Sonntag, 31. August 2014

Ehrbarer Kaufmann statt Draghödie

Verantwortungsvolles Handeln statt rücksichtsloser Geld- und Schuldenpolitik
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
prinzipiell gilt in der Finanzindustrie das Credo „bull sells“. Es ist bewusst doppeldeutig gewählt: „bull“ bezieht sich also nicht nur auf bullish, sondern auch auf ein ganz anderes in den USA sehr gebräuchliches Wort, das mit bull beginnt.

Nur eine verschwindend geringe Zahl von zumeist unabhängigen Analysten wagt es, dieses Credo zu missachten und stattdessen warnende Töne anzustimmen, sobald die Risiken an den Finanzmärkten bestimmte Schwellenwerte überschritten haben. Unter rein verkäuferischen Gesichtspunkten ist diese Strategie natürlich falsch. In einem gesamtgesellschaftlichen Kontext hingegen richtig. Schließlich steht sie in der Tradition der vom Aussterben bedrohten Spezies des ehrbaren Kaufmanns, die bekanntlich dem Leitbild einer verantwortungsvollen Teilhabe am Wirtschaftsleben folgt.

Clusterförderung – wo sind die Erfolge?

Wo sind sie nur, meine 
Steuergroschen?
Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Liebe Leserinnen und Leser,
die EU, Bund, Länder und Kommunen, alle betreiben Wirtschaftsförderung und lassen sich dies eine Menge Geld kosten. Aber wie steht es um die Wirksamkeit der Fördermaßnahmen? Werden die gesetzten Ziele erreicht, die geweckten Erwartungen erfüllt? Zweifel sind erlaubt.

Eine Studie aus jüngster Zeit belegt für einen Teilbereich der Wirtschaftsförderung, nämlich die Förderung von (Unternehmens-)Clustern, dass es insoweit kaum vorzeigbare Erfolge gibt. Die Clusterförderung hat sich in den letzten Jahren zu einem Modethema innerhalb der Wirtschaftsförderung entwickelt und gehört mittlerweile zum Standardrepertoire der regionalen Wirtschaftspolitik. Clusterförderung wird sowohl von der EU-Kommission als auch von Bund und Ländern mehr oder weniger intensiv praktiziert und propagiert. Millionen und Abermillionen Euro fließen aus den Kassen der EU, des Bundes und der Länder in diesen Förderbereich.

Freitag, 29. August 2014

Österreich: ein schrulliger Charakterstaat

von Luke Lametta
Ich mag Österreich. 
Ein schrulliger Charakterstaat. 
Heimat so unterschiedlicher Individuen wie Adolf Hitler und Gottfried Helnwein (Maler), Helmut Frodl und Ulrich Seidl (Filmemacher), Udo Proksch und Sepp Schellhorn (Wirte), Hansi Hinterseer und Karl Ratzer (Austropop), Werner Faymann und Georg Friedrich (Taxifahrer) oder Wolfgang Priklopil und Helmut Werner (Außenseiter).

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch mit dem bösartigen und von mir sicher -nicht- gestreuten Gerücht aufräumen, Letztere wären ein und dieselbe Person mit unterschiedlicher Frisur, was man ja wohl auf den ersten Blick und auch anhand der Vorlieben sähe.

Mittwoch, 27. August 2014

Warum Subventionen schlecht sind

von Felix Schnoor
Am vergangenen Wochenende berichtete die Wirtschaftswoche, dass der Online-Händler Zalando in den vergangenen Jahren über 35 Mio. Euro an Subventionen durch Bund und Länder erhalten haben soll. Damit sei Zalando der größte Subventionsempfänger der Branche gewesen. Das Geld kam vom Bund und von den Ländern Berlin, Brandenburg und Thüringen.

Derartiges ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs: Allein die Subventionen des Bundes (Steuervergünstigungen und Finanzhilfen) beliefen sich 2013 auf 21,8 Mrd. Euro. Auch die Subventionen, die deutsche Agrarbetriebe im Jahr 2013 von der EU erhielten, können sich sehen lassen. Sie beliefen sich auf über 5,8 Mrd. Euro. Interessant dabei ist, dass 2% jener Betriebe über 30% der Subventionen einstreichen konnten.

