsform, die nicht von Anfang an existiert. Das Gewaltmonopol vergangener Jahrhunderte kannte keinen ausufernden Sozialstaat. Die gewaltmonopolistische Form des Sozialstaates entstand, weil durch Probleme, die das Gewaltmonopol schuf, freiwillig soziale Dienstleistungen entstanden sind, die dabei waren, dem Gewaltmonopol das Wasser abzugraben. Das Gewaltmonopol hat diese Kritik an sich integriert und seine Form daran angepasst.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Hayek in Salzburg: das Erbe eines Ungeliebten

Hayek: acht Jahre in Salzburg.
von Johann Kaltenleithner
Denkt man an die Stadt Salzburg, drängt sich einem unwillkürlich das übliche Spektrum an schablonenhaften Assoziationen auf, mit denen die Stadt gemeinhin verbunden wird: Mozartkugeln, Festspiele, die Hellbrunner Wasserspiele, die majestätisch über der Kulisse der Dächer der Stadt auf dem Festungsberg thronende Burg Hohensalzburg und das barocke Schloss Mirabell mit seinen malerischen Gärten. Im geschichtlichen Rückblick bestenfalls noch der legendäre Erzbischof Paris Graf von Lodron, der durch seine geschickten Ränkespiele die Stadt vor dem Untergang in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges bewahrte, sowie Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau, der das für Salzburg so typische Stadtbild maßgeblich prägte und natürlich Wolfgang Amadeus Mozart, der mit seiner genialischen Musik den Namen des einst provinziell-verschlafenen Fürsterzbistums zu Weltruhm führte. 

Den Namen Friedrich August von Hayek dürften hingegen die allerwenigsten intuitiv mit der Stadt an der Salzach verbinden. Umso überraschender sollte es anmuten, dass eben dieser große Ökonom und Titan der Österreichischen Schule der Nationalökonomie auf eine ganz besondere Art und Weise mit Salzburg verbunden ist, was übrigens nicht nur den „Zuag’roasten“, sondern auch dem Gros der alteingesessenen Stadtbürger nicht bewusst sein dürfte – eine Tatsache, die sich im weiteren Umkreis darin widerspiegelt, dass die Österreichische Schule ganz allgemein in ihrem Ursprungsland ein Schattendasein fristet und heute primär in den USA ihren Resonanzboden findet. Umso wichtiger erscheint es, dieses wenig bekannte Kapitel in der Lebensgeschichte Hayeks zu beleuchten, auf dass sich Österreich im Großen und Salzburg im Speziellen seines großen Sohnes – und vor allem dessen Denken! - in naher Zukunft wieder stärker besinnen möge. 

Montag, 25. Mai 2015

Gustave de Molinari: Pionier des Anarchokapitalismus

Gustave de Molinari (1819-1912)
von Tomasz M. Froelich
Der in der Edition Freitum vor kurzem endlich auch in deutscher Sprache erschienene Essay ,,Produktion der Sicherheit'' von Gustave de Molinari (1819-1912) ist für die radikalsten – und konsequentesten – Vertreter des Libertarismus, die Anarchokapitalisten, von besonderer Bedeutung, lässt sich doch mit seinem Erscheinen im Jahre 1849 die Geburtsstunde dessen, was heute als Anarchokapitalismus bezeichnet wird, datieren.

Als glühender Verfechter des freien Marktes stellte sich der konsistent denkende Molinari eine grundlegende Frage, der die meisten Liberalen in den Jahrhunderten zuvor aus dem Wege gegangen sind: Wenn der Markt nach Möglichkeit sonst schon alle gewünschten Güter bereitstellt, warum dann nicht auch Schutzdienstleistungen? Die Menschen hätten doch ein natürliches Bedürfnis nach Sicherheit, und es ist ja bekanntlich der Markt, der sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.

