Sonntag, 3. August 2014

Gold: Abwärtstrends gebrochen

Konstruktives charttechnisches Bild
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
allen Unkenrufen zum Trotz zeigt der Goldpreis sowohl in US-Dollar als auch in Euro ein konstruktives charttechnisches Bild. Der Kursverlauf der vergangenen 15 Monate ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine mächtige Bodenformation, mit der die nächste zyklische Goldhausse eingeleitet wird.

Um den folgenden Goldpreischart möglichst übersichtlich zu gestalten, habe ich außer der 200-Tage-Durchschnittslinie lediglich die beiden Trendlinien eingezeichnet, die ich in der aktuellen Situation für besonders wichtig halte. Wie Sie sehen, wurden sie beide bereits Ende Juni in einer dynamischen Bewegung überschritten. Seit diesem Ausbruch nach oben ist also bereits ein Monat vergangenen, und der Goldpreis notiert noch immer oberhalb der beiden Linien. Damit muss dieser doppelte Ausbruch inzwischen als nachhaltig bezeichnet werden – und die mit ihm einhergehende bullishe Botschaft natürlich ebenfalls.

Goldpreis pro Unze in $, Momentum-Oszillator, 2011 bis 2014

Beide Abwärtstrendlinien sind überwunden, ein bullishes Zeichen.
Quelle: StockCharts.com
Massive Unterstützung bei 1260$ bis 1280$

Schauen Sie sich die beiden Trendlinien nun etwas näher an. Wie Sie sehen, beginnt die Kürzere der beiden im Mai 2013, während die Längere bis an das Zwischenhoch vom Oktober 2012 zurück geht. Von diesem Punkt aus begann der Salami-Crash, in dessen 9-monatigem Verlauf der Goldpreis scheibchenweise von 1.800$ auf 1.180$ fiel. Für die in den 10 Jahren zuvor mit hohen Kursgewinnen verwöhnten Goldanleger war dieser Rückgang von rund 35% zwar schmerzhaft. Im größeren Bild handelt es sich dabei aber um eine völlig normale Größenordnung für eine zyklische Baisse. 

Gemeinsam bildeten diese beiden Linien einen massiven technischen Widerstand, der im Juni auf überzeugende Weise durchbrochen wurde. Nach diesem erfolgreichen Ausbruch nach oben gelten die beiden Trendlinien jetzt als ebenso starke charttechnische Unterstützung wie zuvor als Widerstand. Diese Unterstützungszone wird durch die bei 1.287$ verlaufende 200-Tage-Durchschnittslinie zusätzlich verstärkt.

Ein Unterschreiten dieser insgesamt dreifachen Unterstützung, die eng gestaffelt bis in den Bereich von 1.260$ reicht, ist unwahrscheinlich. Ein weiteres bullishes Zeichen ist die Tatsache, dass die träge 200-Tage-Durchschnittslinie nicht mehr fällt. Damit deutet dieser mittel- bis langfristig orientierte Trendfolgeindikator ebenfalls auf den Beginn einer zyklischen Hausse hin.

Preisbänder-Indikator: Erstes Kaufsignal seit 2011 zeichnet sich ab

Verstärkt wird dieses bullishe Bild noch durch unseren Preisbänder-Indikator. Dieser hat uns während der Goldhausse von 2001 bis 2011 sehr gute Dienste bei der Prognose mittelfristiger Kaufgelegenheiten geleistet. 

Im Moment hat er zwar noch kein Kaufsignal gegeben. Aber er befindet sich in einer Konstellation, aus der heraus jederzeit ein Kaufsignal erfolgen kann. Es wäre das Erste seit 2011. Ja, das haben Sie gerade richtig gelesen: Dieser Indikator hat tatsächlich seit Ende 2011 kein Kaufsignal mehr gegeben, während es von 2009 bis 2011 insgesamt 10 Kaufsignale gab. Deren Lage können Sie sich auf meinem zweiten Chart anschauen.

Goldpreis pro Unze in $, Preisbänder-Indikator, Momentum-Oszillator, 2008 bis 2011

Die Kreise markieren die Kaufsignale, die dieser hervorragende
Indikator von 2009 bis 2011 gegeben hat. Quelle: StockCharts.com
Der blaue Kreis kennzeichnet das erste Kaufsignal dieses Indikators nach der Korrektur des Jahres 2008 und der gelbe Kreis das bis zum heutigen Tag letzte. Wie Sie sehen, lieferten die ersten neun Signale exzellente Ergebnisse. Erst das Zehnte war ein Fehlsignal, das allerdings ebenfalls hilfreich war. 

Erstens war es aufgrund des Aufbaus des Indikators, den ich hier nicht detailliert offenlegen möchte, schnell als Fehlsignal zu erkennen. Folglich fiel der Verlust aufgrund dieses Signals sehr bescheiden aus. 

Zweitens begann mit diesem Fehlsignal die bis heute anhaltende signalfreie Zeit. Dadurch hat unser Preisbänder-Indikator den schlimmsten Teil der zyklischen Baisse gewissermaßen als interessierter Zuschauer an der Seitenlinie verbracht.

Lassen Sie sich die Kaufsignale nicht entgehen

Sobald dieser hervorragende Indikator endlich wieder grünes Licht für den Edelmetallsektor gibt, werden wir unseren Lesern von Krisensicher Investieren eine detaillierte Strategie vorstellen, mit der sie von diesem Indikator profitieren können. Zu dieser Strategie gehören nicht nur Goldinvestments, sondern insbesondere auch eine jeweils kurz- bis mittelfristig orientierte Auswahl an aussichtsreichen Goldminenaktien. 

Wir freuen uns jetzt schon auf den Startschuss für die nächste große Goldhausse, den unser Preisbänder-Indikator wahrscheinlich bald geben wird. Testen Sie noch heute Krisensicher Investieren 30 Tage kostenlos, und sorgen Sie dafür, dass dieser Startschuss für Sie nicht ungehört verhallt.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche,

Ihr
Claus Vogt
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Claus Vogt ist Gründer der Vermögensverwaltung Aequitas Capital Partners GmbH, einer auf vermögende Privatanleger und institutionelle Investoren spezialisierten Vermögensverwaltung. Der ausgewiesene Anlageprofi besitzt ein fundiertes Fachwissen und hat eine Bilderbuchkarriere im Finanzwesen aufzuweisen. Zusammen mit Börsenexperte Roland Leuschel hat er der Bestseller ''Das Greenspan Dossier'' geschrieben. Diese schonungslose Abrechnung mit der Geldpolitik des US-Notenbankchefs stand wochenlang auf den Bestsellerlisten und erscheint aktuell in der dritten Auflage. Auf seiner Webseite www.clausvogt.com hält er aktuelle Informationen, detaillierte Analysen und wertvolles Hintergrundwissen zu den Themen: Eurokrise, Staatsverschuldung, Inflation, Gold, Österreichische Schule, Vermögensschutz für Sie bereit. Außerdem können Sie sich auf www.clausvogt.com für den kostenlosen wöchentlichen E-Mail-Newsletter ,,Claus Vogt Marktkommentar'' registrieren.


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