Dienstag, 26. August 2014

,,Laissez faire within rules'': Mises, Hayek, Röpke und Eucken im Vergleich

Kolev:,,Neoliberale Staatsverständnisse im Vergleich'' 
Tomasz M. Froelich im Gespräch mit Prof. Dr. Stefan Kolev
Prof. Dr. Stefan Kolev ist Professor für Volkswirtschaftslehre (Schwerpunkt: Wirtschaftspolitik) an der Westsächsischen Hochschule in Zwickau. In seinem Buch ,,Neoliberale Staatsverständnisse im Vergleich'' analysiert er die Staatsverständnisse vierer bedeutender Denker des Liberalismus des 20. Jahrhunderts. Tomasz M. Froelich fragte bei ihm nach.

Froelich: Herr Prof. Kolev, in Ihrem Buch ,,Neoliberale Staatsverständnisse im Vergleich'' vergleichen Sie die unterschiedlichen und sich scheinbar stark widersprechenden Staatsvorstellungen vierer bedeutender ,,neoliberaler'' Autoren: Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek, Wilhelm Röpke und Walter Eucken. Viele werden vor allem der Zuordnung Mises', aber auch der Hayeks' zum Neoliberalismus widersprechen. Sie nicht?

Montag, 25. August 2014

Rezension: Spannend, aber auch nervend

Das Buch kann hier bestellt werden.
Hubert Milz rezensiert
Diese Woche: Wilfried Huismann: Schwarzbuch WWF: Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda, 256 Seiten, 29,99 Euro, Gütersloher Verlagshaus 2012.

Für Wilfried Huismann sind - so suggeriert es mir zumindest sein anti-marktwirtschaftlicher Duktus - alle Umweltübel durch die Marktwirtschaft verursacht.
Eine Sichtweise, die m. E. falsch ist; denn alle diese Übel, die Huismann beispielhaft an den Auswirkungen der Tätigkeiten des World Wildlife Funds (WWF) auflistet, sind durch einen von Machtpolitikern kreierten staatlich-privaten Machtpool zu erklären - also durch eine von der Politik organisierte Symbiose aus Big Government und Big Business.
Dies vorab schon angemerkt; denn trotz dessen verdient das Buch gelesen zu werden, eben weil Huismann eine Dokumentation des WWFs vorlegt, die auch als Report zu einem Aspekt der unfeinen Symbiose von Big Government und Big Business gelesen werden kann.

Sonntag, 24. August 2014

Gold: Ihre Geduld wird sich mannigfaltig auszahlen

Alle fundamentalen Argumente sprechen für Gold
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
der Verlauf des Goldpreises hat es den wenigen Goldbullen, die es derzeit gibt, in den vergangenen Wochen und Monaten nicht gerade leicht gemacht. Denn jedem positiven technischen Signal folgte die Enttäuschung auf dem Fuß. Diese ist aber niemals groß genug ausgefallen, um das insgesamt bullishe Bild einer mächtigen Bodenbildung zu zerstören. Und das macht Mut.

Samstag, 23. August 2014

Teure Eiscreme und der wohltätige Staat

Wo sind sie nur, meine 
Steuergroschen?
Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Liebe Leserinnen und Leser,
alt ist man, so heißt es, wenn man sich noch daran erinnern kann, dass die Kugel Eiscreme 50 Pfennig kostete. Ich mit meinen über 60 Jahren muss dementsprechend besonders alt sein, denn ich kann mich noch genau an die Zeit erinnern, als eine Kugel 10 Pfennig kostete! Deshalb habe ich mit großem Interesse einen in der WELT erschienenen Artikel gelesen, der sich mit Preissteigerungen bei Eiscreme und dem Thema gefühlte Inflation beschäftigt. 30 Pfennig kostete die Kugel Eiscreme im Jahr 1985, steht in dem Artikel, heute sollen es in Großstädten schon mal 1,20 Euro sein. Von fast 700 Prozent Aufschlag ist die Rede, und dass empörte Verbraucher von Wucher sprechen. Schließlich sei das allgemeine Preisniveau seit Mitte der 1980er Jahre nur um rund 50 % gestiegen.

Dazu meine ich: 1,20 Euro? Warum nicht, wenn der Markt diesen Preis hergibt. Ich muss nicht unbedingt Eis beim Italiener in der Eisdiele essen. Ich kann wegbleiben, wenn mir der Preis zu hoch erscheint. Ich kann auf andere Produkte ausweichen oder mir industriell hergestellte Eiscreme daheim zu Gemüte führen. Ich habe die Wahl.