Dass ausgerechnet die Regierung – und nur die Regierung - dieses Bedürfnis nach Sicherheit befriedigen soll, wurde und wird von kaum jemandem – nicht einmal von den klassisch Liberalen - hinterfragt, machte Molinari aber stutzig: der belgische Ökonom vertraute den Kräften des freien Marktes genauso wie dem Gravitationsgesetz, weshalb er dafür plädierte, die Produktion der Sicherheit dem freien Wettbewerb auszusetzen, da man den Menschen nur auf diese Weise die größtmögliche Sicherheit zum kostengünstigsten Preis anbieten könne. (In einem seiner letzten Werke relativierte Molinari diese Sichtweise.)

Sonntag, 24. Mai 2015

Rezension: Lesenswerte Lektüre zum 1. Weltkrieg

Das Buch kann hier bestellt werden.
Hubert Milz rezensiert
Bruno Bandulet: Als Deutschland Großmacht war: Ein Bericht über das Kaiserreich, seine Feinde und die Entfesselung des Ersten Weltkrieges, 304 Seiten, 19,95 Euro, Kopp. 
Das Attentat vom 28. Juni 1914 in Sarajevo, dem Erzherzog Franz Ferdinand - der Thronfolger Österreich-Ungarns - und seine Frau zum Opfer fielen, war der äußere Anlass für den Beginn des 1. Weltkriegs am 28. Juli 1914. 2014 wurden wir zum 100jährigen sicherlich mehr als eingedeckt mit diversen - schlechten und guten - Publikationen zum Thema 1. Weltkrieg mit all seinen Facetten.

Zwei gute Bücher zum Thema sind das Buch "Die Schlafwandler: Wie Europa in den 1. Weltkrieg zog'' von Christopher Clark und dieses Buch hier von Bruno Bandulet. Dabei ist Clarks Buch gut 800 Seiten stark - ein Umfang, vor dem mancher Wenigleser, der an der Thematik interessiert ist, abgeschreckt werden kann. Bandulet dagegen kommt mit gut 500 Seiten weniger aus, so dass ein Wenigleser vielleicht nicht so sehr verschreckt wird.

Freitag, 22. Mai 2015

Es tut sich etwas Wichtiges bei Gold in Dollar

Kurzfristiges Kaufsignal mit sehr großen Potential
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,

am Mittwoch letzter Woche hat der Goldpreis in US-Dollar gerechnet ein kurzfristiges charttechnisches Kaufsignal gegeben, indem er in einer sehr dynamischen Bewegung aus einem leicht nach unten geneigten Trendkanal nach oben ausgebrochen ist. Diese Bewegung können Sie auf dem folgenden Chart nachvollziehen.

Eine zusätzliche Bestätigung erhält dieses Signal durch den im unteren Teil des Charts zu sehenden Preis-Momentum-Oszillator. Dieser hat im neutralen Bereich nach oben gedreht und seinerseits ein Kaufsignal gegeben. Damit ist der Weg für eine Rally frei. Deshalb rechne ich in den kommenden Wochen mit steigenden Goldpreisen.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Finanzielle Förderung der Theater: Eine radikale Reform tut not!

von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leser,
im Rahmen der Kulturförderung verteilt die öffentliche Hand ihre Wohltaten ganz unterschiedlich, auch wenn es um vergleichbare Tätigkeiten geht. Einige Institutionen bekommen richtig viel Geld, während andere mit Kleinbeträgen abgespeist werden. Sachliche Gründe für diese unterschiedliche Behandlung gibt es vielfach nicht. Da fragt man sich als nachdenklicher Zeitgenosse schon, ob das auf Dauer so bleiben soll oder wie gerechtere Lösungen aussehen könnten.

Die Bundesrepublik Deutschland versteht sich als Kulturstaat und lässt sich dies einiges kosten. Mehr als neun Milliarden Euro stellen Bund, Länder und Gemeinden für Theater, Orchester, Museen, Bibliotheken usw. jedes Jahr zur Verfügung. Der größte Einzelposten ist die Förderung der Theater. Mehr als zwei Milliarden Euro an Steuergeldern fließen Jahr für Jahr in diesen Bereich.

