Donnerstag, 26. März 2015

Nur für kurze Zeit: ,,Produktion der Sicherheit'' von Gustave de Molinari für nur 3,60 Euro!

Für nur 3,60 Euro jetzt bestellen!
Kurz vor Ostern haben wir für unsere Leser eine kleine Aktion vorbereitet: Das in der Edition Freitum erschienene Buch ,,Produktion der Sicherheit'' von Gustave de Molinari ist nun in gedruckter Fassung für 3,60 Euro erhältlich. Man spart sich also rund 20%. Günstiger geht's nicht! Und die ,,Gründungsschrift'' des Anarchokapitalismus sollte in keinem libertären Bücherregal fehlen.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

Kommentare:

  1. ich habe mir die einleitung durchgelesen. ich verstehe nicht wie man die sicherheit als eine dienstleistung wie alle anderen ansehen kann. wenn man sie leisten will braucht man nämlich nicht nur die zustimmung des geschützten sondern auch der person, gegen die man ihn beschützt. ein beispiel: A kauft die sicherheit bei einer firma a, B bei einer firma b. wenn A nun das eigentum von B beschädigt, wie soll firma a ihn dafür bestrafen? firma b muss B ja beschützen, d.h. es gäbe konflikte zwischen den firmen a und b, die von einer höheren stelle geschlichtet werden müssten. wenn a und b gleich groß sind, mag das noch auf freiwilliger basis geschehen. selbst da wird es schwierig, denn wer stellt z.b. die rechte an einem grundstück fest, wenn es keinen staat gibt? wenn A viel ärmer ist als B hat A keinen anlass B die eigentumsrechte zuzugestehen. noch schlimer wird es wenn die firma a stärker ist als b, dann könnten kunden von a ungestraft verbrechen gegen die von b begehen, was dazu führen würde, dass sich schnell nur eine einzelne firma durchsetzen könnte, die, da sie ja wegen ihrer macht niemand davon abhalten kann, alle weiteren versuche eine sicherheitsfirma zu gründen zu unterdrücken. besonders schlimm wären auch die anreize für die firmen vor der monopolisierung: um die vermögendsten kunden zu bewahren würden sie dafür sorgen, dass auch deren scheußlichste verbrechen vertuscht bzw. auf sündenböcke zurückgeführt werden.

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  2. http://www.freitum.de/2012/11/privatrechtsgesellschaft-eine-skizze.html

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  3. das überzeugt mich nicht. niemand würde sich freiwillig an ein gericht wenden wenn er stattdessen einfach seiner sicherheitsfirma die anweisung geben kann, die anschuldigungen des kunden einer anderen firma zu ignorieren. wenn die andere firma mehr macht hat könnte sie es erzwingen, aber das würde sie wohl auch für reiche kunden, aber für arme? wie verhindert man außerdem, dass eine groß gewachsene sicherheitsfirma anfängt, gewalt gegen ihre kunden zu verwenden sobald ihre leistungen weniger nachgefragt werden? wenn es keine staatliche verwaltung gibt, welche allgemein anerkannte institution hält dann die ganzen grundbücher, die benötigt werden um die landbesitzrechte zu schaffen? was macht eine person, die nicht genug geld verdient, um sich die sicherheit leisten zu können, weil sie durch eine andere ihrer rechte beraubt wurde (zum beispiel zu zwangsarbeit gezwungen)? ich denke, hoppe erweitert die wirtschaftstheorie auf ein gebiet, wo sie nicht hingehört, weil der dienst "sicherheit" schon eine erlaubnis zur anwendung von gewalt gegen dritte impliziert. das konkurrenzprinzip hier anzuwenden und das gewaltmonopol aufzubrechen würde bedeuten, den output an gewalt bis zu den absoluten grenzen zu steigern. außerdem würde es früher oder später dazu kommen, dass die menschen selbst zu einer ware degradiert werden, denn sobald man einmal verhindert hat, dass sie frei arbeiten können, können sie auch niemanden bezahlen der sie vor willkür schützt. wie ihr system funktioniert können sie heute schon an den orten beobachten, wo die polizei nicht respektiert wird und drogenbanden die dinge "regeln". hoppe hat deswegen kein recht sich auf die österreicher zu berufen, die nur eine theorie der wirtschaft verfasst haben, wo der staat existiert und das eigentum und persönliche rechte garantiert.
    rote_pille

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