Donnerstag, 9. Januar 2014

Thomas Hitzlsperger ist schwul, und das ist auch in Ordnung so!

von Tomasz M. Froelich
Thomas Hitzlsperger, ehemaliger deutscher Fußballnationalspieler, ist schwul. Er hat sich geoutet. Keine Selbstverständlichkeit. Ein mutiger Schritt.

Kein mutiger Schritt? 
Die meisten Wertekonservativen tun so, als ob sie das Thema nicht interessieren würde. Ihr vorherrschender Tenor zum Coming-Out: ,,Na und? Wen interessiert’s?’’ Offensichtlich auch den Wertekonservativen, sonst würde er sich nicht dazu äußern. In seinen Äußerungen tut der Wertekonservative so, als ob es heutzutage für einen ehemaligen Fußballer völlig normal, ja nahezu selbstverständlich wäre, öffentlich zu seiner Homosexualität zu stehen. Deshalb sei das Coming-Out des Thomas Hitzlsperger auch nicht weiter mutig, so die wertekonservative Einschätzung. Die Vergangenheit lehrt Gegenteiliges: Man denke nur an Justin Fashanu, dem ersten Fußballspieler, der sich noch während seiner aktiven Fußballkarriere outete. Es folgte ein jahrelanger Spießrutenlauf, an dessen Ende Fashanu sich das Leben nahm. Und auch heutzutage reicht ein einziger Stadionbesuch aus, um zu erkennen, dass Stadien immer noch Orte sind, an denen Schwulenfeindlichkeit vorherrscht und ein Outing daher sehr viel Mut erfordert. 

Kein Recht auf Outing? 
Ein weiterer Vorwurf an Hitzlsperger: Er sei nach seiner Karriere in Vergessenheit geraten und wolle nun wieder ein bisschen Aufmerksamkeit, daher sein Outing. Selbst wenn dem so wäre: ,,Na und?’’ Will man Hitzlsperger ernsthaft das Recht auf ein Coming-Out verweigern, nur weil man der Meinung ist, dass Sexualität Privatsache bleiben sollte? Hitzlsperger war anderer Meinung – er wollte darüber reden. Nicht mehr und nicht weniger. Man wird ihm doch nicht ernsthaft dieses Recht absprechen wollen? 
Dass ein Coming-Out heutzutage noch solch hohe Wellen schlägt ist zwar traurig, aber nun mal die Realität. Und Beweis dafür, dass das Thema ,,Homosexualität im Fußball’’ eben nicht so egal, nicht so selbstverständlich ist, wie so mancher es gern hätte. Leider. 

Keine Eier! 
Die herrschenden Instanzen haben es in ihrer Geschichte immer vermocht, nicht konforme Lebensstile, unbequeme Ansichten und abweichende Vorlieben rigoros zu bekämpfen. Sie haben eine Atmosphäre des gegen diese Minderheiten gerichteten Hasses geschürt. Auch gegen Homosexuelle (die man als Libertärer keineswegs mögen muss, aber zumindest dulden sollte). Und nur deshalb ist es heutzutage eine Sensation, wenn ein Fußballer öffentlich seine Homosexualität zugibt. 
Genauso wie es eine Sensation wäre, wenn sich ein wertekonservativer Rechter, oder wertekonservativer Libertärer vor einen mehrere hundert oder tausend Mann starken Antifa-Mob stellen würde, um rechte oder kapitalistische Parolen zu brüllen. Aber keine Sorge – wird nicht vorkommen. Zu wenig Eier in der Hose! 

Nur mal so ein paar kleine Gedanken von einem heterosexuellen und wertekonservativen Libertären, der auch schon vor mehreren tausend Zuschauern Fußball gespielt hat...
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Quelle des Fotos: Handelsblatt.