Dienstag, 19. Mai 2015

Wenn der Rhythmus aussetzt – Kommunisten im Kino

von Dominik Ešegović
Ska ist eine mir sehr sympathische, aus der Karibik stammende Musikrichtung. Der fetzige Achtelnotensound bringt so manche steife Hüfte in Bewegung und macht Stimmung. Ska ist vielseitig und wird heute auch besonders in seinen musikalischen Variationen Ska-Punk und auch im Reggae weltweit abgefeiert. Wer flotte Musik mag, der wird Ska lieben. 

Doch nicht alles, was mit dieser kurzen Vorsilbe versehen ist, hat auch das Zeug dazu gute Laune zu verbreiten. Franziska Maria Keller, die unter dem feschen Namen „Ska“ Keller durch die Lande zieht, ist so ein Negativbeispiel. Die studierte Islamwissenschaftlerin sitzt seit 2014 für die deutschen Grünen im EU-Parlament. 

Grüne? Das waren die Meinungs-, Gender-, und Klimaterroristen mit der dekorativen Sonnenblume im Logo. Ska Keller? Die setzt ihren Schwerpunkt besonders auf „Handels- und Einwanderungspolitik“. Ihr Ziel: Alle, die nach Europa flüchten, sollen hier auch eine Heimat finden. Über Finanzen macht sich die Kulturwissenschaftlerin wenig Sorgen – besonders nicht um die eigenen. Ein EU-Abgeordneter verdient monatlich mindestens 8000 Euro im Monat plus Spesen. Dabei sollten wohl auch 19 Mitarbeiter die anstrengende Arbeit in der belgischen Hauptstadt doch einigermaßen erträglich machen.

Sonntag, 17. Mai 2015

Bayern München in der Kritik: Wirklich Wettbewerbsverzerrung?

von Tommy Casagrande
Der Vorwurf, den ich dieser Tage an den FC Bayern München gerichtet lese, besagt, weil der FC Bayern nicht mit dem besten Personal seine Spiele bestreitet, würde eine unprofessionelle Wettbewerbsverzerrung stattfinden. Diesem Vorwurf, den ich als planwirtschaftliche Denkweise verunglimpfe, muss entschieden entgegen getreten werden.
Der Kampfbegriff "Wettbewerbsverzerrung" ist Ausdruck einer Denkweise, die auf planwirtschaftliche Art und Weise die Leistungsfähigkeit anderer beansprucht. Dieses Anspruchsdenken hat nichts mit irgendwelchen Rechtmäßigkeiten zu tun, sondern ist eine Fremdeinmischung in die Eigentumsrechte anderer. Jeder Verein ist für sich selber und für sein Schicksal verantwortlich. Dass es im Laufe einer Saison daraus auch zu situativen Abhängigkeitskonstellationen kommen kann, darf nicht von der Eigenverantwortung ablenken, dass jeder, wenn er nur auf sich schaut, die faire Möglichkeit hatte, besser zu stehen, falls er mit seinem Platz unzufrieden ist. Anderen die Schuld oder auch nur eine Teilschuld zu geben ist ein unanständiges Benehmen, dass von eigenen Unzulänglichkeiten ablenken soll. Es ist somit eine Ausrede, jedoch zugleich eine Unsitte, die sich eingebürgert hat.

Samstag, 16. Mai 2015

Kontroversenseminar der European Students For Liberty

von den European Students for Liberty

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Ein Seminar. Drei Tage. Neun Kontroversen.

Haben wir Menschen Willensfreiheit? Gibt es zwischen Demokratie und Freiheit ein Spannungsverhältnis? Welches ist das beste Geldsystem? Existiert Gott, und was bedeutet das für die Freiheit des Menschen? Sollte der Staat von den Reichen nehmen und den Armen geben?

