Freitag, 20. März 2015

Gedicht zur aktuellen politischen Lage der Nation

von Björn Düßmann
Frei im Versmaß, frei in der Reihenfolge der Strophen, frei in Gedanken:

Der Grüne, mit Blick auf seine Wählerschaft,
einen Vorschlag zur Freigabe von Cannabis macht.
Der Liberale aber Freiheitsrechte ganzheitlich denkt,
die Diskussion somit auch auf Waffenrechte lenkt.

Die EZB dem heiligen Geldsozialismus frönt,
vor ihren Toren wirre Kapitalismuskritik ertönt.
Dem Staat dieser Widerspruch in die Karten spielt,
da er stets auf die Schwächung alles Liberalen zielt.

Ein grüner Richter ein Gesinnungsurteil spinnt,
und damit UBER aus dem Rennen nimmt.
Die Taxilobby denkt sich hochzufrieden,
wie schön es doch ist gegen Amis zu siegen.

Der Mindestlohn, aus Sicht von Sozialdemokraten,
soll den Kleinen helfen, die hart arbeiten.
Die Nahles natürlich nicht kapiert,
dass dies gerade nicht passiert.

Der Genderwahn weit um sich greift,
wenns dauernd von oben Correctness pfeift.
Die Schwesig euphorisch das Grundgesetz verachtet,
indem sie nach einer dämlichen Quote trachtet.

Ein Monopol, das wissen wir, ist nie gut,
Google sei eins, so die öffentlich-rechtliche Brut.
In Wahrheit der Staatsfunk im Glashaus hockt,
weil er seine Opfer durch Zwang abzockt.

Der Staat wird sich immer danach sehnen,
bei Gefahr seine Macht auszudehnen.
man zwar noch wohlfeil die NSA kritisiert,
dann aber das Speichern auf Vorrat forciert.

Der Steuerhinterzieher der Jude von heute ist,
weil er scheinbare Solidarität vergisst.
Tatsächlich rettet er sein Hab und Gut,
vor Verschwendung, die der Politiker tut.

Der Klimawandel ist unsere Religion,
und die Energiewende unsere Mission.
Wer diesem Dogma widerspricht,
gehört als Ketzer vor Gericht.

Wer gentechnologisch verändert oder frackt,
der damit den gemeinen Bürger verschreckt.
Denn diesen informiert meist ein Journalist,
der frei von technischem Wissen ist.

Steuern runter und schlanker Staat,
das sei neoliberal und hart.
Hart ist es, Sozialismus zu servieren,
und den Gegner als Raubtier zu diffamieren.

Embargos als Strafe sind hochmodern,
denn Freihandel darf die Politik nicht stören.
Eine gewisse Lobby sich dazu noch freut,
wenn der Neocon Gerüchte streut.

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