Kommentare:

  1. "Na und? Wen interessiert’s?"

    genauso sehe ich es dennoch weiterhin. Klar, es gibt Idioten, die gegen Schwule hetzen. Dann sind aber diese Idioten das Problem und eben gerade nicht die Schwulen die "tollen Helden". Leute sollen ihren Lümmel dreinstecken wo immer sie auch mögen wenn's einvernehmlich ist. Wird man dann automatisch zum Helden, gefeierter O-Ton in den Medien "sympathisch", wenn man's an die große Glocke hängt, bzw. wenn es von der MSM an die große gehängt wird? IMHO vollkommen lächerlich dieser Hype und Ausdruck der zunehmenden Volksverdummung.
    Was kommt als nächstes? Ich und mein Schäferhund lieben uns? Nymphomanin knallt 1000 Postboten?

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  2. P.S.
    Kleiner Denkanstoß bzgl. "Mut". Na und? Muss jetzt jeder der mit irgendeiner Begründung als "mutig" eingestuft werden kann gefeiert werden?
    IMHO dann müßten auch sämtliche Bewohner des Dschungelcamps oder BigBrother gefeiert werden. Ist so ziemlich das gleiche: Wem's Spaß macht und der keine Probleme mit einem derartigen "persönlichen Striptease" hat, nur zu.

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  3. Natürlich ist es mutig, sich in einer Gesellschaft als etwas zu outen, das gesellschaftlich immer noch von einer nicht unerheblichen Anzahl verachtet wird. Und Schwule werden nun mal verachtet, vor allem im Fußball. Der Jude, der sich im Dritten Reich öffentlich zum Judentum bekannt hat, war auch mutig. Und der Kapitalist in der Sowjetunion auch. Sind drastische Beispiele, aber auch hier könnte man dann ja sagen: Na und?

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  4. Klar, nur weil jemand mutig ist dumm zu sein, kann man natürlich applaudieren.

    Zum anderen ist Profifußball kein persönlicher Ponyhof, sondern ein ziemlich gut bezahlter selbstgewählter Job, um vor tausenden gröhlender Proleten einem runden Stück Leder hinterher zu laufen. IMHO Wer seine Kundschaft nicht mag, soll sich einen anderen Job suchen.
    Andersrum läuft es in der Berufswelt genauso, einige versiffte Penner beklagen auch, "es kommt nicht auf das Aussehen an, warum bekomme ich bloß die Stelle nicht...ihr seit alle blöd, Diskreminierung"

    Und dieses Theater dann mit der Judenverfolgung oder der menschenverachtenden Sowjetunion zu vergleichen ist kaum noch an Lächerlichkeit zu überbieten.

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  5. Herr Hitzlsberger informiert uns, daß er mit Männern ins Bett geht. Nun, das ist seine Präferenz. Ich habe mich allerdings auch nicht in einen Interview dazu geäußert, welche Position (oder welche Öffnung)ich beim Verkehr mit Frauen bevorzuge.

    Nun kann man einwenden, daß auch dies in meinem Belieben stehe. Schon recht, steht es. Ich kann mich medial prostituieren und bekanntgeben, was so meine sexuellen Präferenzen sind. Ich kann auch in Dschungelcamp mitmachen.

    Kann ich. Aber ebenso unbestreitbar kann ich Leute, die im Dschungelcamp mitmachen schlicht und einfach verachten, so wie ich eben Prostitution nicht eben hochachte (immer noch höher, als Berufspolitikertum, aber deshalb nicht hoch).

    Und ich kann ebenso dieser meiner Geringschätzung Ausdruck verleihen. Auch als Libertärer. Ohne mir deshalb ins Gesicht sülzen zu lassen, wie mutig es demgegenüber doch wäre, seine Männer-Präferenz publik zu machen.

    Das ist es nämlich inzwischen längst nicht mehr.

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  6. apropos Präferenzen:

    Mir kommt es so vor, als ob die Bevölkerung derart umerzogen werden soll, dass jegliche Art von Präferenz als etwas böses abartiges dargestellt werden soll. Alles soll gefälligst alternativlos und hirntot bejubelt und geschluckt werden, alles ist rosarot und toll, die einzige legale und moralisch akzeptable Einheitspräferenz.

    Wenn jemand denkt, geschweige denn sagt: "Ich mag keine XYZ, das ist meine Präferenz, so what?", tja ist er dann nicht schon ein potentieller "Nazi", oder?