Donnerstag, 21. August 2014

Der politische Preis

von Tommy Casagrande
Gemeinhin wird geglaubt und angenommen, dass der Preis aus Angebot und Nachfrage sich bildet und dabei die relative Knappheit der angebotenen Güter widerspiegelt. Aber in einer solchen Welt leben wir nicht. Es wird uns eingeredet, dass Preise so entstehen - sie tun es aber nur in einer staatenlosen kapitalistischen Welt, die derart nie existiert hat.

Dienstag, 19. August 2014

Terminhinweis: IfAAM Investment Workshop 2014

Institut für Austrian Asset Management: Value Investing verbunden mit Austrian Economics.

Das von Steffen Krug geleitete Institut für Austrian Asset Management veranstaltet vom 26. bis zum 28. September im belgischen Antwerpen einen Investment Workshop. Den Besucher erwarten Investmentideen und Hintergrundberichte von bankenunabhängigen Kapitalmarktexperten und Kennern der Österreichischen Schule der Ökonomie. Außerdem im Programm enthalten: Eine Stadtführung, ein Besuch des Diamantenmuseums und ein Empfang im Nassim House. Die Reise lohnt sich!

Es sind nach jetzigem Stand nur noch fünf Karten zu haben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung findet man hier.

Montag, 18. August 2014

Rand vs. Rothbard

von Dominik Ešegović
Ayn Rand gilt vielen Libertären als Schutzpatronin von Freiheit und Kapitalismus. Als Alissa Sinowjewna Rosenbaum wurde sie 1905 in St. Petersburg geboren, als die ersten Unruhen gegen den verhassten Zaren revolutionäre Züge annahmen. Der russische Herrscher galt damals vielen als blutrünstiger Autokrat, der Dissidenten einsperrte, die Arbeiterschaft unterdrückte und jedweden Fortschritt ausbremste. Schon als junges Mädchen interessierte sich Rand für Politik. Am Vorabend der Bolschewistischen Revolution begeisterte sie sich bewusst für republikanische statt für monarchistische Ideen.
Nach der kommunistischen Machtergreifung hatten es die Rosenbaums als wohlhabende Juden nicht leicht. Ayns Vater wurde enteignet und die Familie musste auf die Krim flüchten. Nach einem Studium der Philosophie und der Theaterwissenschaften, wurde Rand 1925 ein Visum bewilligt, um Verwandte in den USA zu besuchen. Sie nutzte die Gelegenheit, um ihrer alten Heimat für immer den Rücken zu kehren.

Freitag, 15. August 2014

Bearmarketrally und Goldhausse bieten große Chancen

Die Zeichen stehen auf Baisse
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
nach dem jüngsten Kursrutsch notiert der DAX jetzt auf demselben Niveau wie Ende vorigen Jahres. Trotz der extrem euphorischen Stimmung, die Anfang des Jahres herrschte und für Extremwerte bei den Sentimentindikatoren sorgte, stehen die DAX-Aktionäre jetzt mit leeren Händen da. Nun spricht alles dafür, dass die exzessive Hausse der vergangenen Jahre vorüber ist und die Blase platzt.

Alleingänge der Ministerien sabotieren IT-Unterstützung

Wo sind sie nur, meine 
Steuergroschen?
Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Liebe Leserinnen und Leser,
Deutschland ist das Land der Ministerien. Derzeit gibt es 16 Bundesministerien und insgesamt 170 Landesministerien, also etwa zehn pro Bundesland. Eine ganze Menge, da kann niemand sagen, dass wir nicht ausreichend regiert werden! Für alle gilt das sogenannte Ressortprinzip, das heißt, dass die Ministerien - im Rahmen gesetzlicher und sonstiger Vorgaben - ihre Aufgaben selbständig und in eigener Verantwortung erledigen.

Das Ressortprinzip hat sich in den letzten Jahren vielfach als großes Hindernis für eine wirtschaftliche IT-Unterstützung der Ministerien und der ihnen nachgeordneten Behörden herausgestellt. In früheren Zeiten war es nicht so wichtig, wie die Arbeitsabläufe in den einzelnen Bereichen im Detail gestaltet waren. Im Zeitalter der Datenverarbeitung ist es jedoch von großer Bedeutung, dass teure Software möglichst flächendeckend zur Erledigung gleicher Aufgaben eingesetzt wird. Wenn man hier dem Ressortprinzip - oder besser gesagt, dem Ressortegoismus - freien Lauf lässt und jedes Ministerium sich seine eigene Lösung bastelt, wird es für den Steuerzahler richtig teuer!

