Montag, 16. Dezember 2013

Nelson Mandela - wenn die Falschen verehrt werden

von Tomasz M. Froelich
Von falschen Helden...
,,Die legendären, nicht die wirklichen Helden haben Eindruck auf die Massen gemacht'', schrieb einst Gustave Le Bon, der Begründer der Massenpsychologie. Und in der Tat scheint dies zuzutreffen, wenn man sich die Ikonen unserer Zeitgeschichte so anschaut: Der Massenmörder Che Guevara wird heute noch weltweit von unwissenden Horden als Freiheitskämpfer verehrt, sein kommunistischer Genosse Fidel Castro ebenso. Diverse Lenin-Statuen prägen bis zum heutigen Tage das Stadtbild vieler Hochburgen des ehemaligen Warschauer Pakts, in denen Stalin, der vielleicht größte Verbrecher aller Zeiten, auch nach seinem Tod lange verehrt wurde. Mao Tse-tungs ,,Großer Sprung nach vorn'', seine Politik der Machtfestigung, Enteignungen  und Arbeitslager sowie seine ,,Kulturrevolution'' kostete 40-80 Millionen Chinesen das Leben, was viele Menschen nicht daran hindert, einen wahren Mao-Kult zu betreiben - die Mao-Bibel gehört bis heute in jeden ,,anständigen'' Haushalt eines Chinesen. Aber auch Adolf Hitler wurde zeit seines Lebens bis zur deutschen Kapitulation im Jahre 1945 im Land der Dichter und Denker lange verehrt - weniger Dichten, mehr Denken wäre im Nachhinein sicherlich nützlich gewesen.
Gustave Le Bon hatte Recht: Die Massen neigen dazu, die Falschen zu verehren. Es ist nicht die Vernunft, die Einfluss auf die Massen ausübt, sondern stumpfer Populismus und Propaganda. Damit lassen sich die Massen ködern. Und das wussten auch die hier genannten ,,Helden''.

Mandela: Krieg für Frieden!?
Auch der vor wenigen Tagen verstorbene Nelson Mandela gehört zu den legendären, aber nicht wirklichen Helden unserer Zeit. Er wird heutzutage von nahezu jedem Erdenbürger als Freiheitskämpfer gesehen, der erfolgreich Widerstand gegen das rassistische Apartheidsregime in Südafrika leistete. Seinen Widerstand quittierte das Apartheidsregime mit einer gegen ihn verhängten lebenslangen Haftstrafe - eine Entscheidung, die von der Mainstream-Geschichtsschreibung als Skandal beschrieben wird. Was die Mainstream-Geschichtsschreibung bei ihrem Urteil über Mandela übersieht, ist die Tatsache, dass Mandelas ,,Freiheitskampf'' durchaus blutig war.

So war Mandela Anführer von Umkhonto we Sizwe (,,Speer der Nation''), dem terroristischen Arm des African National Congress (ANC) und der kommunistischen Partei. Als Anführer dieser terroristischen Vereinigung ordnete er zahlreiche Anschläge auf unschuldige Zivilisten an öffentlichen Orten an. Die terroristischen Aktivitäten von Umkhonto we Sizwe kosteten viele Menschenleben und Mandela die Freiheit: Er wurde im Jahre 1964 aufgrund seiner Mittäterschaft in 156 Fällen zu lebenslanger Haft verurteilt, aus der er nach 27 Jahren entlassen wurde. Wie viele Menschenleben auf sein Konto gehen, konnte bis jetzt nicht geklärt werden. Fakt ist, dass Mandela sich nie von der von Umkhonto we Sizwe ausgehenden Gewalt distanzierte. Er sah in der Gewalt, anders als etwa der indische Widerstandskämpfer Mahatma Gandhi, das probateste Mittel zur Erreichung seiner Ziele. Daraus machte er nie einen Hehl: Er besang sogar freudig die Ermordung weißer Menschen in der Öffentlichkeit. Als der damalige südafrikanische Präsident Pieter Willem Botha ihm die Freilassung unter der Bedingung des zukünftigen Gewaltverzichts durch den terroristischen Arm des African National Congress anbot, lehnte Mandela ab. Seine Inhaftierung kann - nüchtern betrachtet - nicht als Skandal angesehen werden. Jeder Staat der Erde hätte ihn verurteilt. Daher verwundert es auch nur wenig, dass sich Amnesty International nie um seinen Fall kümmerte: Mandela war kein politischer Gefangener. Mandela war ein Verbrecher.