    So, jetzt oute ich mich mal:
    ICH MAG VERDAMMT VIELES NICHT VON DEM SCHEIß, DER MIR HEUTZUTAGE AUFGETISCHT WIRD!!!1111

    Und ja, auch medial gefeierte Tunten gehören dazu, so jetzt ist es raus, nun kann ich gekreuzigt werden.

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  7. Das scheint ja alles in allem eine sehr überhitzte Debatte zu sein. Nun, ich denke das ist jedem seine Privatangelegenheit, hier hat weder der neunmalkluge Staat, noch die "Gesellschaft" noch sonst wer etwas verloren! Und wenn einer in einem Sport wo es nach wie vor große Vorurteile gegenüber Homosexuellen zu geben scheint sich outet so ist das sehr wohl mutig. Ob man das nun Klug findet oder Richtig steht auf einem ganz anderen Blatt geschrieben. Wenn sich einige Konservative davon abgestoßen fühlen dann sollen sie sich doch einfach mit was anderem beschäftigen! Ich finde die ganze Aufregung auf der einen, wie auf der anderen Seite völlig überzogen. Aber es zeigt mir das hier offenbar sich einige persönlich angegriffen fühlen. Wenn man dann im Netz liest wie einige Schreiber in diversen Kommentarspalten ernsthaft daran erinnern das bis vor wenigen Jahrzehnten die (Nazi-)Gesetze gegen Homosexuelle galten und das ja also quasi dann auch nen guten Grund gehabt hätte, Entschuldigung dann kommt mir das blanke Kotzen. Da scheinen einige wieder nicht zu kapieren das diese ganze Hetze und gewettere gegen die eine oder andere Minderheit letztendlich allen schadet. Der lachende dritte ist der Moloch Staat der so oder so sich überall einmischt und es meint besser wissen zu müssen. Was in meinem Schlafzimmer los ist geht Niemanden etwas an, und wenn ich das Bedürfnis verspüre es der Welt mitzuteilen so mache ich es, und wer das nicht hören will der kann auch gerne weg hören!

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  8. "die (Nazi-)Gesetze gegen Homosexuelle"

    oh ja, die Nazikeule mal wieder...
    Fakt: Das Pedel ist inzwischen schon weit linksgrün ausgeschlagen, da braucht keiner mit so alten Geschichten kommen.

    Beispiele: Quotenfrauen, Quotenbehinderte, Quoten-Veggie-Füttertage, Quoten-EEG-Strom.... wann kriegen wir eigentlich Quotenschwule im Fußball? Lange kann es ja nicht mehr dauern, wenn man sich den Tuntenhype über den "Mut zum Schwulsein" anhören muss.

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  9. Vielleicht haben Sie mich lieber AdvocatusDiaboli nicht ganz verstanden. Es geht mir nicht um unsinnige und völlig hirnrissige Quotenregelungen, dass lehne ich als Libertärer natürlich entschieden ab. Und das ist keine Nazikeule, aber ein kleiner Hinweis darauf wie Irre die Arguemtation einiger Konservativer mittlerweile bei dem Thema ist. "alte Geschichten"? Entschuldigen Sie, ich werde auch in 100 Jahren die Einrichtung von Gulags oder KZ´s durch die braunen und roten Staazis verabscheuen und natürlich auch ihre Gesetze zur Diskriminierung von Minderheiten.
    Nochmal zum mitschreiben, ich halte den Hype auf der Seite der Homosexuellenbewegung wie auf Seiten der eher wohl konservativ gestimmten Kritiker oder gar Gegner für maßlos überzogen. Was im Schlafzimmer geschieht geht Niemanden etwas an, Punkt! Würde wir alle das so handhaben verbunden mit einem kleinen Funken an Verständnis für den jeweils anderen Mitmenschen hätten wir einige Probleme weniger....

