Freitag, 1. November 2013

freiheitsmanifest.de - 13 Thesen für die Freiheit

von Johannes Richardt (NovoArgumente)
Sehr geehrte Freitum-Leser,

Freiheitsmüdigkeit breitet sich in Deutschland aus. Das Ergebnis der Bundestagswahl zeigt, in welch traurigem Zustand sich der politische Liberalismus hierzulande befindet. Immer mehr Bereiche unseres Lebens werden staatlich reguliert – und wir lassen es über uns ergehen.

Wir müssen wieder lernen, uns für Freiheit einzusetzen. Dafür muss die Freiheitsidee heute neu artikuliert werden. Als Diskussionsanstoß ist die Website freiheitsmanifest.de online gegangen.

Mit einem „Manifest für freie Menschen und eine Gesellschaft freier Menschen im 21. Jahrhundert“ suchen die Verfasser aus humanistischer Perspektive nach Antworten für wichtige Freiheitsfragen unserer Zeit. 13 Thesen für eine freiere Gesellschaft – vom Überwachungsstaat über die Redefreiheit bis zur Einwanderungspolitik – werden zur Diskussion gestellt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Initiative unterstützten. Wenn Sie auch der Meinung sind, dass wir dringend eine Diskussion über den Wert der Freiheit brauchen, dann unterzeichnen Sie das Manifest. Ergänzen Sie es durch Ihre Kommentare. Setzen Sie sich öffentlich mit den Thesen auseinander. Weisen Sie andere darauf hin. Leiten Sie den Link weiter!

Das Manifest kann hier gelesen, kommentiert und unterzeichnet werden: freiheitsmanifest.de

Kommentare:

  1. „Eine freiwillige Kooperation souveräner Staaten...“
    Zu mehr reicht es nicht in einem Freiheitsmanifest?
    Ein einziges Mal taucht das Wort Freiwillig kleingeschrieben auf.
    An keiner Stelle im Text wird die Freiwilligkeit des Individuums genannt.
    Die Freiwilligkeit spielt keine Rolle gegenüber dem Staat im sogenannten „Freiheitsmanifest“.
    Ihr Staatsgläubigen versuchen den Glauben an den guten Staat ohne eine Freiwilligkeit am Leben zu erhalten.
    An keiner Stelle wird Andersdenkenden wie mir ein freiwilliges Sezessionsrecht zugestanden.
    An keiner Stelle wird der Staat selbst in Frage gestellt.
    An keiner Stelle wird die Demokratie selbst in Frage gestellt.
    Die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit ist die Grundlage eures Manifestes.
    Liebe Autoren, ihr habt euch ein miserables Fundament ausgesucht.
    Ihr versucht das Wort Freiheit ohne das Wort Freiwilligkeit hinzubiegen.
    Freiheit ohne Freiwilligkeit geht aber gar nicht!

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    1. Wir sehen das übrigens genauso wie Sie und ermutigen deshalb unsere Leser, dem Freiheitsmanifest eine anarchokapitalistische und voluntaristische Note zu verleihen. Man kann sich dort ja entsprechend einbringen.

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  2. "Die repräsentative Demokratie bildet das Fundament unserer politischen Freiheit. "

    Ich sag bloß: Hoppe.

    Gruße, M.H.

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  3. Und ich sag noch: Wählerbestechungsdemokratie (Christoph Braunschweig).

    M.H.

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