Mittwoch, 26. November 2014

Rezension: Die Christenverfolgung wird immer schlimmer

Das Buch kann hier bestellt werden
Hubert Milz rezensiert
Diese Woche: Joachim Feyerabend: Wenn es lebensgefährlich ist, Christ zu sein: Kampf der Religionen und Kulturen, 304 Seiten, 13,95 Euro, Olzog.
Im Jahre 2010 erschien dieses Buch zum Thema Christenverfolgungen von Joachim Feyerabend. Jetzt, im Jahre 2014, ist die Lage für die Christen in vielen Ländern noch bedrohlicher und gefährlicher geworden. Fast scheint es so, als ob es in den Gegenden, in welchen vor 99 Jahren mehr als zwei Millionen Mitglieder der armenisch-katholischen, assyro-chaldäischen, syrisch-orthodoxen und syrisch-katholischen Kirche ermordet worden sind, wieder zu Massenmord an und Vernichtung von Christen kommen wird.

Damals, 2010, beschrieb Feyerabend eine Situation, die auch schon zu jener Zeit in vielen Ländern für Christen mehr als nur prekär war. Feyerabend schildert die tagtägliche Gewalt gegen Christen in rund fünfzig Staaten, von denen die meisten Länder islamisch geprägt sind; während China und Nordkorea - damals wie auch heute - das Kreuz mit Hammer und Sichel bekämpfen.
Auch in der Türkei, die gemäß Feyerabend als trojanisches Pferd in die EU will, sind Christen nur Menschen zweiter oder dritter Klasse.

Freiheitliche Literatur kann bei der 
Buchausgabe bestellt werden.


Es wundert Feyerabend zu recht, dass der sogenannte Westen dies alles nicht zur Kenntnis nehmen will. Zugleich ist es für Feyerabend auch klar, weshalb im Westen die verfolgten oder gedemütigten Christen kaum einen Anwalt haben und kaum einen Fürsprecher finden; denn die Macher der ,,veröffentlichten Meinung der führenden Medienorgane" sind regelmäßig ebenfalls Feinde des Christentums - man könnte fast sagen, dass jene Clique die Christen im Okzident selbst mit subtilen Mitteln verfolgt: Demzufolge interessiert es diese Meinungsmacher nicht, ob irgendwo auf der Welt Christen verfolgt werden. Vielmehr sind die Christen für diese scheinbar so aufgeklärten Wortführer der westlichen Intelligenz selber schuld, dass sie verfolgt werden; weil das Christentum - aufgrund der gegen die Intelligenz gerichteten Ideologien der Meinungs- und Stimmungsmacher im Westen - an allem Übel der Welt die Schuld zu tragen hat.

Die Warnungen von Feyerabend sind nicht von der Hand zu weisen. Die Islamisten werden, falls sie den Westen überrollen und einnehmen können, die vielfältige europäische Kultur und das, was Politiker und Meinungsmacher von den hart erkämpften Freiheiten des Westens noch übrig gelassen haben, zerstören wollen - nicht von ungefähr nennt sich eine Islamistentruppe ,,Boko Haram" = ,,gegen westliche Bildung"; denn die westliche Bildung wurzelt - trotz aller Anfeindungen und trotz allen Leugnens der westlichen Meinungsmacher - im Christentum, in der christlichen Kultur des Okzidents.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

Name

E-Mail *

Nachricht *