Montag, 11. Februar 2013

Über die Political Correctness

von Patrick Hoffmann
Die letzten Jahrzehnte sind geprägt von einer zunehmenden Verweichlichung der Sprache. In weiten Teilen der Gesellschaft wird es nicht mehr akzeptiert, wenn man Begriffe verwendet, die die brutale Wahrheit klar und deutlich offenlegen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Unfähigkeit oder die Angst davor, Dinge beim Namen zu nennen. Politisch gesteuerte Einflussnahme zur Verschleierung der tatsächlichen Natur politischen Handelns. Eine Opfergesellschaft, in der Menschen glauben, sie hätten einen Anspruch darauf, sich durch die Worte anderer nicht persönlich angegriffen zu fühlen. Eine Gesellschaft, die sich lieber selbst belügt, als sich der harten Realität zu stellen. Eine Gesellschaft der Feigheit und des Opportunismus. Kurz gesagt: Eine Gesellschaft der Weicheier. Die Sprache hält uns lediglich einen Spiegel unserer kranken Gesellschaft vor.

Die Political Correctness-Bewegung ist eine linke Bewegung. Dies wird deutlich, wenn man sich die unterschiedliche Behandlung der bekanntesten Unrechtsregime des 20. Jahrhunderts vor Augen führt. Während die offene Relativierung der Verbrechen in der Sowjetunion an der Tagesordnung steht und nur selten kritisiert wird, führt schon die bloße Vermutung der Relativierung der Verbrechen des Hitler-Regimes (das trotz gegenteiliger Fakten von diesen Meinungsterroristen als rechts betrachtet wird) zu einem Aufschrei der PC-Moralisten.
Als ich bei einer Diskussion mit einem Kommunisten auf die unzähligen Opfer in den sozialistischen Experimenten des 20. Jahrhunderts hingewiesen habe, bekam ich als Antwort: ,,Wo gehobelt wird, dort fallen Späne." Eine Antwort, die noch menschenverachtender wäre, ist kaum vorstellbar. Man stelle sich vor, was los wäre, wenn genau diese Antwort von einem National-Sozialisten käme. Oder um zur Lieblings-Antwort zu kommen, sobald man auf das Unrecht in den kommunistischen Ländern hinweist: ,,Das war kein Kommunismus, das war Realsozialismus!" Man stelle sich vor, was los wäre, wenn ein Rassist nach derselben Logik behauptet, dass das Hitler-Regime keinen Nationalsozialismus verwirklicht hat. Es wird hier mit verschiedenem Maß gemessen.

Die selbsternannten Meinungspolizisten im Dienste der Political Correctness wissen natürlich genau, was gesagt werden darf und was nicht. Sobald jemand etwas behauptet, was mit dem von ihnen definierten ,,gesellschaftlichen Konsens" nicht vereinbar ist, wird er unter großem Gebrüll ins gesellschaftliche Abseits gestellt. Argumente: Fehlanzeige! Die sind nicht notwendig. Denn sie sind ,,die Guten", sie müssen die Gesellschaft vor der bösen Realität beschützen. Und zu diesem Zweck sind auch Denk- und Sprechverbote ein adäquates Mittel. Es kommt auch nicht darauf an, was behauptet wird oder was gemeint ist, sondern das, was von der Meinungspolizei verstanden wird. Im Ergebnis muss also jeder bei sensiblen Themen genau aufpassen, was gedacht werden darf und wie man die Gedanken formuliert, um nicht missverstanden zu werden. Dass die Political Correctness von staatlich kontrollierten Medien und einem staatlichen Bildungsmonopol gespeist wird und die meisten Menschen die ungeschriebenen Normen lediglich aus der (berechtigten) Angst beachten, das nächste Ziel der Intoleranz zu werden und öffentlich an den Pranger gestellt zu werden, ist diesen - meist staatstreuen - skrupellosen Meinungsdiktatoren nur recht.

