Sonntag, 30. November 2014

Spekulationsblasendynamik funktioniert immer noch - doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Zentralbankbürokraten reden die Märkte nach oben
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
als sich die jüngsten Kursrückgänge an den US-amerikanischen Börsen Mitte Oktober der 10%-Marke näherten, traten diverse US-Zentralbankbürokraten vor die Mikrofone und ließen die Welt wissen, dass sie für weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen bereitstünden. Das war zwar nicht neu. Aber im aktuellen Umfeld der inzwischen wohl größten Spekulationsblase aller Zeiten reichten diese Äußerungen aus, um den gerade erst begonnenen Abwärtstrend an der Weltleitbörse zu stoppen und sogar umzukehren. 

Interessanterweise weigerten sich die europäischen Indizes, den US-Vorgaben zu folgen. Zwar kam es auch hier zu einer gewissen Kurserholung. Aber diese war deutlich schwächer als in den USA und passte völlig problemlos in das Bild einer beginnenden Baisse, die dem normalen Börsenmuster „zwei Schritte vor, einen zurück“ folgt.

Mario Draghi kündigt verbotene Staatsfinanzierung mit der Gelddruckmaschine an

Daraufhin trat EZB-Präsident Mario Draghi am Freitag voriger Woche in Frankfurt vor die Mikrofone und versprach – wieder einmal – Dinge zu tun, die ausdrücklich und aus gutem Grund verboten sind. Im Kern sagte der Herr der europäischen Gelddruckmaschine, die EZB werde die Finanzmärkte bei Bedarf noch stärker manipulieren, als sie das bisher schon getan habe. Sie werde weitere Wertpapierkäufe mit frisch gedrucktem Geld vornehmen und dabei auch Staatsanleihen berücksichtigen, also eindeutig verbotene Staatsfinanzierung mit der Gelddruckmaschine betreiben, und das alles „ohne unnötige Verzögerung“.

Prompt stiegen die Aktienkurse auch in Europa. Ob der Glaube, wie es heißt, tatsächlich Berge versetzen kann, weiß ich nicht. Im Rahmen der aktuellen Spekulationsblase kann der Glaube an die Zentralbanken aber ganz offensichtlich zu steigenden Aktienkursen führen.

Der Glaube an die Zentralbanken ist der Kern dieser Spekulationsblase

Ich habe in den vergangenen Monaten immer wieder betont, dass im Zentrum der aktuellen Spekulationsblase der Glaube an die geradezu göttlichen Fähigkeiten der Zentralbankbürokraten steht. Insbesondere der Glaube, dass der Kauf von Anleihen mit neu gedrucktem Zentralbankgeld – oder auch nur die Ankündigung solcher Käufe – zu steigenden Aktienkursen führen müsse. 

Es gibt zwar keine ökonomische Erklärung dafür, warum das so sein sollte. Und in der Vergangenheit war es auch nicht so. Aber seit einigen Jahren scheint es tatsächlich so zu sein. Zumindest lässt sich nicht bestreiten, dass die Anleihenkäufe der Fed und der Kursanstieg des S&P 500 seit 2009 Hand in Hand gegangen sind. Das war zwar in anderen Ländern nicht der Fall und in früheren Zeiten auch nicht in den USA. Aber jetzt, so das weitgehend akzeptierte Credo des Zentralbankkults, soll es erstens so sein und zweitens auch so bleiben.

Wie geht es von hier aus weiter?

Vor vier Wochen deutete alles darauf hin, dass an den Aktienmärkten die Trendwende von Hausse zu Baisse stattgefunden hat. Gerade aus charttechnischer Sicht waren die Signale klar und deutlich. Dank der gerade beschriebenen verbalen Markteingriffe der Zentralbankbürokraten sieht das Bild inzwischen wieder anders aus. Zwar zeigen meine umfassenden Risikoindikatoren in allen Zeitfenstern von langfristig über mittelfristig bis hin zu kurzfristig das höchste Risikoniveau an. Damit lassen sie keinen Zweifel daran, dass wir es mit einer gewaltigen Spekulationsblase zu tun haben. Aber das lang erwartete Platzen der Blase und der Beginn der zyklischen Baisse wurden tatsächlich noch einmal verhindert. 

In unserem Börsenbrief Krisensicher Investieren werden wir das weitere Geschehen an den Finanzmärkten mit Argusaugen verfolgen. Denn aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Und eins ist klar: Wenn diese Blase platzt, eröffnen sich für flexible Anleger extrem attraktive Möglichkeiten, um in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen. Dafür stehen wir Gewehr bei Fuß.

Schon jetzt gibt es extrem attraktive Kaufgelegenheiten im Edelmetallsektor

Allerdings sehen wir jetzt schon extrem attraktive Kaufgelegenheiten im Edelmetallsektor, vor allem im Bereich der Juniorgoldminen. Vorige Woche habe ich an dieser Stelle bereits betont, dass wir bei Krisensicher Investieren mit ersten Käufen von Goldminenaktien begonnen haben. Eine der beiden von uns empfohlenen Juniorgoldminenaktien hat seither, also in weniger als zwei Wochen, bereits fast 20% zugelegt. Und inzwischen ist bereits eine weitere Kaufempfehlung hinzugekommen, dieses Mal aber keine Juniorgoldmine, sondern ein etablierter Goldproduzent. 

Den Kursverlauf dieser neu empfohlenen Aktie sehen Sie auf dem folgenden Chart. Er zeigt eine verheißungsvolle Bodenformation, und die Kurse befinden sich in einer sehr dynamischen Bewegung auf dem Weg zur Obergrenze dieser Formation. Die große Dynamik der Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen deutet darauf hin, dass der Ausbruch nach oben gelingen wird. Kurzfristig ergibt sich daraus ein Kursziel von rund 20%. Längerfristig allerdings deutlich mehr – wenn unsere Grundannahme stimmt, dass sich der Edelmetallsektor am Beginn einer neuen Hausse befindet. 

In Haussezeiten glänzt der Goldminensektor mit spektakulären Kursgewinnen. Wenn Sie von Anfang an dabei sein wollen, dann zögern Sie nicht, und bestellen Sie noch heute Krisensicher Investieren.

Neu zum Kauf empfohlene Goldminenaktie, 2012 bis 2014

Hier zeigt sich eine verheißungsvolle Bodenformation. Quelle: StockCharts.com

Die Goldminenbaisse der vergangenen drei Jahre war zwar heftig. Damit fällt sie aber nicht aus dem Rahmen des historisch völlig Normalen, wie wir in Krisensicher Investieren bereits gezeigt haben. Und inzwischen deutet vieles darauf hin, dass der jüngste Kursrückgang der Goldminenaktien der finale Ausverkauf gewesen ist, mit dem zyklische Baissen häufig enden.

Aufgrund der sich andeutenden Kaufsignale bei der Methode, nach der wir unser spekulatives Trading-Depot steuern, ist es sogar wahrscheinlich, dass wir unseren Lesern schon in den nächsten Tagen einige weitere höchst attraktive Kaufgelegenheiten in diesem ausgebombten Sektor empfehlen werden. Wenn Sie wissen möchten, um welche Aktien es sich dabei handelt, bestellen Sie noch heute Krisensicher Investieren – noch sind die ersten 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen Sonntag

Ihr 
Claus Vogt 

P.S.: Handeln Sie antizyklisch, und wenden Sie Ihre Aufmerksamkeit als Anleger jetzt dem Edelmetallsektor zu.

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