Samstag, 31. Mai 2014

Termine: Juni 2014

Auch im Juni finden wieder hochinteressante Veranstaltungen statt.
In Saarbrücken findet beispielsweise ein von Freitum-Autor Christoph Heuermann organisiertes mehrtägiges Seminar statt, das die Kontroverse rund um geistiges Eigentum zum Thema hat. 
Auch die diesjährigen Hayek-Tage in Freiburg - einer von Hayeks Hauptwirkungsstätten - möchten wir empfehlen.
Vielleicht sieht man sich ja auf einer der zahlreichen Veranstaltungen, die wir im folgenden aufgelistet haben:

Köln, 01.06.2014, 16 Uhr: Ludwig von Mises: Liberalismus. Lesekreis der Kölschen Libertarier. Ort: Goldmund, Glasstraße 2.

Wien, 02.06.2014, 18 Uhr: Wer hat Angst vor der Deflation? Veranstaltung der Agenda Austria. Es diskutieren Dr. Michael von Prollius (Forum Ordnungspolitik), Ewald Nowotny (Gouverneur der Österreichischen Nationalbank) und Christian Gattiker (Julius Bär Bank). Ort: Schottengasse 1 (Mezzanin). Anmeldung erforderlich.

Freitag, 30. Mai 2014

Der Staat ist kein Gott - am Beispiel des Krankenversicherungsgedankens

von Tommy Casagrande
Ein Mensch, der sich für kritisch hielt, fragte neulich, wie es möglich sein soll, ohne staatliche Krankenversicherung das Leben zu bewerkstelligen. Wie soll um Himmelswillen ohne Staat eine Krankenversicherung bezahlt werden können? 

Bevor ich Anregungen zur Beantwortung dieser Frage gebe, will ich Grundsätzlicheres philosophieren, will ich die Absurdität darlegen, eine staatliche Ordnung als alternativlos zu denken, was zum Problem führt, nicht mehr über den Tellerrand zu kommen.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Die Vielfalt als Feindbild

von Tommy Casagrande
Immer wieder werden in Diskussionen oder Dokumentationen, die über die staatlich lizenzierten Fernsehkanäle flimmern, Zustände, Gesetze, Regelungen, Gesetzesauslegungen, höhere Freiheitsgrade und vieles mehr kritisiert. An so ziemlich jedem Land der Erde entdeckt man zu verändern wollende Zustände. Gibt es beispielsweise Länder wie die USA, in denen die Bundesstaaten eine gewisse Autonomie besitzen, so sind es hier wiederum die bundesstaatlichen Diversitäten, die das Problem darstellen. Washington müsse alle Bundesstaaten unter seine Knute bringen, um rigide und zentralstaatlich mit aller Kompetenz ausgestattet über sie zu herrschen. Und wenn einem dann nicht gefällt, wie von Washington aus geherrscht wird, so liegt das Problem wieder an einem Unterschied. Dieses mal aber in Unterscheidung zum eigenem Land meist.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Janusz Korwin-Mikke: Mut zur Provokation

von Tomasz M. Froelich
Über einen langfristig erfolgreichen minarcho-monarcho-libertären Außenseiter
Die Europawahlen sind um und die EU-Skeptiker auf dem Vormarsch. Was zunächst gut klingt, ist bei näherer Betrachtung jedoch mit Vorsicht zu genießen: Viele der EU-skeptischen Parteien sind bei aller Kritik am EU-Sozialismus selbst sozialistisch. Sie wollen lediglich den EU-Sozialismus nationalisieren. Damit stehen sie dann für einen patriotisch angehauchten Sozialismus, der sich innerhalb der eigenen Landesgrenzen bewegt und Freihandel wie Kapitalismus ablehnt.

Nicht zu diesen sozialistischen EU-Skeptikern zählten bisher Nigel Farage und seine Partei, die UKIP. Sie erhält nun starke Unterstützung aus Polen: Janusz Korwin-Mikke hat mit seinem ,,Kongress der Neuen Rechten'' (in Polen gilt der Begriff ,,rechts'' nicht als böse und bedrohlich, sondern orientiert sich an der positiven Lesart des Begriffs, wie sie etwa von Erik von Kuehnelt-Leddihn vertreten wurde) den Sprung in jenes Europäische Parlament geschafft, das er am liebsten sofort auflösen würde. Mehr als sieben Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf Korwin-Mikkes Partei. Diese möchte laut Wahlprogramm das „künstliche, etatistisch-fiskalisch-ideologische Gebilde namens EU auf eine Freihandelszone reduzieren“. Die sich häufenden Absurditäten der EU sollen gnadenlos aufgezeigt werden. Gegen jeden Gesetzentwurf, der die Kompetenzen des ,,Superstaats EU'' erweitert und seinen Etatismus, Fiskalismus und Interventionismus stärkt, soll gestimmt werden. Eine Deregulierungskommission nach australischem Vorbild soll errichtet werden.

