Donnerstag, 22. Januar 2015

Der Dezentralismus von Macht hält die Dunkelheit auf Abstand

von Tommy Casagrande
Gandalf sagt im ersten Teil von ,,Hobbit'' folgendes: ,,Saruman glaubt, dass nur große Macht das Böse abzuwenden vermag. Doch ich habe anderes erlebt. Es sind die kleinen Dinge, alltägliche Handlungen von gewöhnlichen Leuten aus Güte und Liebe, die die Dunkelheit auf Abstand halten."

In unserer Welt nimmt die zentralistische Macht gewaltmonopolistischer Systeme zu. Man schaue beispielsweise auf die USA, auf die EU, nach Russland oder nach China: Folgen sie der Doktrin Sarumans, dass nur die größte Macht die Dunkelheit auf Abstand zu halten vermag?

Doch jeder weiß, nachdem er sich mit den Lektionen von Mises, Rothbard, Hayek, Menger und Co. beschäftigt hat, dass die große Macht das große Übel für die Menschen bedeutet. Große Macht ist gefährlich für das einzelne Leben gewöhnlicher Menschen. Einer großen Macht ist nie zu trauen. Ihre Macht beinhaltet die Vergesetzlichung von alltäglichen Handlungen, die per Federstrich zur Illegalität erklärt werden. 

Eine große Macht steht fernab der kleinen, individuellen, mannigfaltigen Bedürfnisse, die Milliarden von Menschen tagtäglich von Morgens bis Abends danach treibt, mit einem angenehmeren Gefühl schlafen zu gehen als man am selbigen Tage aufgewacht ist. Gandalfs Ansatz hingegen beschreibt den Dezentralismus von Macht, die in jedem einzelnen Menschen verkörpert ist, sodass sie nicht zur Unterjochung aller führt. Im Dezentralismus von Macht befindet sich der libertäre Geist der Freiheit, der im Selbsteigentum seinen Namen findet. Und diese Macht ist es, die es vermag, die Dunkelheit auf Abstand zu halten, weil sich die Dunkelheit somit niemals auf einen Thron setzen kann um zu herrschen, sondern sofort an die Grenzen der Mitmenschen stößt.

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