Sonntag, 19. Oktober 2014

Jetzt geht es abwärts: Die Aktienbaisse hat begonnen

Aktien runter, Gold hoch
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
vor drei Wochen legte ich Ihnen an dieser Stelle in groben Zügen dar, was ich den Lesern meines BörsenbriefesKrisensicher Investieren zuvor schon in aller Ausführlichkeit präsentiert hatte: Die Lage an den Aktienmärkten ist heute noch riskanter als im Jahr 2007.

Diese Lageeinschätzung ergab sich zwingend aus dem vorhandenen Mix aus drastischer Überbewertung, extremer Euphorie und Sorglosigkeit, der bereits zum Jahreswechsel eingeleiteten geldpolitischen Wende in den USA und einer signifikanten Verschlechterung der technischen Gesamtsituation, die in den vergangenen Monaten stattgefunden hat.

DAX gibt klares Baissesignal

Der folgende Chart zeigt Ihnen den Kursverlauf des DAX seit 2013. Wie Sie sehen, hat der Index in den vergangenen 12 Monaten eine lehrbuchartige Topformation gebildet. Deren bei 8.900 bis 9.000 Punkten verlaufende Nackenlinie wurde während des jüngsten Kursrückgangs auf sehr dynamische Weise gebrochen. Damit wurde die Formation beendet und auch aus charttechnischer Sicht ein Baissesignal erzeugt, wie es klarer kaum sein kann.

Dax, 2013 bis 2014

Der DAX ist aus einer bilderbuchmäßigen Topformation nach unten
ausgebrochen. Klarer kann ein charttechnisches Verkaufssignal nicht sein.
Quelle: StockCharts.com
Die zyklische Hausse, die 2009 begonnen hat, ist damit vorbei. Ab sofort gelten die Regeln der Baisse, die sich grundlegend von denen der Hausse unterscheiden. Ganz hervorragende Gelegenheiten zum Geldverdienen gibt es aber auch in Baissephasen. Allerdings nur für Anleger, die nicht mit ihren Aktienbeständen verheiratet sind und sich ganz bewusst weigern, die Achterbahnfahrt der Aktienmärkte ungebremst mitzumachen, die in den kommenden Monaten stattfinden wird.

Flexible Börsianer verdienen auch in der Baisse Geld – Krisensicher Investieren-Leser sind schon mit bis zu 13% im Plus

Für die wirklich flexiblen Börsianer unter Ihnen werden sich gerade in diesem Baisseszenario exzellente kurz- bis mittelfristige Einstiegspunkte präsentieren – allerdings überwiegend für Instrumente, mit denen Sie von fallenden Aktienkursen profitieren. Die meisten Anleger erstarren in Baissephasen allerdings wie das Kaninchen vor der Schlange. Anstatt sich auf die großen Chancen zu konzentrieren, die gerade Baissephasen bieten, folgen sie den in der Finanzbranche gängigen Durchhalteparolen der Dauerbullen und erleiden verheerende Verluste. Häufig wenden sie sich schlussendlich sogar frustriert von der Börse ab.

Nach den jüngsten Kursverlusten wird es wahrscheinlich bald eine erste Gegenbewegung nach oben geben. Deshalb werden wir die Gewinne der in Krisensicher Investieren empfohlenen Short-ETFs in den kommenden Tagen zumindest teilweise realisieren. Denn eins ist klar: Die nächste Einstiegsgelegenheit für neue Short-Positionen wird nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Warum der Goldpreis bereits um 5% gestiegen ist – trotz fallender Aktienkurse – und weiter steigen wird

Während der Weltleitindex S&P 500 in den vergangenen Tagen um knapp 7% gefallen ist, kam es beim Goldpreis zu einer gegenläufigen Bewegung: Von einem Tief bei 1.183 $ ist der Goldpreis um 5% gestiegen. Das war vermutlich der Beginn eines neuen Aufwärtstrends beim Gold, der Beginn Phase, in der die Aktienkurse kollabieren, während der Goldpreis steigt. Das glauben Sie nicht?

Immerhin zeigen langfristige Untersuchungen, dass die Aktienmärkte und der Goldpreis kaum korreliert sind. Und der Goldpreis ist auch früher schon gegen den Trend heftig fallender Aktienkurse gestiegen, manchmal sogar sehr deutlich. Warum wir dieses Szenario auch in den kommenden Monaten erwarten, können Sie in der schon am Dienstag kommender Woche erscheinenden November-Ausgabe von Krisensicher Investieren lesen. Lassen Sie sich diese wichtigen Informationen nicht entgehen, und bestellen Sie noch heute Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sonntag.

Ihr 
Claus Vogt

P.S.: Gold zahlt zwar keine Dividende, aber es schützt vor den Folgen unseriöser Geld- und Staatsschuldenpolitik.

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