Dienstag, 18. Februar 2014

Marktkommentar: Die Goldhausse meldet sich zurück: Kaufen Sie Minenaktien

Marode Banken und kaputte Staaten sprechen für Gold
von Claus Vogt
Liebe Leser,
im März 2001, als sich der Goldpreis mit rund 260$ pro Unze im Bereich seiner Tiefstkurse des damaligen Zyklus befand, riet ich meinen Lesern erstmals zu strategisch orientierten Goldkäufen. Wenig später prognostizierte ich den Beginn einer langfristigen Goldhausse, in deren Verlauf sich der Goldpreis vervielfachen würde. Seither habe ich immer wieder betont, dass diese langfristige Goldhausse trotz zwischenzeitlicher Korrekturen weiterhin intakt ist.

Diese Aussage gilt heute mehr denn je. Denn aus fundamentaler Sicht spricht weiterhin alles für Gold. Das habe ich Ihnen hier an dieser Stelle schon häufiger dargestellt. Die nahezu weltweit betriebene völlig unseriöse Geld- und Staatsschuldenpolitik wird unweigerlich zu einem Zusammenbruch des Weltwährungssystems führen. Bei dem dann folgenden währungspolitischen Neuanfang wird Gold wahrscheinlich seine traditionelle Rolle als unbestechlicher Anker eines seriösen Währungssystems spielen.



Die geradezu absurden Bemühungen der Zentralbankbürokraten, die nunmehr schon seit Jahren ihre Gelddruckmaschinen heiß laufen lassen, können diese Entwicklung nicht verhindern. Im Gegenteil, sie sind der eigentliche Grund für die verheerende Lage, in der sich das Weltwährungssystem befindet: Völlig marode Banken und ebenso marode Staaten sind eine Symbiose eingegangen, die für den Bürger katastrophale Folgen haben wird. Mit dem massiven Einsatz einer perfektionierten Propagandamaschine wird den gutgläubigen Bürgern zwar vorgegaukelt, dass alles in bester Ordnung sei und Politiker und ihre Zentralbankbürokraten die Lage kontrollieren könnten. Auf Dauer kann dieses Lügengebilde aber nicht aufrecht erhalten werden. Früher oder später werden sich die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten wie immer in der Geschichte durchsetzen.


Gold gibt wichtiges Kaufsignal

Inzwischen deutet alles darauf hin, dass die große Goldpreiskorrektur, die 2011 begonnen hat, vorüber ist. In den vergangenen Wochen hat sich das mittelfristige technische Bild des Goldmarktes nach und nach verbessert. Wie Sie auf dem Wochenchart sehen, hat der Goldpreis in den vergangenen Monaten im Bereich des Unterstützungsniveaus bei 1.200$ pro Unze einen wohlgeformten potenziellen Doppelboden gebildet. Dabei kam es zu einer deutlichen positiven Divergenz des Preis-Momentum-Oszillators (PMO), den Sie im unteren Teil des Charts sehen. Im Unterschied zum Goldpreis hat der PMO sein Tief von Mitte 2013 bei weitem nicht mehr erreicht.

Diese Konstellation war ein wichtiger technischer Hinweis auf eine bevorstehende Trendwende nach oben. Der PMO auf Wochenbasis ist mittel- bis langfristig orientiert. Daraus ergibt sich die große Bedeutung, die ich dem von ihm erzeugten Kaufsignal gebe. Die Tatsache, dass dieses Signal im deutlich überverkauften Bereich des Indikators zustande kam, verstärkt seine Bedeutung zusätzlich und signalisiert eine starke und lang anhaltende Aufwärtsbewegung.


Goldpreis pro Unze in $, Wochenchart, Momentum-Oszillator, 2008 bis 2014
Der Ausbruch über die Abwärtstrendlinie wird von einem Kaufsignal des PMO bestätigt.
Quelle: StockCharts.com
Wir stehen am Beginn einer zyklischen Goldhausse

Die Kombination dieser mittelfristig orientierten Signale ist vor dem Hintergrund eines wohlgeformten potenziellen Doppelbodens bereits überaus bullish. Hinzu kommt das seit Monaten extrem einseitige Stimmungsbild, das tiefste Depression der Goldanleger widerspiegelt – obwohl der Goldpreis heute sehr viel höher steht als vor 10 Jahren.

Diese massenpsychologische Wirkung der zyklischen Baisse, die 2011 begonnen hat, ist weniger erstaunlich als es zunächst scheint. Denn eine alte Börsenweisheit besagt, dass Haussen bis zu ihrer spekulativen Endphase von großen Zweifeln und viel Skepsis zahlreicher Marktbeobachter begleitet werden. Diese Beobachtung gilt auch für langfristige Haussen. Rein massenpsychologisch gesehen, hat die zyklische Baisse der vergangenen zweieinhalb Jahre also lediglich den Boden bereitet für die Fortsetzung der übergeordneten langfristigen Hausse.

Idealer Einstiegspunkt zum Kauf

Wie Sie auf dem Chart sehen, wurde jetzt auch die Abwärtstrendlinie, die immerhin bis Anfang 2013 zurückreicht, auf überzeugende Weise gebrochen. Aufgrund dieses charttechnischen Kaufsignals sehe ich die Bodenbildung der vergangenen Monate als beendet an.

Ich halte die Wahrscheinlichkeit für sehr hoch, dass die zyklische Korrektur, die im September 2011 bei einem Kurs von 1924$ pro Unze begonnen hat, vorüber ist, und wir am Beginn der nächsten großen Aufwärtswelle stehen. Ich gehe davon aus, dass der Goldpreis in den kommenden Monaten auf neue Allzeithochs steigen wird.

Eine weitere Bestätigung meiner sehr bullishen Prognose ist das Verhalten der Goldminenaktien. Hier zeigen sich ebenfalls ausgeprägte Bodenformationen, die teilweise sogar schon deutlich weiter fortgeschritten sind als die Bodenformation des Goldpreises.

Erste Kaufempfehlungen für ausgewählte Goldminenaktien habe ich meinen Lesern von Krisensicher Investieren bereits Anfang Januar gegeben. In der kommenden Ausgabe werden weitere Empfehlungen folgen. Lassen Sie sich die geradezu historische Chance nicht entgehen, die Ihnen dieses Marktsegment derzeit eröffnet.



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Ich wünsche Ihnen eine sonnige Woche,

Ihr

Claus Vogt
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Claus Vogt ist Gründer der Vermögensverwaltung Aequitas Capital Partners GmbH, einer auf vermögende Privatanleger und institutionelle Investoren spezialisierten Vermögensverwaltung. Der ausgewiesene Anlageprofi besitzt ein fundiertes Fachwissen und hat eine Bilderbuchkarriere im Finanzwesen aufzuweisen. Zusammen mit Börsenexperte Roland Leuschel hat er der Bestseller ''Das Greenspan Dossier'' geschrieben. Diese schonungslose Abrechnung mit der Geldpolitik des US-Notenbankchefs stand wochenlang auf den Bestsellerlisten und erscheint aktuell in der dritten Auflage. Auf seiner Webseite www.clausvogt.com hält er aktuelle Informationen, detaillierte Analysen und wertvolles Hintergrundwissen zu den Themen: Eurokrise, Staatsverschuldung, Inflation, Gold, Österreichische Schule, Vermögensschutz für Sie bereit. Außerdem können Sie sich auf www.clausvogt.com für den kostenlosen wöchentlichen E-Mail-Newsletter ,,Claus Vogt Marktkommentar'' registrieren.

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