Dienstag, 17. Februar 2015

André F. Lichtschlag erhält die „Roland-Baader-Auszeichnung 2015“

Pressemitteilung des IfAAM

Der Düsseldorfer Verleger und Publizist André F. Lichtschlag erhält in diesem Jahr die renommierte Roland-Baader-Auszeichnung. Die Verleihungsfeier mit Laudatio findet statt am Samstag, 06. Juni um 16 Uhr im Empire Riverside Hotel Hamburg.

André F. Lichtschlag ist als Herausgeber und Chefredakteur des Monatsmagazins eigentümlich frei einer der profiliertesten und meistgelesenen libertären Autoren in Deutschland. Mit Mut zum verlegerischen Risiko und großem persönlichen Engagement hat er die Zeitschrift innerhalb von weniger als zwei Jahrzehnten zum führenden Sprachrohr der libertären, freiheitlichen Bewegung im deutschsprachigen Raum ausgebaut und damit das Meinungsspektrum in Deutschland um Ideen und Denkanstöße bereichert, die lange Zeit ein Privileg der angelsächsischen Welt waren.

Lichtschlag hat sich um die Wiederentdeckung und Popularisierung der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und ihrer führenden Köpfe wie Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek verdient gemacht, die insbesondere seit dem Katastrophenjahr 2008 einen überzeugenden Erklärungsansatz für die aufeinanderfolgenden Finanz- und Währungskrisen bieten.

eigentümlich frei wurde von Lichtschlag 1998 zunächst als vierteljährliches Magazin gegründet und erscheint seit April 2001 in stetig wachsender Auflage als Monatsmagazin, von Anfang an ohne einen großen Verlag im Rücken. Inzwischen verlegt die Lichtschlag Medien und Werbung KG auch Bücher und veranstaltet Konferenzen.

André F. Lichtschlag wurde 1968 in Grevenbroich geboren, durchlief eine Ausbildung als Verlagskaufmann in Düsseldorf und studierte Politische Wissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Soziologie an der Universität Bonn, wo er 1999 den Grad Magister Artium erwarb. Er ist Mitglied der Hayek-Gesellschaft, der auch die Mehrheit des Redaktionsbeirats angehört, darunter die Professoren Gerd Habermann, Erich Weede und Guido Hülsmann.

Roland Baader war eigentümlich frei auf das engste verbunden. Er förderte das Magazin von Beginn an, eigentümlich frei war seine Lieblingszeitschrift und Plattform für viele Veröffentlichungen – undeigentümlich frei begleitete ebenso konstant Weg und Werk Baaders, bis hin zu seinem letzten Interview, das nach seinem Tod am 8. Januar 2012 in der März-Ausgabe erschien. Lichtschlag nannte damals Baader, seinen Freund, „den wichtigsten Freiheitsautor in Deutschland“. Kein Zeitschriftenverleger hat für die Verbreitung des umfangreichen Werkes von Baader mehr getan als Lichtschlag, und kaum ein anderes Blatt steht seit der Jahrhundertwende so fest in seiner Tradition.

Der Preis ehrt einen Weggefährten und zugleich einen mutigen Kämpfer für freiheitliche Ideale, die gefährdet sind wie nie seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland.

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