Dies soll in keiner Weise eine Rechtfertigung für das Apartheidsregime sein. Dass ein Regime, das Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe ausgrenzt und diese Ausgrenzung wenn nötig mit Gewalt durchsetzt nicht gut sein kann, ist jedem vernünftig denkenden Menschen klar. Nur wird das Apartheidsregime heutzutage - zum Glück - von nahezu jedem abgelehnt. Daher erscheint es nicht so notwendig, darüber weiter zu schreiben. Mandela hingegen wird als nachahmenswerter Held gefeiert, der er nicht war. Daher ist hier Aufklärung notwendig.

Mandelas Politik: Ein Schritt vor, mehrere Schritte zurück...
Denn es war nicht nur die Art seines Widerstands, die zu verurteilen ist, sondern auch die Politik, die er dann als erster schwarzer Präsident Südafrikas betrieb. Unter Mandela waren Südafrikas Rüstungsausgaben enorm. Zu seinen außenpolitischen Verbündeten zählten unter anderem Libyens Herrscher Muammar al-Gaddafi, Indonesiens diktatorischer General Suharto und Kubas kommunistischer Comandante Fidel Castro. Vor allem mit letzterem teilte er seine kommunistischen und sozialistischen Ansichten, die er realpolitisch umsetzte - mit schlimmen Folgen:

Mandela verstaatlichte Banken und Großunternehmen, den Abbau von Rohstoffen usw. Dies führte schnell zum dem Sozialismus inhärenten Wirtschaftskollaps. Wenig verwunderlich, dass heute 60% der Südafrikaner - sowohl Weiße, Mischlinge, als auch Schwarze - das alte Apartheidsregime im Vergleich mit dem politischen Erbe Mandelas, nämlich dem gegenwärtigen ANC-Regime, besser bewerten. Gründe hierfür gibt es genug:

- Südafrika gehört weltweit zu den korruptesten Ländern,
- Südafrika weist weltweit die höchste Vergewaltigungs- und Mordrate auf,
- Südafrika hat weltweit eine der höchsten AIDS-Raten,
- Die Währung - der südafrikanische Rand - hat seit dem Jahre 1994, in dem der ANC an die Macht kam, rund 70% an Wert verloren,
- Die Auswanderungsrate von Fachkräften ist so hoch wie nie zuvor,
- Laut dem National Bureau of Economic Research gingen die Einkommen aller Südafrikaner zwischen den Jahren 1995 und 2000 im Schnitt um etwa 40% zurück,
- Südafrika büßte im Human Development Index seit 1994 38 Plätze ein,
- Die Lebenserwartung ist seit 1994 gesunken,
- Die Arbeitslosigkeit beträgt offiziell 26%, bei einer hohen Dunkelziffer,
- Repressionen gegen die weiße Minderheit nehmen zu.

Die einst unterdrückte schwarze Mehrheit zahlt seit dem Ende der Apartheid einen hohen Preis für die erlangte formale Gleichberechtigung. Und auch die einst herrschende weiße Minderheit sieht sich zunehmenden Repressionen ausgesetzt.

Fazit
Mandela lächelte nett und kam sympathisch rüber. Das reicht oft, um in unserer naiven Gesellschaft zum legendären Helden zu werden. Ein wirklicher Held war er jedoch keineswegs. Im Gegenteil.

Im Untergrund war er als Anführer einer terroristischen Vereinigung tätig. Er wandte gegen unschuldige Menschen Gewalt an, um seine Ziele zu erreichen. Er hielt Gewalt für unverzichtbar, hat sich nie von ihr distanziert.

Als Politiker führte er sein Land mit seiner sozialistischen Politik in den Ruin. Südafrika ist in sozioökonomischer Hinsicht in nahezu allen Bereichen auf dem absteigenden Ast.
Dass Mandela ein Regime abgeschafft hat, das zu verachten war, macht ihn nicht zum Helden. Denn das Regime, das er stattdessen einführte, erweist sich nach knapp 20 Jahren als noch schlimmer.