Wissenschaft lebt von Kontroversen. Vom Clash verschiedenster Denkschulen. Das Kontroversenseminar führt in neun spannende Kontroversen der Philosophie und der Ökonomie ein. Die Teilnehmer lernen die verschiedensten Denkschulen kennen, erproben wissenschaftliches Argumentieren: Argument, Gegenargument, Gegengegenargument. These, Antithese, Synthese.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Gemeinnutz und Eigennutz - Ideologiekritik

von Tommy Casagrande
Häufig wird von Libertären behauptet, ''Gemeinnutz" sei tödlich. Dem ist zu widersprechen. Wer freiwillig gemeinnützig handelt, handelt sowohl im Sinne seiner selbst als auch im Sinne anderer. In diesem Sinne, unter der Bedingung von Freiwilligkeit, wären Gemeinnutz und Eigennutz miteinander kompatibel. 

Wenn man Menschen jedoch zwingt, "gemeinnützig" oder "eigennützig" agieren zu müssen, dann kann es durchaus tödlich werden, weil nicht die real-existenten Bedürfnisse der Menschen, sondern eine Ideologie, wie Menschen zu handeln haben, im Mittelpunkt steht. Eine solche Ideologie, die nicht individueller Standpunkt, nicht bloß Ausdruck einer subjektiven Meinung, sondern gewaltmonopolistisches Streben darstellt, kann dadurch letzten Endes tödlich werden, wie es Libertäre behaupten. Es ist dann aber die systemische Struktur, die durch das Gewaltmonopol entsteht, die es tödlich werden lässt, und nicht die Frage, ob Gemeinnutz oder Eigennutz. Wer übersieht, die systemischen Strukturen zu kritisieren, sitzt der Ideologie auf, die durch das System entsteht. Wenn eine durch das System verzerrte Verhaltensweise gesellschaftliche Übel schafft, dann ist oft der erste Kurzschluss, dass die Verhaltensweise an sich schlecht wäre. Das aber ist eine Haltung, die nicht ideologiekritisch ist, sondern Ideologie betreibt. Verhaltensweisen, Konsequenzen, Dynamiken nehmen je nachdem, unter welchen Bedingungen sie stattfinden, eine andere Hautfarbe an. Sie verändern sich durch die sie begleitenden Umstände. Und in unserer gegenwärtigen Welt werden die Umstände stets durch staatliche Eingriffe geschaffen.

Mittwoch, 13. Mai 2015

GDL-Bashing: Warum uns dieser Zug ins Verderben führt

Dominik Ešegović
Um eines vorweg zu nehmen: Nein, ich bin kein Befürworter eines staatlich garantierten Streikrechts. Ich befürworte nicht einmal die Existenz von Staaten. Wenn ich die Möglichkeit hätte, den berüchtigten rothbardschen "No-State-Button" zu betätigen, würde ich mir im Eifer des Gefechts wohl mindestens einen Fingernagel abbrechen. Doch Spaß bei Seite. Dies ist der Versuch einer anarchokapitalistischen Auseinandersetzung mit dem Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, kurz: GDL.

Massenstreiks: Von den Königsgräbern von Theben ...
Streiks, d.h. organisierte massenhafte Arbeitsniederlegungen, sind wohl so alt wie die organisierte Massenarbeit selbst. Der älteste bekannte Streik ging von Arbeitern aus, die gegen Ende des 2. Jahrtausends v. Chr. am Bau der Königsgräber von Theben beteiligt waren. Die ägyptischen Fachkräfte wurden fast drei Wochen lang nicht entlohnt. Die Legitimierung ihres Streiks bekräftigten die Grabbauer mit den Worten: „Wir sind hungrig!“ Auch in der Neuzeit finden sich viele Beispiele solcher „Hungeraufstände“. Bekannt sind vor allem schlesische Weberaufstände aus dem 19. Jahrhundert, welche im berühmten Werk Gerhart Hauptmanns Eingang in die Literaturgeschichte gefunden haben.

Dienstag, 12. Mai 2015

Wird Bargeld bald verboten?