Mittwoch, 13. August 2014

Der eigentumslose Weltenzustand und die kriminalisierte Selbstbestimmung

von Tommy Casagrande und Stefan Blankertz
Tommy Casagrande: Wem gehört das Geld der Menschheit? Die echten Eigentumsverhältnisse, wie sie sich anarchistisch entwickelt hätten, lassen sich tragischerweise nicht nachbilden. Denn dazu gehört die radikale Freiheit von Angebot und Nachfrage an jedem Ort der Welt unter Ausschluss erzwungener Vergesellschaftungsformen. Sobald eine Gesellschaft erzwungenermaßen vergesellschaftet wird, kann man auch nicht mehr davon sprechen, dass das produzierte, geschöpfte, getauschte, angebotene, nachgefragte Eigentum auf freien Strukturen entstanden ist. Somit fehlt der Verteilung des weltweiten Eigentums die Legitimation - und zwar bei allen Erdmenschen. Und somit existiert die heutige Menschheit in einem in Wahrheit eigentumslosen Zustand, indem der Begriff Eigentum zur Auslegungssache der Machtpotenz wird.

Montag, 11. August 2014

Grüne: Sie müssten eigentlich für den Markt sein

von Tomasz M. Froelich
Im vorigen Jahr verblüffte Cem Özdemir, immerhin Bundesvorsitzender der Grünen, so manchen Libertären mit der Aussage, die Grünen seien ,,eine libertäre Partei'': ,,Da redet ein Blinder von Farben'', werden sich viele ob der seit Jahrzehnten andauernden hyperetatistischen Auswüchse der grünsozialistischen Partei nicht ganz zu Unrecht gedacht haben. 

Von einer ,,libertären Partei'' sind die Grünen jedenfalls weiter entfernt als die Erde vom Mars. Fast nichts an ihnen ist libertär. Sie sind fast immer das Gegenteil dessen, was man sich als Libertärer so wünscht. In jeder Hinsicht. Und dennoch: eines ihrer zentralen Anliegen, der Umweltschutz, ist durchaus auch ein libertäres Ziel, das sich am besten mit einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung erreichen lässt. Problem: Die Grünen halten von Marktwirtschaft wenig und von Planwirtschaft viel.

Sonntag, 10. August 2014

Die Aktienbaisse hat begonnen - Schützen Sie Ihr Vermögen

Politische Krisen sind nur Auslöser des Kursrückgangs, aber keineswegs Ursache
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
in den vergangenen fünf Wochen ist der DAX fast 1.000 Punkte beziehungsweise 10% gefallen. In den Medien werden vor allem die jüngsten weltpolitischen Krisen für den Kursrückgang verantwortlich gemacht. Diese Erklärung greift allerdings zu kurz. Ich sehe in den politischen Krisen höchstens den Auslöser für den jüngsten Kursrutsch. Die eigentlichen Gründe sind ganz andere.

Kaufmännisches Rechnungswesen in der öffentlichen Verwaltung ... wo ist der Nutzen?

Wo sind sie nur, meine 
Steuergroschen?
Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Liebe Leserinnen und Leser,
die öffentliche Verwaltung in Deutschland durchläuft seit Jahren einen tiefgreifenden Modernisierungsprozess. Im Kern geht es darum, dass sich Bund, Länder und Kommunen stärker an modernen Managementmethoden orientieren sollen. Betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente, die sich in der Privatwirtschaft bewährt haben, sollen in die öffentliche Verwaltung übernommen werden.

Ein besonders wichtiger Bestandteil dieser Reformbestrebungen ist die Modernisierung des Finanzmanagements der öffentlichen Verwaltung durch Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens. Während das traditionelle Finanzsystem der öffentlichen Verwaltung nur die Zahlungsströme abbildet, erfasst das kaufmännische System den vollständigen Ressourcenverbrauch. An die Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens wird die Erwartung geknüpft, dass die finanzielle Situation der betreffenden Gebietskörperschaft transparent wird, dass die Entscheidungsgrundlagen für die politisch Verantwortlichen verbessert werden und ein wirtschaftlicherer Einsatz der Ressourcen gefördert wird.

Freitag, 8. August 2014

Der Raubtierkapitalist zum Schnäppchenpreis!