Einen Aus-, Ein- und Rückblick auf die Machenschaften des ANC-Regimes liefert Michael Klonovsky:
,,Nelson Mandela ist tot. Ohne seine integre Symbolfigur steht der ANC nurmehr noch als das da, was er ohnehin seit Jahrzehnten ist: eine linksextreme Vereinigung, die schon zu Zeiten der weißen Herrschaft nach stalinistischem Muster Abweichler in Lager sperrte oder gern auch liquidierte und die in Südafrika inzwischen die Apartheid mit umgekehrtem Vorzeichen fortführt oder zumindest duldet. Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein Weißer ermordet wird, in der Regel sind es Farmer, und wer die Meldungen verfolgt, mag, je nach Naturell, die offenbar unvermeidliche Tragik erwägen, die darin besteht, dass Befreiungsbewegungen stets in ziellose Brutalität ausarten, oder sich fragen, welches Mordsgesindel da eigentlich befreit worden ist.''

Mandelas brutaler ,,Befreiungskampf'' setzte die Apartheid fort. Nur die jeweiligen Akteure wechselten ihre Rollen: Die lange Zeit unterdrückte schwarze Mehrheit avancierte zur herrschenden Klasse, der lange privilegierten weißen Minderheit droht hingegen zunehmende Unterdrückung. Man kann von einer Neo-Apartheid sprechen.
Das sozioökonomische Klima, in dem sich dieses neue Apartheidsspielchen fortsetzt, ist seit Mandelas Machtantritt im Jahre 1994 zunehmend vergiftet. Schuld daran ist die sozialistische ANC-Doktrin. Das einstige Kap der guten Hoffnung mutiert zunehmend zum Kap der Hoffnungslosigkeit.
_______________________ 
Teile des Textes basieren auf Informationen, die Stefan Molyneux in diesem Video liefert.

Kommentare:

  1. Die unterdrückte schwarze Minderheit zahlt seit dem Ende der Apartheid einen hohen Preis für die erlangte formale Gleichberechtigung. Und auch die einst herrschende weiße Minderheit sieht sich zunehmenden Repressionen ausgesetzt."

    Ich glaub, da ist euch ein Malheur passiert :)

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  2. Danke für den Hinweis, wird korrigiert.

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  3. "Letztlich doch nur ein Kommunist" ist ein falscher Satz. Leztlich ist jeder ein Mensch. Und gar auch ein Individuum, ob er möchte oder nicht. Idolisierung ist nicht vernunft-förderlich und, da alle Menschen fehlerhaft sind, auch immer falsch. Aber Nelson Mandela stand als Symbol für den Widerstand gegen das Apartheidsregime und für einen Aufbruch Südafrikas zu einer weniger rassistischen Gesellschaft. Das ist teilweise real auch gelungen, es ist auch noch viel zu tun. Eine Verdammung Mandelas - als Gegenreaktion auf seine teilweise Idolisierung - wird dem Menschen nicht gerecht. Auch die Ideale, für die die Symbolfigur steht sind oft universeller und humanistischer Art, und daher als Ideale nicht falsch. Über den Weg in diese Richtung wird und soll gestritten werden.

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  4. @Kosinsky
    "Letztlich doch nur ein Kommunist" ist ein falscher Satz
    Was soll falsch sein, an dem Satz?
    Mandela war Kommunist!
    Jetzt ist er sogar ein "guter" Kommunist. (Frei nach Sheridan)

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    1. @Molot
      An "Letztlich nur ein Kommunist" ist das "nur" falsch.
      Ja, er war Kommunist, aber nicht nur, er war mehr als das!