EU-Planwirtschaftler bedrohen die Freiheit
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,

steuern die EU beziehungsweise Deutschland auf ein Bargeldverbot zu? Diese interessante Frage stellen mir meine Leser im Rahmen meiner Krisensicher Investieren-Rubrik „Fragen Sie Claus Vogt“ immer wieder, und das völlig zu recht. Denn wenn Sie wie ich die Presse aufmerksam verfolgen, können Sie sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Bargeldumlauf gerade auf Ebene der EU-Bürokratie als bestenfalls überflüssige, teure und überholte Variante des Zahlungsverkehrs angesehen wird, und schlimmstenfalls als Hort des Bösen, Kriminellen und Staatsfeindlichen.

Samstag, 9. Mai 2015

Warum die Polizei gegen Einbruchskriminalität nicht viel unternimmt

von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leser,
alle beklagen sich über die zunehmende Einbruchskriminalität und darüber, dass unsere Polizei nicht genug dagegen tut. Aber ist die Polizei überhaupt imstande, angemessen auf diese Entwicklung zu reagieren, welche die Bevölkerung stark beunruhigt? Oder ist sie so sehr mit anderen Dingen beschäftigt, dass sie keine Zeit hat, die Einbrüche aufzuklären oder - besser noch - zu verhindern?

In der öffentlichen Diskussion melden sich gerne Gewerkschaftsvertreter zu Wort, welche die Überlastung und die vielen Überstunden der Polizei herausstellen und fordern, dass mit den Stellenkürzungen bei der Polizei nun endlich Schluss sein müsse. Überlastung und Überstunden, das mag sein. Aber von Stellenkürzungen ist die Polizei, jedenfalls der Polizeivollzugsdienst, bisher im Großen und Ganzen verschont geblieben. Allerdings sind im Verwaltungsbereich der Polizei im Zuge von Organisationsreformen Stellen eingespart worden.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Free Market Road Show: Freie Märkte – freie Menschen! Kommt die freiheitliche Wende auf dem Balkan?

von Dominik Ešegović
Ein schlanker Staat, möglichst niedrige Steuern und offene Grenzen. Das sind die Ziele, die während der Free Market Road Show hochgehalten werden. Die Vortrags- und Diskussionsreihe mit führenden Vertretern der Austrian School, des freien Unternehmertums und der Freiheitsbewegung startete im April diesen Jahres in Ljubljana, Slowenien. 34 weitere Tagungsorte von Sevilla über Stockholm bis nach Jerusalem dienen ebenfalls als Anlaufstellen, auf denen die Idee der Freiheit einem interessierten Publikum vorgestellt wird. Seit 2008 organisiert das Austrian Economics Center unter Mitwirkung von ca. 60 weiteren Think-Tanks und Universitäten kleine intellektuelle Feuerwerke der Freiheit. Das diesjährige Motto der Veranstaltung lautet: „Wie entsteht Wachstum?“ Was bereits in München und Wien stattfand, traf sogar auf Zustimmung beim österreichischen Außenminister, Sebastian Kurz. Der 28-jährige Konservative wünschte der Free Market Road Show für ihren Start „sehr viel Erfolg“.

Dienstag, 5. Mai 2015

Neue Kaufsignale für Gold und Silber - Setzen Sie jetzt auf die wahren Werte

Bäume wachsen nicht in den Himmel - Monströs überbewertete Aktien sind keine Alternative für Sie
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
warum aus fundamentaler Sicht alles für den Kauf von Edelmetallen spricht, habe ich an dieser Stelle schon mehrmals thematisiert. Die kürzeste Zusammenfassung des mit Abstand wichtigsten Arguments lautet: Gold schützt Sie vor den Folgen der völlig unseriösen Geld- und Staatsschuldenpolitik, die nahezu weltweit seit Jahren betrieben wird.

