Sonntag, 6. April 2014

Marktkommentar: Goldhausse in Gefahr - oder Kaufgelegenheit?

Gold schützt vor unseriöser Geld- und Staatsschuldenpolitik
von Claus Vogt
Liebe Leser,
der Goldpreis ist in den vergangenen drei Wochen um 7,9% von 1.390$ pro Unze auf 1.280$ gefallen. Stellt diese Entwicklung meine Prognose in Frage, dass wir seit Jahresanfang am Beginn einer zyklischen Goldhausse stehen?

An den fundamentalen beziehungsweise makroökonomischen Argumenten, die für Gold und einen steigenden Goldpreis sprechen, hat sich natürlich nichts geändert. Diese Argumente sind allerdings langfristiger Natur. Deshalb werden sie uns bei der Beantwortung unserer Frage nicht weiterhelfen.
Eine Antwort kann also nur mit Hilfe der technischen Analyse gefunden werden. Dazu müssen wir zunächst prüfen, ob sich der jüngste Kursrückgang noch im Rahmen einer normalen Korrektur bewegt, oder ob er bereits einen darüber hinaus gehenden technischen Schaden angerichtet hat.


Charttechnisches Warnsignal, aber kein Hausse-Killer

Werfen Sie einen Blick auf den folgenden Chart, der den Verlauf des Goldpreises pro Unze in Dollar zeigt. Dass die Kurse inzwischen wieder deutlich unter die rot-gestrichelte Abwärtstrendlinie gefallen sind, ist kein Hausse-Killer, sondern lediglich ein charttechnisches Schwächezeichen, ein erstes Warnsignal. Mehr nicht.

Wichtig für meine heutige Betrachtung sind vor allem die drei horizontal verlaufenden Linien, die Sie rechts im Chart sehen: bei 1.310$, bei 1.285$ sowie bei 1.260$. Sie basieren auf der Beobachtung, dass Korrekturen in der Regel etwa 40% bis 60% der vorausgegangenen Kursbewegung wettmachen. Konkret zeigen diese drei gestrichelten Linien die sogenannten Fibonacci-Unterstützungen, die mit 38%, 50% und 62% der vorangegangenen Kursbewegung definiert sind und ein weit verbreitetes technisches Konzept darstellen, auf das ich hier nicht näher eingehen möchte.

Hier soll die Feststellung genügen, dass sich die aktuelle Goldkorrektur in einem völlig normalen Rahmen bewegt, indem sie bisher ziemlich genau die Hälfte des vorausgegangenen Kursanstiegs wettgemacht hat. Außerdem verläuft die 200-Tage-Durchschnittslinie bei 1.297$. Der aktuelle Kursrückgang kann folglich als typischer Test dieses wichtigen Trendfolgeindikators interpretiert werden.


Goldpreis pro Unze in $, Umsatz, Momentum-Oszillator, 2013-2014


Die Korrektur der vergangenen drei Wochen bewegt sich im Rahmen des Üblichen.
Quelle: StockCharts.com
Erstes zyklisches Kaufsignal des Preisbänder-Indikators

Abschließend zeige ich Ihnen noch einen Chart meines Preisbänder-Indikators, den ich in der April-Ausgabe von Krisensicher Investieren vorgestellt habe. Er wird mir dabei helfen, während der zyklischen Hausse der kommenden Jahre die besonders attraktiven kurz- bis mittelfristigen Kaufzeitpunkte zu erkennen.

Im Moment befindet sich dieser sehr nützliche Indikator in einer Konstellation, aus der heraus er sein erstes Kaufsignal dieser noch sehr jungen zyklischen Hausse geben kann: Zwei der drei Voraussetzungen für ein Kaufsignal sind im Moment jedenfalls erfüllt. Wenn in den kommenden vier Wochen auch noch die Erfüllung der dritten Bedingung gelingt, dann kommt es dadurch nicht nur zu einen interessanten Kaufsignal, sondern zu einer klaren und wichtigen Bestätigung meiner Hausse-Prognose.


Goldpreis pro Unze in $, Preisbänder, Momentum-Oszillator, 2013-2014
Dieser Indikator befindet sich jetzt in einer Konstellation,
aus der heraus das erste Kaufsignal der neuen Hausse möglich ist.
Quelle: StockCharts.com
Ich halte die Wahrscheinlichkeit für sehr groß, dass es demnächst zu diesem Signal kommen wird. Mit unseremBörsenbrief Krisensicher Investieren können Sie sich auch darüber auf dem Laufenden halten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen in Krisensicher Investieren wichtiges Hintergrundwissen, präzise Analysen und konkrete Empfehlungen, wie Sie sich für die sich immer deutlicher abzeichnende schwere Staatsschulden- und Finanzsystemkrise wappnen und sinnvoll positionieren können. Geld verdienen kann man schließlich auch in Krisenzeiten, zum Beispiel an fallenden Aktienmärkten. Schützen Sie Ihr Vermögen und testen Sie noch heute KRISENSICHER INVESTIEREN 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen einen ruhigen und vergnüglichen Abend.

Ihr
Claus Vogt
PS: Große Krisen bieten stets auch große Chancen. Wir haben beides im Blick.

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Claus Vogt ist Gründer der Vermögensverwaltung Aequitas Capital Partners GmbH, einer auf vermögende Privatanleger und institutionelle Investoren spezialisierten Vermögensverwaltung. Der ausgewiesene Anlageprofi besitzt ein fundiertes Fachwissen und hat eine Bilderbuchkarriere im Finanzwesen aufzuweisen. Zusammen mit Börsenexperte Roland Leuschel hat er der Bestseller ''Das Greenspan Dossier'' geschrieben. Diese schonungslose Abrechnung mit der Geldpolitik des US-Notenbankchefs stand wochenlang auf den Bestsellerlisten und erscheint aktuell in der dritten Auflage. Auf seiner Webseite www.clausvogt.com hält er aktuelle Informationen, detaillierte Analysen und wertvolles Hintergrundwissen zu den Themen: Eurokrise, Staatsverschuldung, Inflation, Gold, Österreichische Schule, Vermögensschutz für Sie bereit. Außerdem können Sie sich auf www.clausvogt.com für den kostenlosen wöchentlichen E-Mail-Newsletter ,,Claus Vogt Marktkommentar'' registrieren.

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