Dienstag, 9. Dezember 2014

Habermanns Richtigstellung: Frauenpolitik

Prof. Gerd Habermann
von Prof. Gerd Habermann
Diesen Monat: Frauenpolitik.
Für selbstbewusste Frauen demütigender Komplex paternalistischer Staatseingriffe, die Frauen erstens durchgängig und vollständig in die Erwerbsarbeit führen sollen (und damit auch die Einnahmen des Finanzministers steigern), zweitens eine faktische Egalisierung mit männlichen Karrieremustern und Berufsrepräsentation erzwingen wollen.
Frauenpolitik gehört in den großen Komplex fragwürdiger ,,Antidiskriminierung'', zumal wenn sie mit Zwangsquoten, bevorzugter Behandlung bei Bewerbungen, politischer Überwachung durch Kommissare (,,Frauenbeauftragte'') arbeitet.

Das ,,Polemische Soziallexikon'' kann hier bestellt werden.
Leider nur wenige Frauenpolitiker oder -politikerinnen sehen ein, dass es nicht der Würde einer Frau entspricht, solchermaßen Objekt politischer Begönnerung zu sein und es als Emanzipation zu feiern, wenn ihr männliche Berufs- und Karrieremuster als das Alleinseligmachende zugemutet werden.

Literaturtipp:
Susanne Gaschke: Die Emanzipationsfalle, München 2005.
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Prof. Dr. Gerd Habermann, Jahrgang 1945, ist Wirtschaftsphilosoph, Hochschullehrer und freier Publizist. Er ist seit 2003 Honorarprofessor an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, Initiator und Mitgründer der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft und der Friedrich-August von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft
Bei Freitum erscheint monatlich ,,Habermanns Richtigstellung''.

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