Dienstag, 27. Mai 2014

Marktkommentar: Bei Gold ist die Feder gespannt wie selten zuvor

Der Ausbruch nach oben kündigt sich an
von Claus Vogt
Liebe Leser,
die Bodenbildung des Goldpreises dauert inzwischen schon fast ein Jahr, und das Hoch des Jahres 2011 liegt bereits drei Jahre zurück – eine lange Leidenszeit für jeden Goldbullen. Das gilt natürlich auch für mich. Zwar hatte ich meine Leser in 2011 auf eine größere Korrektur des Goldpreises vorbereitet. Das Ausmaß und die Dauer der seither laufenden zyklischen Baisse haben mich dann aber doch überrascht und auf dem falschen Fuß erwischt. Vor allem aufgrund der extrem verantwortungslosen und riskanten Geld- und Staatsschuldenpolitik, die seit 2008 nahezu weltweit verfolgt wird, hatte ich mit einer erheblich sanfteren Korrektur gerechnet.

Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen? Wenn Fußballspieler dem Finanzamt davonlaufen

Wo sind sie nur, meine Steuergroschen?
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,

der deutsche Staat tut eine Menge, um seinen Finanzbedarf sicherzustellen. Er hat eine ganze Reihe von Steuergesetzen erlassen, um vom Fleiß und von der Kreativität seiner Bürger zu profitieren. Ferner hat er sich eine zupackende Finanzverwaltung geschaffen, welche die Steuern einzutreiben hat und dafür mit umfassenden Befugnissen ausgestattet wurde.

Gelegentlich zeigt sich jedoch überdeutlich, dass es sich bei den Finanzämtern im Grunde um schwerfällige, altmodische Behörden handelt, welche auf schnelle Veränderungen nicht eingestellt sind. Die nachfolgende Geschichte, welche vor kurzem durch die Presse ging, finde ich deshalb so kurios, weil hier eine Gruppe von Steuerzahlern ohne eigenes Dazutun von den Schwächen der Finanzverwaltung profitieren konnte.



Der niedersächsische Rechnungshof hat vor einiger Zeit festgestellt, dass die Finanzämter mit der Besteuerung von Fußballprofis gewisse Probleme haben. Fußballspieler der ersten Bundesliga gehören zu den Spitzenverdienern in diesem Lande. Das gilt sogar für Reservespieler, die kaum ein Fußballfreund kennt.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Über die Zerstörung der urbanen Stadt - meine Sicht

von Tommy Casagrande
Ich liebe Städte, ich liebe Urbanität. Mir gefallen die Straßenbilder asiatischer Städte, die voll sind von Leben, das sich draußen abspielt. Leuchtende Reklameschilder, die an den Häuserwänden angebracht sind, eine Vielzahl kleiner Läden, durch die sich stundenlang bummeln und flanieren lässt, Straßenzüge mit blühenden Märkten und das Treiben der Menschen, die sich dort tummeln. Bunt, eng und urban. So war es einst auch in den USA. Sogar in Europa war das einmal ausgeprägter. Doch es hat eine ideologische Wende stattgefunden. Zumindest geht sie mit diesem Phänomen einher, welches ich beschreiben möchte.

Dienstag, 20. Mai 2014

Fragen über die konkrete Umsetzbarkeit libertären Lebens

von Stefan Blankertz
Frage: ,,Wie ist es denn konkret umsetzbar, wenn ein Libertärer sich aus dem System herausnehmen und z.B. auf vertraglicher Basis die Dinge regeln wollte? Wie ist also eine konkrete Umsetzung möglich (und wie sieht sie aus), wenn man den Etatisten ihre Demokratie lässt, aber einige Personen könnten austreten und spielten da nicht mit?" 

