Mittwoch, 9. April 2014

Habermanns Richtigstellung: ,,Gender Mainstreaming''

Prof. Gerd Habermann
von Prof. Gerd Habermann
Diesen Monat: ,,Gender Mainstreaming''
Systematische Egalisierungspolitik zugunsten der ,,Chancengleichheit der Frauen'', offiziell auf europäischer Ebene zuerst 1997 im Amsterdamer Vertrag verankert. Es ist dies eine Art ,,Politik mit der Brechstange'', die sich in Instrumenten wie Frauenkommissarinnen, Frauenquote, Frauenbonus usw. ausspricht. Zentrales Mittel sind dabei die Antidiskriminierungsgesetze und -richtlinien (siehe auch Feminismus). Praktisch läuft dies auf eine Privilegierung der Frauen hinaus, sie sind ,,gleicher'' als die konkurrierenden Männer. Eine Gleichschaltungspolitik dieser Art, die politischen Zwang einsetzt, ist mit den Idealen einer freien Gesellschaft nicht vereinbar. Faktisch kommt es zu einer Art neuen ,,Ständegesellschaft'', besonders wenn auch andere Gruppen wie etwa Behinderte, Ausländer, ,,sexuell Abweichende'' dieses ,,Mainstreaming'' erfahren.
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Prof. Dr. Gerd Habermann, Jahrgang 1945, ist Wirtschaftsphilosoph, Hochschullehrer und freier Publizist. Er ist seit 2003 Honorarprofessor an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, Initiator und Mitgründer der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft und der Friedrich-August von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft
Bei Freitum erscheint monatlich ,,Habermanns Richtigstellung''.

Kommentare:

  1. Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungsmöglich-keiten von Frau und Mann bei dem ideologisch geprägten Gleich-machungsbestreben von Gender-Mainstreaming, das in Richtung Familienzerstörung tendiert, kaum oder nicht gesprochen wird, denn
    das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
    Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
    Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014)

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  2. Das Gehirn ist das größte
    'Geschlechtsorgan'?

    Nun, damit wäre der
    Bevölkerungsrückgang in D
    ja endlich hinreichend
    erklärt...

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