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  5. @ Massenmörder Che Guevara bitte seriöse Quellen Angabe für die angeblichen Massenmorde von Che Guevara. 1952, kurz vor den Präsidentschaftswahlen putschte sich der Armeechef und spätere Massenmörder Fulgencio Batista mit Hilfe der CIA in Kuba an die Macht. Kuba war vor und während der Diktatur Batistas das „Bordell“ der USA. Die USA kontrollierten 75% des Handels. Sie besaßen 90% der Minen des Landes und 50% des Bodens. Die Bevölkerung lebte in Armut, 80% waren Analphabeten und es gab kaum medizinische Versorgung. Während Batistas Amtszeit wurden 20.000 Kubaner und Kubanerinnen, teilweise nach bestialischer Folter, von Batistas Schergen ermordet. Zur Einschüchterung der Bevölkerung wurden viele der Ermordeten aus Autos auf die belebten Straßen geworfen. Nach dem Sieg der Revolution kam es zur „Großen Abrechnung“, zu den Schnellgerichtsverfahren gegen die Folterer der Batista-Diktatur, welche von der Bevölkerung und den Medien damals vehement gefordert wurden. In den Medien wurde täglich über neue geheime Friedhöfe, die Ermordung unbewaffneter Jugendlicher und Vergewaltigungen durch das Batista-Regime berichtet. Während der Prozesse und anschließenden Hinrichtungen beschuldigten die USA Kuba, seine Kritiker unterschiedslos zu füsilieren und leiten damit eine massive Kampagne gegen die neue kubanische Regierung ein. Die Exilkubaner und Ex-Folterer der Batista-Diktatur in den USA machten Che Guevara zum „Schlächter von La Cabana“. In La Cabana hatten die revolutionären Gerichte „1“ und „2“ ihren Sitz. Das erste richtete über Batistas Polizisten und Militärs und das zweite, das keine Todesstrafen aussprach, über Zivilpersonen. Den Vorsitz über das Gericht „1“ hatte Miguel Angel Duque de Estrada. Che Guevara gehörte keinem der beiden Tribunale an, jedoch überprüfte er als Garnisonskommandant die Berufungen.

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    1. Über 200 Fälle, in denen Che Guevara ein direktes Erschiessungskommando gab, sind zweifelsfrei belegt. Die Kritik in dem verlinkten Beitrag über Che Guevara ist keine Relativierung des Batista-Regimes. Die Frage, die sich stellt, ist nur, ob der Zweck die Mittel heiligt. Eher nicht. Dass Che Guevara posthum als Held gefeiert wird, ist der massiven Manipulation der kubanischen Bevölkerung durch das staatliche Bildungswesen geschuldet. Aber die Diskussion können wir gerne in dem Beitrag fortführen, der über Che Guevara handelt. Meiner Meinung nach kann man jedenfalls bei über 200 belegten Fällen von Massenmord sprechen. Und die Dunkelziffer ist garantiert um ein Vielfaches höher.

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  6. @Molot: Ob er sich als Kommunist verstanden hat oder nicht, ob er sachlich einer war oder eher nicht. Letztlich ist ein Mensch ein Mensch. Und "nur ein Kommunist" ist eine Abwertung, die das menschlich-individuelle in den Hintergrund stellt. Eine solche kollektiv-projizierende Einschätzung, bzw. zumindest Formulierung, ist kein ethischer Individualismus. Vor allem unvernünftig, weil holistisch, strukturalistisch und individualistisch betrachtet falsch. Strukturell und individuell differenzieren ist wichtig.

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    1. Dann liegt hier wohl eine strukturelle Differenzierung vor. Finde ich persönlich auch nicht weiter schlimm. Hitler war für mich zum Beispiel auch "nur ein Nationalsozialist".

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  7. Ja, aber selbst unter Nationalsozialisten gab es massenmörderische Führer und Amtsträger und Mitläufer, Konformisten etc. Mandela war nicht Hitler, so weit sind wir aber glaube ich einig.

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  8. Natürlich nicht! Aber er war nun mal auch nicht der schwarze Engel, wie es die Massenmedien suggerieren.
    Und bei einem Menschen kann man sowohl individuell, als auch strukturell differenzieren. Die strukturelle Differenzierung betrifft nur wahrscheinlich mehrere Menschen und ist daher für eine kritische Auseinandersetzung mit einer Persönlichkeit relevanter.

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  9. Strukturell, in seiner Situation und in der geschichtlichen Situation bedingt, war Nelson Mandela wohl eher ein Kämpfer gegen etwas - das Apartheidsregime, in dem er lebte - als für etwas konkretes Anderes - zum Beispiel den Kommunismus. Er war kein Engel, aber praktisch vermutlich auch wenig Kommunist. Wie gesagt, Verdammung oder Idolisierung sind falsch. Die Idee der Befreiung des Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, hier zum Beispiel der Abbau rassistischer Strukturen (und wie in Südafrika eines sogar u.a. darauf begründeten Herrschaftssystems), ist weiterhin eine grundlegende Aufgabe der Vernunft.

