Sonntag, 1. Februar 2015

Auftakt zu Teil II der Goldhausse

Schützen Sie sich mit Gold vor der europäischen Draghiödie
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
in den vergangenen Wochen habe ich Ihnen an dieser Stelle schwerpunktmäßig Ausschnitte meiner zunehmend bullishen Analysen und Prognosen des Goldpreises in Euro präsentiert. Hier ist die Sachlage inzwischen klar: Der von mir vor allem aus fundamentalen Gründen – Stichwort: Europäische Draghiödie – erwartete Ausbruch aus der mächtigen Bodenformation der Jahre 2013/14 ist auf überzeugende Weise erfolgt. Damit ist die zyklische Baisse, die mit dem Doppeltop von 2011 und 2012 begonnen hat, vorüber. Mit anderen Worten: Wir befinden uns am Anfang einer neuen Goldhausse .

Stellen Sie sich auf spektakuläre Gewinne im zweiten Teil der Goldhausse ein

Im großen Bild handelt es sich bei dieser neuen zyklischen Hausse mit großer Wahrscheinlichkeit um den Auftakt zum zweiten Teil der langfristigen Goldhausse. Diese hat um die Jahrtausendwende begonnen. Während ihres ersten Teils der Jahre 2001 bis 2011 ist der Goldpreis von 250 $ pro Unze auf 1.920 $ und von 280 € auf knapp 1.400 € gestiegen.

Den ersten Teil dieser Hausse habe ich übrigens im Februar/März 2001 korrekt vorhergesagt. Während damals fast alle Experten dazu geraten haben, auf den Neuen Markt und die NASDAQ zu setzen, habe ich stattdessen den Beginn einer langfristigen Edelmetall- und Rohstoffhausse verkündet und vor dem Zusammenbruch der Aktienmärkte gewarnt.

Vom jetzt begonnenen zweiten Teil dieser Goldhausse erwarte ich noch sehr viel höhere Gewinne als vom ersten. Dafür sprechen die Finanzgeschichte und vor allem die weltweit irrwitzige Geld- und Staatsschuldenpolitik. Deshalb wird es im Verlauf dieses zweiten Teils der langfristigen Goldhausse wahrscheinlich zu spektakulären Kursgewinnen kommen. Und in ihrer Endphase erwarte ich sogar den Zusammenbruch des aktuellen Weltwährungssystems und die Einführung einer – hoffentlich vernünftigeren – Alternative.

In Krisensicher Investieren empfehlen wir derzeit einen Goldanteil von 25% bis 35%. Mit dieser vergleichsweise hohen Gewichtung haben unsere Leser schon in 2014 einen schönen Vermögenszuwachs von rund 12% erzielt. Und das laufende Jahr hat überaus verheißungsvoll begonnen, indem der Goldpreis von 978 € auf in der Spitze 1.160 € oder 18,6% gestiegen ist. Das ist aber nur der Anfang. Sobald unser Preisbänder-Indikator, der im ersten Teil der Hausse hervorragende Dienste geleistet hat, wieder Kaufsignale gibt, werden wir diese strategische Goldposition regelmäßig um taktische Käufe und Verkäufe ergänzen, um für unsere Leser das Maximum aus dieser Hausse herauszuholen.

Goldpreis pro Unze in €, 2000 bis 2015

Teil II der langfristigen Goldhausse hat begonnen. Quelle: StockCharts.com

Jetzt führt kein Weg mehr an guten Goldminenaktien vorbei

Wenn Sie von der neuen Hausse in großem Stil profitieren wollen, dann führt in den kommenden Monaten – und vermutlich sogar sehr viel länger – kein Weg an den Minenaktien vorbei. Schließlich haben diese noch in jeder Goldhausse mit spektakulären Kursgewinnen geglänzt und auch jetzt wieder einen sehr vielversprechenden Start in die neue Hausse vorgelegt. Doch Achtung: Gerade in diesem Sektor sollten Sie nicht wahllos kaufen, sondern eine gezielte Auswahl treffen und bereits beim Kauf einer Aktie ein methodisch sinnvolles Kursziel bestimmen. Außerdem sollten Sie das Risikomanagement nicht vergessen und konsequent mit Stop-Loss-Marken arbeiten.

In den vergangenen Wochen haben wir in Krisensicher Investieren insgesamt acht Aktien aus dem Edelmetallbereich zum Kauf empfohlen. Bei einer dieser Aktien hat unsere Stop-Loss-Marke gegriffen. Die anderen sieben befinden sich teilweise schon mit mehr als 35% im Plus. Einige dieser Aktien haben in den vergangenen Tagen kleinere Korrekturen begonnen, die charttechnisch die Form bullisher Flaggenformationen angenommen haben. Ich sehe in dieser kurzfristigen Entwicklung zweierlei: Erstens eine kurzfristige Atempause im Rahmen einer intakten dynamischen Kursrally. Zweitens eine hervorragende Kaufgelegenheit in diesem extrem attraktiven Sektor, die Sie nicht ungenutzt verstreichen lassen sollten.

Gold in Dollar zeigt bullishe Flaggenformation

Auch der Goldpreis in $ zeigt eine bullishe Flaggenformation. Damit deutet die Charttechnik darauf hin, dass es wahrscheinlich schon bald zu einer Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsbewegung kommen wird. Aus der Flaggenformation ergibt sich ein kurzfristiges Kursziel von 1.400 $.

Interessanterweise befindet sich auf diesem Niveau auch die erste Widerstandslinie unseres Preisbänder-Indikators. Auf diesen wichtigen Indikator kann ich hier im kostenlosen Marktkommentar nicht näher eingehen. Es muss der Hinweis genügen, dass das Erreichen dieser Widerstandslinie aus der Perspektive dieses Indikators gesehen ein sehr bullishes Signal darstellen würde. Welche Goldminenaktien Sie jetzt schon in Ihrem Depot haben sollten, erfahren Sie in unserem Börsenbrief Krisensicher Investieren. Bestellen Sie jetzt – noch sind die ersten 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und viel Erfolg an der Börse. 

Ihr 
Claus Vogt 


P.S.: Im S & P 500 deutet sich ein Kursrückgang in den Bereich des Oktober 2014-Tiefs an.

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