Die Demokratie darf natürlich nicht angegriffen werden, sie ist für die Political Correctness-Bewegung eine Art Gott. Deshalb wird die wahre Natur der Demokratie verschleiert; Demokratie wird gleichgesetzt mit Freiheit und Selbstbestimmung. Dass die Demokratie natürlich nichts mit Freiheit und Selbstbestimmung zu tun hat, sondern - wie jede andere Herrschaftsform - mit Sklaverei und Fremdbestimmung, wird ignoriert. Die Demokratie ist nur ein Mittel, mit dem die Illusion einer Legitimation von Gewalt hergestellt wird. Dass es eine solche Legitimation nicht gibt, wird deutlich, wenn man genauer hinsieht. Haben wir jemals der Demokratie zugestimmt? Außerdem müsste man, wenn man an die Existenz einer ,,demokratischen Legitimation" glaubt, den Holocaust als Massensuizid bezeichnen.

Es ist natürlich auch nicht erwünscht, die Besteuerung als das zu bezeichnen, was sie ist: institutionalisierter Raub. Stattdessen wird von Umverteilung gesprochen. Man könnte nun fragen, ob nicht jeder Räuber umverteilt, indem er mit der Beute etwas kauft, was er benötigt (oder die Beute mit Menschen teilt, die ihm nahe stehen). Macht die Bezeichnung die Tat besser? Natürlich nicht. Der Staat ist aber darauf angewiesen, dass den Menschen die - mit staatlichem Handeln immer verbundene - Gewalt nicht offen vor Augen geführt wird. Und um in der Gesellschaft den Glauben an die moralische Unbedenklichkeit von Steuern zu bilden, wird ein Begriff verwendet, der die tatsächliche Handlung verharmlost.

Auch in der Wissenschaft ist Political Correctness mittlerweile allgegenwärtig. Es wird von politisch korrekten Thesen ausgegangen, und dann wird nach ,,Fakten" gesucht, die diese These untermauern sollen. Eine solche These ist beispielsweise ,,Der Mensch ist schuld am Klimawandel". Ganze Forschungszweige sind entstanden, mit nur einem Ziel: Obige These zu beweisen. Dass keine seriöse Wissenschaft das gewollte Ergebnis der Forschung als Grundannahme voraussetzen darf, ist in diesem Fall kein Problem. Geschieht doch alles im Sinne der Political Correctness - und da heiligt der Zweck die Mittel.  Die Erfolge der ,,Klimaforschung" beschränken sich auf nachweislich gefälschte Graphen ("Hockeystick"). Da man auf dem Forschungsweg einen signifikanten Einfluss des Menschen auf das Klima nicht nachweisen konnte, verlegte man sich auf Propaganda. Bekanntestes Beispiel dafür: Al Gore, dessen Propagandafilm ("Eine unbequeme Wahrheit") und Lieblingssatz ("Der menschgemachte Klimawandel ist wissenschaftlicher Konsens!") vielen Menschen bekannt sein dürften. Alle Fakten, die gegen einen menschgemachten Klimawandel sprechen, werden ignoriert. Diejenigen, die einen signifikanten Einfluss des Menschen auf das Klima bestreiten, werden als ,,Klimaskeptiker" bezeichnet (als ob sie die Existenz des Klimas oder des Klimawandels bestreiten wollen) und lächerlich gemacht. Obwohl die Climategate-Mails belegen, dass die Ideologen, die sich als Klimaforscher bezeichnen, die Öffentlichkeit absichtlich getäuscht haben, herrscht noch immer der politisch korrekte Irrglaube vom menschgemachten Klimawandel vor.