Unsere Freunde von We all are free haben ein T-Shirt mit dem provokanten Aufdruck ,,Raubtierkapitalist'' herausgebracht. Nur noch bis zum 14. August ist das T-Shirt für den Schnäppchenpreis von 6,99 Euro (statt 14,90 Euro) zu haben. Greift zu!

Nur für kurze Zeit: 6,99 Euro pro T-Shirt

Montag, 4. August 2014

Habermanns Richtigstellung: Intellektuelle

Prof. Gerd Habermann
von Prof. Gerd Habermann
Diesen Monat: Intellektuelle
Allgemein übliche Bezeichnung von wissenschaftlich oder literarisch geprägten Menschen, die in der Verbreitung von sozialen Lehren oder Ideologien ihren Lebensunterhalt suchen, entweder als deren Schöpfer wie z.B. Karl Marx oder als ,,Gebrauchtwarenhändler in Ideen'' wie Lehrer, Journalisten etc. Intellektuelle neigen zur Abstraktion und zur Überschätzung der ,,Machbarkeit des Sozialen'', ihre Ethik ist oft die archaische Ethik des Stammes (,,soziale Gerechtigkeit''). Vor allem Linksintellektuelle leben von der Erzeugung von Unzufriedenheit gegen die vorgefundenen Ordnungen und wurden zu Verursachern und Verantwortlichen historischer Katastrophen. Sie spielen in so genannten Revolutionen die Hauptrolle.

Sonntag, 3. August 2014

Gold: Abwärtstrends gebrochen

Konstruktives charttechnisches Bild
Marktkommentar von Claus Vogt
Liebe Leser,
allen Unkenrufen zum Trotz zeigt der Goldpreis sowohl in US-Dollar als auch in Euro ein konstruktives charttechnisches Bild. Der Kursverlauf der vergangenen 15 Monate ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine mächtige Bodenformation, mit der die nächste zyklische Goldhausse eingeleitet wird.

Dilettantismus in der Schulpolitik

Wo sind sie nur, meine 
Steuergroschen?
Gotthilf Steuerzahler fragt sich: Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen?
Liebe Leserinnen und Leser,
die Politik folgt ihren eigenen Regeln, wenn es gilt, sich mit auftauchenden Problemen zu beschäftigen. In erster Linie wollen die Politiker bei ihren Wählern gut dastehen, wollen Tatkraft und Entscheidungsfreude zeigen. Ausschlaggebend aus politischer Sicht ist dementsprechend, dass irgendetwas Vorzeigbares gemacht wird, und zwar schnell. Ob die gefundene Lösung fundiert und durchdacht ist, spielt dagegen keine allzu große Rolle.

Auch gerade in der Bildungspolitik, welche in die Zuständigkeit der Bundesländer fällt, lässt sich der geschilderte Aktionismus der Politik feststellen. Im Schulbereich folgt seit Jahren Reform auf Reform. Unablässig sorgen die Landesgesetzgeber und die Kultusministerien dafür, dass die Schulen nicht zur Ruhe kommen. Da werden Reformen durchgeführt, dann aber nach wenigen Jahren wieder rückgängig gemacht, ohne dass die Sachlage sich entscheidend verändert hätte. Die Leidtragenden sind in diesen Fällen natürlich vor allem die Schüler, aber auch Eltern und Lehrer sind betroffen.

Freitag, 1. August 2014

Termine: August 2014

Trotz Sommerpause bleiben die Libertären aktiv! Vor allem auf die Gründung der Stuttgarter Libertarier möchten wir aufmerksam machen: Freitum-Autor Dietmar-Dominik Hennig ist dabei, einen aktiven und interessierten Kreis an Freiheitsfreunden zu etablieren, ganz nach dem Vorbild des Kölner Pendants. 
Im Folgenden eine Auflistung aller interessanten Veranstaltungen im Juli. Sollten Veranstaltungen in dieser Liste fehlen, so bitten wir darum, uns dies mitzuteilen.

Göttingen, 01.08.2014, 19:30 Uhr: Freistunde im August. Veranstaltung der Freiheitsfreunde Göttingen. Ort: ZAK am Wochenmarkt.

Netzen, 03.08.2014 - 09.08.2014: Woche der Freiheit - Sommerakademie für Philosophie, Politik und Ökonomie. Hotel und Restaurant - Seehof Netzen, Kloster Lehnin.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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