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  10. "Gesetze zur Diskriminierung von Minderheiten"

    Genau das ist doch das Missverständnis: Es gibt doch heute keine (Staats)Gesetze zur Diskriminierung von Schwulen mehr und das ist auch gut so. Warum sollte also sich jemand als Protest gegen staatliche Diskreminierung hinstellen und "Ich bin schwul" schreien? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn.

    Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die linksgrüne Fraktion (zu denen ich auch diese ganze Schwulen-PR zähle), diskriminiert zunehmend "Normalos", siehe auch diverse staatliche Quotenregelungen, die immer weiter ausufern.

    Und nochmal: Ich bin kein Freund von demonstrativer öffentlich gefeierter Homosexualität. Tuntige Leute gehen mir auf die Nerven. Aber das ist MEINE Freiheit, MEINE Meinung und wie ich denke, sollte jeder die Freiheit haben Schwule zu mögen oder eben nicht zu mögen, das hat rein garnichts mit (Staats)Diskreminierung zu tun. Irgendwelche zur Schau getragenen "Hetero-Extrem-Machos" gefallen mir im Gegenzug genauso wenig.

    Und auch wenn ich persönlich nunmal keine Schwulen mag, würde ich nie auf die Idee kommen, gegen die zu hetzen oder zu beleidigen. Das gehört sich schlichtweg nicht im menschlichen Umgang, hat aber an dieser Stelle rein garnichts mit "dem Staat" zu tun. Und wenn ich öffentlich in aller Ruhe sagen würde "Ich mag keine Schwulen" dann erwarte ich, dass diese Meinung ebenfalls vom Staat geschützt wird. Wir sind aber leider auf einem Weg, das der Staat in Zukunft derartige Meinung vermutlich auch unter Strafe stellen wird, die EU arbeitet bereits dran:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/06/eu-will-neue-behoerde-zur-ueberwachung-der-toleranz-einfuehren/

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  11. Anonym 10. Januar 2014 12:32 sich in einer Gesellschaft als etwas zu outen, das gesellschaftlich immer noch von einer nicht unerheblichen Anzahl verachtet wird.
    "Verachtet" ist ein passender Begiff, viel passender als das dauernd verwendete "-phobie". Noch treffender ist die Vokabel "EKEL" Die Wenigsten "fürchten" sich vor Homosexuellen und deren Praktiken, die Meisten ekeln sich einfach.
    Das ist aber nicht "immer noch" so, das wird auch nie anders sein.
    (fast)Jeder heterosexuelle Mensch empfindet Ekel bei dem Gedanken an Homosexuelle Handlungen.
    Wer das Gegenteil von sich behauptet, der Lügt.
    Der Jude, der sich im Dritten Reich öffentlich zum Judentum bekannt hat, war auch mutig. Und der Kapitalist in der Sowjetunion auch
    Es ist nicht ein einziger Fall bekannt, daß sich ein Kapitalist in der Sowjetunion öffentlich zum Kapitalismus bekannt hätte. Wozu auch?
    Bei den Juden im dritten Reich weiß ich es nicht so genau, denke aber daß es auch keinen gab. Juden sind ja allgemein als vernünftige und rational denkende Menschen bekannt, von den ganz orthodoxen mal abgesehen.

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  12. Molot,
    was ist mit bi-sexuellen? Ein wenig bi schadet nie. Meine Nachbarin pflegte zu sagen, dass erhöhe die Chancen um 100% :D
    was ist mit Lesben, ekeln Sie sich da ebenfalls? Also ich persönlich finde da den "Lesbenmännertyp" eher abstoßend, aber es gibt auch solche und solche. Kenne aber auch Lesbenpaare, wo beide eigentlich ganz okay sind.
    Alles persönliche Präferenzen und das ist auch gut so, solange nicht irgendeine öffentlich Indoktrination stattfindet, was denn nun so angeblich "toll" und "mutig" sei und uns IMHO Schwachmaten ala Küblböck und Lorenzo als quasi "Nationalhelden" präsentiert werden.
    Gruß, AD

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  13. So, nun ein paar Anmerkungen vom Autor des Beitrags zu den bisherigen Kommentaren:

    - Hitzlsperger ist für mich kein Held. Und ich feiere ihn nicht. Ich finde seinen Schritt trotzdem mutig. Da ich selber immerhin in der Regionalliga Fußball gespielt habe, in der Spielerberatung tätig bin, aber auch die Fanszene sehr gut kenne, kann ich mit Sicherheit sagen, dass es mutig ist, sich als schwul zu outen. Wer das leugnet, kennt den Fußball und sein ganzes Drumherum schlichtweg nicht. In anderen Bereichen mag ein Outing mittlerweile Usus sein. Im Fußball ist das nicht der Fall. Und: Ich habe an keiner Stelle des Textes erwähnt, dass der angesprochene Mut gut ist.

    - Den Vergleich mit Juden im Nationalsozialismus oder Antikommunisten im Kommunismus erachte ich als zu drastisch. Dennoch sollte man berücksichtigen, dass Schwule über Jahrtausende hinweg und in vielen gegenwärtigen Gesellschaften massiv diskriminiert wurden bzw. werden.

    - Jeder soll das Recht haben, äußern zu dürfen, was er will. Hitzlsperger spricht über seine Sexualität. Muss einen nicht interessieren. Libertäre schreiben u.a. über Wirtschaft, Staat, Politik, Philosophie. Muss einen auch nicht interessieren.
    Das Recht Schwule nicht zu mögen, zu verachten, habe ich in dem Beitrag explizit jedem zugestanden. Wenn jemand Tunten nicht leiden kann, habe ich kein Problem damit. Ich bin auch kein Fan von ihnen.

    - Das letzte, was ich fordern würde, wären irgendwelche vom Staat eingeführten Quotenregelungen. Das liegt grundsätzlich auch daran, dass ich den Staat als Unrechtswesen erachte. Privatunternehmen können hingegen Quotenregelungen einführen, wenn sie wollen.

    - Die Tatsache, dass es bei so einem Outing ein massenmediales Trara gibt, ist Indiz dafür, dass es scheinbar immer noch Probleme mit Homosexualität im Fußball gibt. Leider. Besser wäre es, wenn das niemanden groß interessieren würde. Womöglich ist das Outing von Thomas Hitzlsperger ein Beitrag zur Normalisierung der Homosexualität im Fußball. Das wäre wünschenswert. Und dann bräuchten sich Wertekonservative, zu denen ich mich auch zähle, in Zukunft nicht mehr über massenmediales Homo-Trara echauffieren. Wenn dem so sein sollte, sollte man ihm vielleicht sogar dankbar sein.

    Liebe Grüße,

    Tomasz

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  14. @Freitum,

    okay, faire Klarstellung (IMHO dennoch "schmeckt" mir ein schwuler Märtyrer nicht;)

    "...aber auch die Fanszene sehr gut kenne,...Beitrag zur Normalisierung der Homosexualität im Fußball"

    So, dann stelle ich mal folgende These auf: Das ganze hat doch eigentlich nichts mit Schwulen zu tun. Der Kern ist doch, dass der Fußball eine Fanszene anzieht von geistig weniger bemittelten und gewaltbereiten Losern. Ein derartiges Pack will irgendetwas hinterherlaufen und gleichzeitig andere niedermachen (sei es mit Gebrüll oder roher Gewalt, siehe Hooligans). Das es da dann auch die Schwulen als "Feindbild" erwischt ist doch eigentlich nur ein kleines Detail.
    Gruß, AD

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  15. @AdvocatusDiaboli
    "was ist mit bi-sexuellen?"
    Von homosexuellen Handlungen sprach ich, nicht von den Personen.

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  16. Das Problem ist wenn unqualifizierte Heteros sich über die Siutation von Schwulen äußern. Wenn sie die Situtaion und gerade die Situation im Fußball nicht kennen. Also wer keine Ahnung kann auch einfach mal die Fresse halten. Tomasz hat es gut geschrieben dem stimmen ich zu.

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  17. Ich bin kein schwul ist das normal?

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  18. Das ist das normalste, was es gibt.

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  19. Freiheit oder Normabhängigkeit, um mal Idealtypen nebeneinander zu stellen.

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