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  10. Vielleicht sollte man endlich mal anfangen, das alte Apartheids-System neu zu bewerten. SO schlecht kann es nicht gewesen sein, lebten in diesem doch auch die Schwarzen auf einem durchschnittlichen Lebensstandard, der weit über dem lag, den sich die Schwarzafrikaner anderer Länder zu erwirtschaften vermochten.
    Apartheid heißt dem Begriff nach nichts weiter als Abgesonderheit. In einem Apartment leben Menschen apart abgesondert von anderen Menschen in einer eigenen Wohnung. Apartheid in der südafrikanischen Gesellschaft bedeutete, daß die Schwarzen eigene Schulen besuchten, in Unternehmen in eigenen Gruppen arbeiteten, in der Öffentlichkeit eigene Toiletten, Busse usw. zu benutzen hatten und einiges mehr.
    Was daran eigentlich so schlimm sein soll, will sich mir nicht erschließen. Ist es denn besser, wenn zwei verschiedene, mental völlig unterschiedliche Rassen, die sich buchstäblich nicht riechen können, aber irgendwie doch beide Angehörige ein- und derselben Nation sind, in allen Bereichen des öffentlichen Lebens auf Teufel komm raus zusammengepfercht werden? Was in nicht segregierten „multikulturellen“ Gesellschaften tatsächlich passiert hat Köln zu Sylvester ebenso bewiesen wie die ganzen schon seit langem bekannten Aggressionen türkisch- oder arabischstämmiger Zuwanderer gegenüber einheimischen Europäern. Schiefe Blicke, Beleidigungen bis hin zu Schutzgelderpressungen und Messerstechereien sind doch heute auch in Deutschland an der Tagesordnung! Segregation in Alltag, Ausbildung und Arbeit könnte etliche Probleme „multikultureller“ Gesellschaften minimieren und für alle Beteiligten eine menschenwürdigere Umwelt schaffen.
    Das in weiser Absicht geschaffene Apartheids-System Südafrikas hat gezeigt, daß eine multikulturelle Gesellschaft unter Beachtung dieses Prinzips funktionieren kann. Seitdem die Apartheid abgeschafft ist, funktioniert gar nichts mehr und viele weiße Farmer sind Freiwild für marodierende schwarze Banden.
    Außerdem scheint Rassentrennung die Bedingung von Hochkultur zu sein: Denn durch die bloße Anwesenheit von Menschen einer durchschnittlich deutlich weniger begabten Rasse werden die Höherstehenden ja selbst herabgezogen. Der begabte weiße Schüler mit dem IQ von 125, der in einer besseren Gesellschaft beste Möglichkeiten hätte, seine Fähigkeiten voll zu entfalten, wird sich, wenn er von lauter schwarzen Mitschülern umgeben ist, von denen die wenigsten überhaupt einen dreistelligen IQ haben, in Verhalten und schulischem Lerneifer unwillkürlich den weniger Begabten anpassen. Dieses Prinzip wirkt es ja bereits bei den Begabungsunterschieden innerhalb einer Rasse. Doch um wieviel stärker muß es wirken, wenn hier Menschen von Rassen so unterschiedlicher Durchschnittsbegabung durcheinandergewürfelt werden?
    Das ist übrigens auch der Grund, warum die USA wohl eine populäre Massenkultur, niemals jedoch eine Hochkultur geschaffen haben. Ansätze zu einer solchen waren solange da, als die Sklaverei den Schwarzen es nicht möglich machte, an der Kultur der weißen Gesellschaft teilzunehmen. Doch mit der Abschaffung der Sklaverei haben die Weißen dort den Schwarzen direkt neben sich und eine innere, unwillkürliche Anpassung an die weitestgehende Primitivität dieser Rasse kann nicht ausbleiben: Weiße Jugendliche, die kiffen, Hip Hop hören und in Schlabberklamotten rumlaufen sind der lebendige Beweise dafür.

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