Die Fragen nach der "konkreten Umsetzbarkeit" sind immer knifflig, denn, wie ich, Adorno folgend, behaupte, sie tendieren dazu, die Praxis die Theorie regieren zu lassen und damit auf das Bestehende festzunageln. Selbstredend kann ich als Literat mir einige Szenarien ausdenken. In einer Diskussion würde ich zunächst nach den Rahmenbedingungen fragen: Gesteht der Staat das Austrittsrecht zu? Wird es zu einem Grundrecht? Dann gibt es da eine Reihe von möglichen Antworten. Oder gibt es einen Kampf, eine Revolution? Das wären ganz andere Ausgangsbedingungen.

Montag, 19. Mai 2014

Marktkommentar: DAX, NASDAQ und Nikkei 225 - Perfekte Trendwende an den wichtigsten Aktienmärkten

Phase der Topbildung leitet die Baisse ein - Stellen Sie sich auf fallende Kurse ein
von Claus Vogt
Liebe Leser,
am Donnerstagvormittag letzter Woche stieg der DAX auf 9.810 Punkte und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Die Freude der Bullen währte allerdings nicht lange, denn der Index legte kurz darauf den Rückwärtsgang ein und beendete den Tag sogar im Minus. Charttechnisch zeigt der DAX jetzt ein wohl geformtes potenzielles Doppeltop, dessen zweiter Hochpunkt gerade einmal 16 Punkte oder 0,16% über dem bisherigen Hoch liegt, das im Januar dieses Jahres geformt wurde. Aus technischer Sicht war die am Donnerstag vollzogene Trendwende geradezu perfekt, um das Ende der Hausse einzuleiten, die im März 2009 begonnen hat.

Der Weltleitindex S&P 500 stieg bereits zwei Tage zuvor, also am Dienstag dieser Woche, auf ein Allzeithoch von 1.902 Punkten. Auch hier war die Freude der Bullen von ähnlich kurzer Dauer, und das alte Hoch wurde ebenfalls nur marginal, das heißt um 5 Punkte oder 0,26%, überschritten.

Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen? Staatliche Hochschulen zahlen Wucherpreise für Fachzeitschriften

Wo sind sie nur, meine Steuergroschen?
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,
können Sie sich vorstellen, dass jemand mit hohem Aufwand ein wertvolles Produkt herstellt, es anschließend verschenkt, um es dann für viel Geld von dem Beschenkten wieder zurückzukaufen? Und das nicht nur einmal, sondern immer wieder, jahrelang. Sie haben recht, solch ein Verhalten kann man sich nicht vorstellen, so dumm kann doch niemand sein.

Aber halt, in unserem aus Steuergeldern finanzierten Wissenschaftssystem läuft genau so ein Mechanismus ab: Man erstellt Texte, gibt sie umsonst an einen Verlag, von dem man sie dann für teures Geld in gedruckter Form wieder zurückkauft. Da steht natürlich die Frage im Raum, wie sich solch ein absurdes Verhalten entwickeln konnte. 

In den staatlichen Hochschulen forschen Tausende von Wissenschaftlern, von denen erwartet wird, dass sie die Ergebnisse ihrer Forschungstätigkeit veröffentlichen. Der Druck zum Publizieren ist groß, denn von den Veröffentlichungen hängt in der Wissenschaft der berufliche Erfolg – Karriere, Status, Einkommen – in hohem Maße ab.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Dokumentation über die Roland-Baader-Auszeichnung

Im Rahmen der 5. Hamburger Mark Banco Anlegertagung im Sofitel Bayerpost München drehten Sonja und Nikolaj Fiederling von Responsa Liberta TV eine tolle Dokumentation über die Roland-Baader-Auszeichnung, die seit 2012 jährlich vom von Steffen Krug geleiteten Institut für Austrian Asset Management verliehen wird.
Die Roland-Baader-Auszeichnung wird an Personen verliehen, die sich für die Freiheit im Sinne Roland Baaders verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurde Dr. Bruno Bandulet ausgezeichnet. Die Kritik am Euro, die Affinität zum Gold und der Kampf gegen die Politische Korrektheit verbanden ihn mit Roland Baader.
In der Dokumentation kommen neben dem diesjährigen Preisträger auch einige Preisträger der vorherigen beiden Jahre zu Wort, nämlich Peter Boehringer (2013, Deutsche Edelmetallgesellschaft, ), Tomasz M. Froelich und Dietmar-Dominik Hennig (2012, beide von www.freitum.de).