Darüber hinaus befinden sich sowohl die Rentenmärkte als auch die Aktienmärkte in riesigen Spekulationsblasen. Aufgrund relativ simpler ökonomischer Gesetze ist es deshalb ausgeschlossen, dass Sie mit diesen beiden Anlageklassen langfristig, also auf Sicht von sieben bis zehn Jahren, befriedigende Ergebnisse erzielen werden. Die Bäume wachsen einfach nicht in den Himmel, das gilt auch heute noch.

Sonntag, 3. Mai 2015

Termine: Mai 2015

Auch für den Mai haben wir alle uns bekannten, aus freiheitlicher Sicht interessanten Termine zusammengestellt.

Besonders viele interessante Veranstaltungen spielen sich in diesem Monat in Berlin ab. Das Highlight findet jedoch in München statt - die diesjährige Konferenz des deutschen Ludwig von Mises Institut, mit hochkarätigen Vortragenden: Prof. Dr. David Dürr, Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe, Prof. Dr. Martin Rhonheimer und Prof. Dr. Thorsten Polleit.

Weitere Termine sind dem Kalender zu entnehmen.

Sollten wir wichtige und interessante Termine in unserem Kalender vergessen haben, so bitten wir darum, uns dies per Mail (tomek.froelich@yahoo.de), auf unserer Facebook-Seite oder im Kommentarbereich mitzuteilen.

Bamberg, 01.05.2015, 18:30 Uhr - 03.05.2015: Liberaler 1. Mai: 10 Jahre Antibürokratieteam und Gründung des Hayek-Clubs Bamberg. Unter anderem mit Sascha Tamm (,,Liberale Sozialpolitik''), Prof. Dr. Christian Hoffmann (,,Liberale Medienpolitik''), Igor Ryvkin (,,Liberalismus und Libertarismus in Russland''), Andreas Marquart (,,Warum andere auf ihre Kosten immer reicher werden''), Frank Schäffler (,,Nicht mit unserem Geld'') und Michael Miersch (,,Alles grün und gut? Eine Bilanz ökologischen Denkens''). Kostenbeitrag: 30 Euro. Weitere Informationen: hier. Kontakt: webmaster@antibuerokratieteam.de.

Samstag, 2. Mai 2015

Die parteinahen Stiftungen: Enorme Kosten und wenig Nutzen für die Allgemeinheit

Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich meine Steuergroschen?
Liebe Leserinnen und Leser,
in Deutschland gibt es eine Handvoll Einrichtungen, von denen man zwar selten etwas hört oder liest, die uns Steuerzahler aber eine Menge Geld kosten. Es handelt sich um die Stiftungen der im Bundestag vertretenen Parteien. Während andere Zuschussempfänger schon mal Nullrunden oder sogar Kürzungen hinnehmen müssen, kennen die parteinahen Stiftungen seit Jahren nur eins: Üppige Zuwächse bei den ihnen zur Verfügung stehenden öffentlichen Mitteln.

Von den Parteistiftungen ist jedoch nur eine, nämlich die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung tatsächlich eine Stiftung. Bei den andern fünf (Konrad-Adenauer Stiftung der CDU, Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD, Hanns-Seidel-Stiftung der CSU, Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen und Rosa-Luxemburg-Stiftung der Linken) handelt es sich rechtlich gesehen um eingetragene Vereine. Alle sechs Parteistiftungen leben zu fast 100 Prozent von den reichlich fließenden staatlichen Zuschüssen, die nahezu ausschließlich aus dem Bundeshaushalt stammen.

Freitag, 1. Mai 2015

Vortrag: Freie Bildung - Freie Menschen

Im Rahmen des Liberty Events in Graz hielt Freitum-Betreiber Tomasz M. Froelich einen Vortrag unter dem Titel ,,Freie Bildung - Freie Menschen: Warum der Staat im Bildungswesen nichts zu suchen hat''. Der Vortrag wurde von den Sons of Libertas aufgezeichnet. Das zum Vortrag dazugehörige Buch ,,Bildungsvielfalt statt Bildungseinfalt: Bessere Bildung für alle ohne Staat'' kann man bei Amazon für 6,99 Euro bestellen.



Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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