Donnerstag, 4. Dezember 2014

Sozialdemokratischer Nachwuchs: Zu gut für die Privatwirtschaft...

Screenshot: Facebook.
von Luke Lametta
Pünktlich zum 120. Geburtstag der Sozialistischen Jugend Österreichs bedauert der ehemalige SPÖ-Finanzminister Ferdinand Lacina im Kurier, dass "in der außerordentlich verengten SPÖ keine guten Leute aufkommen". Frech! Wie kommt er da bloß drauf?

Nur weil Megatalent Julia Herr mal eben die sich erfreulich entwickelnde "Ende der Cannabis-Prohibition"-Bewegung um ein paar Jahre zurückwirft, indem sie eingeraucht sechs Justizminister verschlafen hat? Und dann wäre da ja noch Sektion 8-Superstar Nikolaus Kowall. Allein gemessen an Aussehen, Auftritt und Habitus schon ungefähr der Feuchttraum einschlägiger Insassen und -Innen des derStandard-Forums, welche sich so ungefähr "echte Sozialdemokraten" vorstellen. Die Echtheit kann man ihm auch wirklich nicht abstreiten: Folgt er doch jetzt aus, O-Ton, "ökonomischen Gründen" dem Ruf seiner deutschen Parteigenossen ins rotgrüne NRW und wird dort auf einem steuerfinanzierten Posten in der genauso geräumigen wie geschützten Werkstatt verrentet.

Bei Facebook erklärt er freimütig: So richtig nachgefragte Dienste am freien Markt? Eeek, ohnehin alles "unnötige Jobs" für Menschen, deren "Nicht-Existenz keinem auffallen würde". Nicht so bei ihm, dem "Wissenschafts-Manager", einem der "Top-Leute" in der öffentlichen Verwaltung.

Privater Sektor: Etwas, in dem bei Steuernettonutzmenschen gefälligst weiter einfach nur Rekordeinnahmen (plus neue "Substanzsteuern") eingetrieben werden sollen, damit so wichtige Posten wie der eines wissenschaftlichen Wissenschafts-Managers auch weiter ausreichend dotiert werden können. Was so einer macht? Nun, fest "forschen" und Studien liefern, um damit "einen Beitrag zu leisten, den Neoliberalismus auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen".

Gut also, dass im staatlichen Sektor "manche Dinge" angeboten werden. Ausbeutung, Enteignung, Herren&Knechte-Dichotomie - das sind halt seine "Interessen". Sonst müsste er sich ja in der Privatwirtschaft "langweilen" und, nun ja, "schähmen".

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