Montag, 12. Mai 2014

Marktkommentar: Zentralbanken sorgen dafür, dass die Schere zwischen Arm und Reich größer wird

Die Ungleichheit der Vermögensverteilung hat deutlich zugenommen
von Claus Vogt
Liebe Leser,
die zunehmende Ungleichheit der Vermögensverteilung ist in den USA inzwischen zu einem veritablen Modethema geworden. Kein Geringerer als Präsident Obama sprach in diesem Zusammenhang sogar von einem der größten Probleme unserer Zeit.

Inzwischen hat das Wehklagen über diese Entwicklung auch Deutschland erreicht. Hierzulande soll diese Ungleichheit im Vergleich mit anderen Ländern der Europäischen Union sogar besonders ausgeprägt sein. Ins gleiche Horn bläst diese Woche auch der Spiegel mit seiner Titelgeschichte "Die Wohlstandslüge - von der Unmöglichkeit, mit Arbeit reich zu werden". Hierzu interviewte er den französischen Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty, der - wie weiter unten deutlich wird - fälschlicherweise als Kapitalismuskritiker tituliert wird. Mit seinem im Februar 2014 erschienenen Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" warnt Piketty vor der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich in den Industrienationen und befeuert damit sehr erfolgreich die extrem linkslastige Gerechtigkeitsdebatte. Zu diesem Buch werde ich an anderer Stelle noch deutlich mehr zu sagen haben.

Wie immer wird in der von Gleichmacherei um jeden Preis geprägten Europäischen Union, aber zunehmend auch in den USA, nicht etwa ernsthaft nach den Ursachen der ungleichen Entwicklung gefragt. Stattdessen wird sofort der ach so gutmenschliche und überaus wählerwirksame Ruf nach „mehr sozialer Gerechtigkeit“ laut.

Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen? Förderung durch die EU: Sinnvoll oder nicht?

Wo sind sie nur, meine Steuergroschen?
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,
wenn es um den Nutzen der deutschen EU-Mitgliedschaft geht, verweisen Politik und Medien gerne auf die vielen Fördergelder, die unser Land von der EU erhält. Aber wo kommen die Millionen der EU denn her, die mittels diverser Förderprogramme über die gesamte Gemeinschaft verteilt werden? Natürlich von den einzelnen Mitgliedsländern, die entsprechend ihrer Bevölkerungszahl und Wirtschaftskraft die EU Jahr für Jahr mit Milliardenbeträgen finanzieren. Wir deutschen Steuerzahler sind also mit unseren Steuergeldern bei allen Förderprojekten der EU europaweit mit dabei!

Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung eines jeden EU-Mitgliedslandes wissen natürlich genau, ob sie Nettozahler sind, also mehr in die Kasse der EU einzahlen als sie aus den verschiedenen Fördertöpfen wieder zurückbekommen, oder ob sie Nettoempfänger sind, also mehr herausholen als sie in das System einzahlen. In Kenntnis dieser Zusammenhänge sind die Regierungen aller Mitgliedsländer bestrebt, möglichst stark von den Förderprogrammen der EU zu profitieren, ob dies im Ergebnis sinnvoll ist oder nicht.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Habermanns Richtigstellung: ,,Ausbeutung''

Prof. Gerd Habermann
von Prof. Gerd Habermann
Diesen Monat: ,,Ausbeutung''
Ein offenbar unentbehrlicher Lieblingsbegriff der Sozialdemagogie, kulminierend in dem Begriff ,,Selbstausbeutung'' für freiwillige, unbezahlte oder angeblich nicht adäquat bezahlte Mehrarbeit. Im Wettbewerbsmarkt entstandene Preise oder Verträge sind insoweit ,,gerecht'' und damit vom Charakter der Ausbeutung frei, wie sie den tatsächlichen Knappheitsverhältnissen, also dem Wert der Arbeit für andere, entsprechen. Der Begriff ,,Ausbeutung'' sollte Verhältnissen vorbehalten bleiben, in denen ein Monopolist, dessen Gütern oder Dienstleistungen man nicht ausweichen kann, willkürlich Höchstpreise oder schlechte Konditionen durchsetzt.

