Montag, 17. November 2014

Teil 2 der langfristigen Goldhausse wird spektakulär

Edelmetallmesse: Entspannte Goldanleger, frustrierte Goldminenaktionäre
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
letztes Wochenende fand in München die Edelmetallmesse statt. Ich habe mich sehr gefreut, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Viele von Ihnen besuchten mich an unserem Messestand oder lauschten meinen insgesamt drei Vorträgen, einer davon im Rahmen unseres Krisensicher Investieren-Lesertreffens. Vielen Dank an dieser Stelle für die guten Gespräche und interessanten Anregungen.

Natürlich hatte ich während dieser beiden Tage auch reichlich Gelegenheit, einen Eindruck von der Stimmungslage der Goldanleger zu bekommen. Dabei zeigte sich ein sehr deutlicher Unterschied zwischen den Goldanlegern einerseits und den Käufern von Goldminenaktien andererseits.

Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Besucher der Edelmetallmesse alles andere als repräsentativ sind für die Gesamtheit der deutschen Privatanleger. Denn bei der Edelmetallmesse trifft sich ein Publikum, das ganz offensichtlich hervorragend informiert ist und den Schönrednern aus Politik, Bankwesen und Massenmedien nicht auf den Leim geht. Das zu erreichen ist ein wichtiges Ziel meiner Arbeit und hat mich persönlich sehr gefreut.

Vorausschauende Goldkäufer - Der Rest ist staatsgläubig wie nie zuvor und schützt sich nicht

Der große Rest der deutschen und der europäischen Bevölkerung – und diese Beobachtung gilt in noch größerem Ausmaß für die US-amerikanische – ist staatsgläubig wie nie zuvor. Er trifft noch immer keinerlei Vorkehrungen, um sich vor dem sich längst entfaltenden Scheitern der neokeynesianischen Politik zu schützen. Stattdessen hofft er weiterhin darauf, dass ein scheinbar allwissender Staat für ein gutes Ende des größten Papiergeld- und Staatsschuldenexperiments aller Zeiten sorgen wird. In meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren, der jetzt übrigens seit einem Jahr auf dem Markt ist, setze ich mich mit diesem wichtigen Thema detalliert auseinander und erkläre auch, warum dieses naive Wunschszenario nicht eintreten wird. Interessiert? Dann bestellen Sie noch heute Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos.

Doch nun zurück zu meinen Beobachtungen auf der diesjährigen Edelmetallmesse. Die Goldanleger zeigten sich überaus entspannt und wenig beeindruckt von der in 2011 begonnenen zyklischen Baisse des Edelmetallsektors. Die meisten von ihnen haben bereits vor Jahren unseren Rat beherzigt und mit ihren Goldkäufen zu deutlich tieferen Kursen als heute begonnen. Sie sehen die Kursrückgänge der vergangenen Monate als Kaufgelegenheit und stocken ihre Bestände auf. Völlig zu Recht, denn die verantwortungslose Geld- und Staatsschuldenpolitik wurde in den vergangenen Jahren ja hemmungslos fortgesetzt. Und den besten Schutz gegen die absehbaren Folgen dieser Politik bietet nun einmal Gold. Wer das verstanden und auch nur eine ganz oberflächliche Bekanntschaft mit der Geschichte des Geldes gemacht hat, den können die Schwankungen des Goldpreises nicht aus der Ruhe bringen.

Zweiter Teil der Goldhausse verspricht spektakulär zu werden

Außerdem mehren sich die Zeichen, dass der zweite Teil der langfristigen Goldhausse, die um die Jahrtausendwende eingesetzt hat, bald beginnen wird. Und dieser zweite Teil verspricht wesentlich spektakulärer auszufallen als Teil eins. Warum?

Weil der erste Teil der Goldhausse vor allem durch die zunehmende Nachfrage der Emerging Markets getrieben wurde, während der zweite Teil durch das Auseinanderbrechen der Europäischen Währungsunion, den Niedergang des Weltwährungssystems und Staatsbankrotte befeuert werden wird.

Das ist der Stoff, aus dem aufsehenerregende Goldhaussen gemacht sind

Die folgende Grafik, die wir der September-Ausgabe von Krisensicher Investieren entnommen haben, zeigt Ihnen, dass auch Weltwährungssysteme kommen und gehen. Mit der Gelddruckmaschine kann man eine solche Wachablösung nicht verhindern. Im Gegenteil, ihr hemmungsloser Einsatz beschleunigt den Prozess sogar.

Weltwährungssysteme seit 1450

Die Geschichte lehrt, dass auch die Vormachtstellung des US-Dollar nicht von
Dauer sein wird. Quelle: krisensicherinvestieren.com


Großer Frust bei den Goldminenaktionären

Während sich die Goldkäufer entspannt in Sicherheit wissen und die Geschichte auf ihrer Seite haben, liegen bei den Goldminenaktionären die Nerven blank. Nach der ausgeprägten Baisse der vergangenen drei Jahre kann das nicht überraschen. Allerdings machen die Anleger einen großen Fehler, wenn sie sich jetzt von diesem höchst interessanten und attraktiven Marktsegment verabschieden.

Denn die Goldminenbaisse war zwar heftig, aber sie fällt nicht aus dem Rahmen des Normalen, wie wir in der am 25. November erscheinenden Dezember-Ausgabe von Krisensicher Investieren zeigen werden. Inzwischen deutet sogar vieles darauf hin, dass der jüngste Kursrückgang der Goldminenaktien der finale Ausverkauf gewesen ist, mit dem zyklische Baissen häufig enden.

Wir stehen jedenfalls Gewehr bei Fuß. Aufgrund der sich andeutenden Kaufsignale bei der Methode, nach der wir unser spekulatives Trading-Depot steuern, ist es sogar wahrscheinlich, dass wir unseren Lesern schon in den nächsten Tagen einige höchst attraktive Kaufgelegenheiten in diesem ausgebombten Sektor empfehlen werden.Wenn Sie wissen möchten, um welche Aktien es sich dabei handelt, bestellen Sie noch heute Krisensicher Investieren – noch sind die ersten 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen eine fröhliche Woche

Ihr 
Claus Vogt 

P.S.: Auf dem Weg nach oben lässt sich mit Goldminenaktien sehr schnell sehr viel Geld verdienen.

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