Montag, 3. Februar 2014

Themenwoche: Menschenrechte - Artikel 1

von Tommy Casagrande
Ich möchte den Versuch unternehmen, den von der UN proklamierten Menschenrechten auf den Zahn zu fühlen, ob es sich dabei denn tatsächlich um Menschenrechte handelt oder viel eher um Ansprüche, die auf Kosten der Menschenrechte nur mit Zwang eingefordert werden können.

Artikel 1 der UN-Menschenrechtsproklamation besagt:

,,Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen."

Dieser Satz steht im Einklang mit Menschenrechten. Denn alle Menschen haben qua Geburt das gleiche Recht auf ihre Freiheit. Das Selbsteigentum ist der Kern der individuellen Freiheit. Dem wird durch Artikel 1 nicht widersprochen. Die Aufforderung einander brüderlich oder schwesterlich im Geiste zu begegnen ist ein zustimmungsfähiger Aufruf, die an die Menschlichkeit appelliert. Insoweit ist dem Artikel 1 der UN-Menschenrechtsproklamation aus libertärer Sicht zuzustimmen.
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Quelle des Bildes: Planet Wissen.

Kommentare:

  1. Lieber Tommy,
    ich möchte widersprechen:

    "Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt......"

    Das ist eine schöne heile Welt und blendet Psychopathen vollständig aus. Diese Einschätzung hat mit der Realität wenig zu tun. Egal ob 0,5% oder 3% der Menschen Psychopathen sind, eine Aufmerksamkeit zu Menschen OHNE Gewissen ist notwendig.
    Durch eine Proklamation wie in Artikel 1 wird die Realität verschleiert. Ich halte nichts von solch Idealvorstellungen.
    Seit Achtsam, Psychopathie ist kein Mythos sondern Realität!

    Liebe Grüße
    Hermann

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  2. Vorsicht, Leute! Wer erst einmal die Autorität von irgendwelchen pompös daherkommenden Institutionen anerkennt, vor-schreiben zu dürfen, in welchem "Geist" wir uns begegnen "sollen", der hat schon den kleinen Finger gegeben - wo doch die ganze Hand so lecker schmeckt. Und erst, was danach kommt, Arm, Rumpf, und schwupp!, sind wir schon beim Portemonaie. Nee, nee, meine Brüder suche ich mir schon selbst aus, und meine Feinde werden sich nicht als Bruder tarnen können.

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  3. "Seit Achtsam, Psychopathie ist kein Mythos sondern Realität!"

    Richtig, und darum wollen Anarchisten keinen Staat, da dessen Posten grösstenteils eben von diesen Psychopathen bekleidet werden. Je mächtiger die Stellung, desto psychopatihscher die Person. Muss man ja sein, sonst könnte man die Gräueltaten, die seit jeher von Staaten ausgehen, gar nicht in Autrag geben.

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