Sonntag, 4. Mai 2014

Marktkommentar: 4 Rezessionsindikatoren, die dafür sprechen, dass sich die US-Wirtschaft auf dem Weg in die Rezession befindet

Stagnation oder sogar leichter Rückgang im ersten Quartal
von Claus Vogt
Liebe Leser,
ich wiederhole mich nur ungern, aber in diesen Zeiten finde ich es immens wichtig, dass Sie erkennen, welche Show uns die US-Ökonomen gerade liefern. Denn obwohl mehrere bewährte Kennzahlen für eine Rezession sprechen, halten die Wirtschaftsexperten an ihrem einseitig positiven Stimmungsbild fest. Schon im letzten Claus Vogt Marktkommentar wies ich Sie ja auf das aus meiner Sicht recht erstaunliche Ergebnis einer von Bloomberg durchgeführten aktuellen Ökonomen-Befragung hin: Unter den 67 Teilnehmern der Umfrage befand sich kein Einziger, der in diesem Jahr den Beginn einer Rezession in den USA für möglich hält. Kein Einziger. Es ist unglaublich. Denn die Fakten sprechen eine andere Sprache.

Was machen eigentlich ... meine Steuergroschen? Politische Bildung: Teuer und überflüssig

Wo sind sie nur, meine Steuergroschen?
von Gotthilf Steuerzahler
Liebe Leserinnen und Leser,
für die politische Bildung gibt unser Staat eine Menge Geld aus. Da gibt es eine Bundeszentrale für politische Bildung, daneben 15 Landeszentralen für politische Bildung, da betätigen sich Volkshochschulen, Stiftungen und Akademien auf diesem Gebiet, alle geleitet von dem Wunsch, uns Bürger von der Notwendigkeit eines umfassenden Staates zu überzeugen und uns sein Funktionieren nahezubringen. Müssen wir wirklich mit Steuergeldern zu guten Demokraten und Befürwortern eines inzwischen fast alle Lebensbereiche regulierenden Staates erzogen werden? Dazu sage ich ein klares Nein!

Ihrem Auftrag entsprechend führen die genannten Einrichtungen Jahr für Jahr eine Vielzahl von Seminaren durch, organisieren Vorträge und Diskussionen und veranstalten Bildungsreisen nach Berlin, Brüssel und Straßburg. Der arbeitende Mensch nimmt das breite Angebot durchaus an, nutzt es aber auf seine Weise. Gibt es für Arbeitnehmer doch eine Woche zusätzlichen Urlaub, wenn sie an Veranstaltungen der politischen Weiterbildung teilnehmen. Da belegt man doch gern ein Seminar an einem reizvollen Ort, wenn man fast alles bezahlt bekommt. Die mit solchen Veranstaltungen einhergehende politische Indoktrination lässt man dann an sich abperlen.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Termine: Mai 2014

Der Mai hat für den freiheitlich Gesinnten viele Highlights zu bieten. München ist dabei das Zentrum des Geschehens: am 9. Mai findet dort die 5. Mark Banco Anlegertagung statt, auf der die Tricks der Falschgeldspieler enttarnt und Investmenttips gegeben werden. Zudem wird die Roland Baader Auszeichnung zum dritten Mal vergeben - diesjähriger Gewinner: Bruno Bandulet. Am Tag darauf lädt das Ludwig von Mises Institut Deutschland zu seiner 2. Konferenz. Thema: Ist das Papiergeldsystem noch zu retten? Hochkarätige Redner und viele interessante Gäste werden beide Events begleiten.
Aber auch andere spannende Veranstaltungen finden im Mai statt. Im Folgenden eine kleine Auswahl. Sollten interessante Veranstaltungen fehlen, so bitten wir Sie uns dies mutzuteilen.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie in unserem Kalender.

Göttingen, 02.05.2014, 19:30 Uhr: Freistunde im Mai. Veranstaltung der Freiheitsfreunde Göttingen. Ort: ZAK am Wochenmarkt.

Frankfurt/M., 05.05.2014, 19 Uhr: Der Euro und die Zukunft Europas.Veranstaltung des Hayek-Clubs Frankfurt. Mit Prof. Dr. Bernd Lucke (Vorsitzender der AfD). Ort: Villa Bonn, Siesmayerstraße 12. Kosten: 35 Euro (Abendessen und Getränke im Preis enthalten). Anmeldung erforderlich: cchristmann@vhu.de.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

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