Dienstag, 10. März 2015

Frauenquote - die Pauschalbeleidigung für alle Frauen

von Christoph Frädrich
Freitag 6. März 2015, lächelnd und fröhlich schneidet Manuela Schwesig, Bundesfamilienministerin, eine dreistöckige Torte an, auf deren roten Guss verschiedene weibliche Figuren stehen. Ungefähr eine Stunde zuvor postete sie ähnlich fröhlich auf Facebook: ,,Heute ist ein Tag, auf den wir stolz sein können: Das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst wurde im Bundestag verabschiedet. Ein historischer Schritt, der einen Kulturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft einleiten wird!”

Ich bin kein Mensch der gläubig ist, aber zurzeit fliegt mir ein Zitat durch den Kopf, der in der Bibel steht: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

Scheinbar wissen sie wirklich nicht mehr, was sie tun. Die Frauenquote, welche so hoch angepriesen wurde, ist für jede Frau in Deutschland eine Beleidigung. Eine Freundin sagte mal zu mir, dass diese Idee für sie eine metaphorische Ohrfeige sei. Es ist auch eine, denn sie sagt aus, dass Frauen in Deutschland nicht qualifiziert genug seien um eine leitende Positionen in einem Unternehmen zu übernehmen.

Die metaphorische Ohrfeige ist allerdings nur einer von vielen Nachteilen dieser Quote. Ein weiterer Punkt ist, dass durch diese Quote die Strukturen in vielen Unternehmen grundlegend geändert werden müssen. Ist jetzt ein Unternehmen in der Führungsebene komplett mit Männern besetzt, so muss nun eine gewisse Anzahl an Frauen eingestellt werden. Das bedeutet für viele Unternehmen langjährige Mitarbeiter entlassen zu müssen, um gezwungenermaßen Frauen einzustellen. Das sorgt nicht nur für Zähneknirschen beim Chef, sondern auch bei den Mitarbeitern. Dem Chef wird es einerseits schwer fallen, einen Mitarbeiter zu entlassen, den Mitarbeitern andererseits wird es ebenso schwer fallen, die neue Kollegin aufzunehmen, denn sie wäre in dem Sinne nur wegen der Quote eingestellt.

Auch wenn die neue Kollegin qualifiziert ist und die ihr gestellten Aufgaben optimal erledigt, so ist das Verhältnis von Beginn an negativ beeinflusst. Ein Einstellungsgrund sollte immer nach Fähigkeiten und Qualität des Bewerbers gewählt werden und nicht nach Geschlecht oder Gesetz. Es bleibt auch die Frage offen, woher Frau Schwesig wissen will, nach welchen Kriterien man eine Person im Unternehmen einstellen sollte, zumal sich ihre Tätigkeiten bisher auf die Arbeit in Finanzämtern und auf der politischen Bühne beschränkten. Für ein Unternehmen in der Privatwirtschaft hat sie nie gearbeitet.

Was am Anfang positiv klingt, ist sehr schnell zu widerlegen. Die Gleichberechtigung ist das Schlagwort der Quotenliebhaber, allerdings muss man dabei beachten, dass jene Gleichberechtigung dadurch überhaupt erst verletzt wird, denn wenn Frauen Männern per Gesetz vorgezogen werden müssen, so werden Männer benachteiligt. Damit ist der Gleichberechtigungsgrundsatz verletzt.

Diese Quote birgt nur Nachteile und auch große Probleme, die die sozialen Strukturen in Unternehmen stark gefährden. Zu diesem Zeitpunkt erinnert wieder vieles in Europa an ein Comeback des DDR-Zentralkomitees. Hilfspakete für Griechenland werden mit unfassbarer Mehrheit durchgewunken, man möchte die Menschen beeinflussen weniger Plastiktüten zu erwerben, es werden Mietpreisbremsen aufgebaut, die den Wohnungsmarkt schwer schaden werden und eine Frauenquote wird eingeführt.

Man kann nur hoffen, dass man nicht bald wirklich dem Herrn um Vergebung bitten muss.

Kommentare:

  1. Was heißt hier: "Zu diesem Zeitpunkt erinnert wieder vieles in Europa an ein Comeback des DDR-Zentralkomitees."

    Das IST das neue ZK der DDR, nur noch ein bißchen schlimmer. All diese Entwicklungen werden böse Folgen haben.

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  2. Nicht nur dass der Schreiber inhaltlich total daneben liegt - zählen kann er auch nicht - ich konnte bevor ich die Schule besuchte bis 4 zählen ...

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