Natürlich muss die Meinungspolizei auch die Daueropfer der Gesellschaft, die Frauen, schützen. Immerhin sind Frauen immer und überall benachteiligt, und da sie sich nicht selbst wehren können, muss man ihnen helfen - so deren Logik. Ach, die schöne Opfergesellschaft! Also greift man zu einer dümmlichen Umformung der deutschen Sprache im Sinne der Geschlechtsneutralität. Während früher jedem halbwegs zurechnungsfähigem Menschen klar war, dass man bei normalem Gebrauch der Sprache beide Geschlechter meint, haben es sich die Anhänger der Ersatzreligion des ,,Gender-Mainstreaming" zur Aufgabe gemacht, die Sprache so zu verunstalten, dass man akuten Brechreiz beim Lesen neuerer wissenschaftlicher Artikel in deutscher Sprache bekommt. Negativ besetzte Begriffe werden natürlich nicht gegendert: Schon mal was von HolocaustleugnerInnen, VerbrecherInnen oder VergewaltigerInnen gehört/gelesen? Es gibt mittlerweile sogar einen Unterstrich beim Gendern (Beispiel: Jede_r), um gegen die ,,Bipolarität des Geschlechts" anzukämpfen. Anders gesagt: Mit dem Unterstrich sollen diejenigen Personen angesprochen werden, die sich nicht entschieden haben, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Das ist kein Scherz, das ist leider bitterer Ernst. Und das Schlimmste daran ist, dass diese Verbrechen gegen die Sprache durch Steuergeld finanziert werden.

Schluss mit der ,,Verbullshitung" der Sprache und den von Medien und Politik vorgegebenen erlaubten Meinungen. Es muss endlich wieder erlaubt und gesellschaftlich akzeptiert sein, ohne Angst und Tabus kompromisslos zu denken, Dinge beim Namen zu nennen und sich nicht ständig hinter sterilen Worthülsen verstecken zu müssen, die so zu wählen sind, dass sich niemand persönlich angegriffen fühlt.

Kommentare:

  1. Dafür ein ganz herzlichen Dank von mir, das mit der Demokratie und den Steuern geht bei mir runter wie Öl. Es ist für mich wenig erträglich diese täglichen Gutmenschensalven auch nur hören zu müssen.

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  2. "Eine Gesellschaft der Weicheier."

    Weicheier, Schmarotzer, Parasiten, etc. - alles Lieblingswörter der sogenannten Liberalen, die sich friedliebend nennen und so tun, als ginge es ihnen um die Menschen. Tja, schon allein ihre Sprache konterkariert sie.

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  3. @anonym.

    Nun wie nennt man jemanden/etwas der auf Kosten eines anderen ohne Gegenleistung lebt?

    Nach meinem Verständnis heisst dies Gruppe Schmarotzer oder Parasiten.

    Vielleicht haben Sie ja einen passenden Namen für ein Mensch der als Parasit lebt. Wenn ja bitte ich Sie einfach nur mir diesen Namen zu nennen. Ich werde Ihn dann PC korrekt für Bürokraten und Politiker benutzen.

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  4. Nennen wir ihn doch einfach ,,scheinbarer Profiteur der Umverteilungsmaschinerie''.

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  5. Warum "scheinbarer"?

    Erläutern Sie mir einfach mal welchen "scheinbaren" Nutzen das Finanzamt hat. So ungefähr so nützlich wie die organisierte Kriminalität?

    Welchen Nutzen hat derjenige der sich ausgedacht hat wie krumm die Banane sein/darf muß?

    Welchen Nutzen hat auch nur ein Angestellter der Zentralbanken.

    Also was meinen Sie mit scheinbar?

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  6. Damit meine ich, dass in einer Umverteilungsgesellschaft selbst diejenigen, die durch die Transferverleistungen zu profitieren scheinen in einem freien Markt ohne staatliche Intervention mehr Anreize zu produktiver Tätigkeit hätten und somit sowohl ihren eigenen, als auch den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand mehren würden. Ich bin da ganz bei ihnen und mein Beitrag war ansonsten nicht ernst gemeint, da ich das so wie sie sehe. Ich bin jedenfalls nicht der anonyme Poster vom vorherigen Post.

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  7. @Friedrich
    "Nun wie nennt man jemanden/etwas der auf Kosten eines anderen ohne Gegenleistung lebt?"

    Sind dann diejenigen die von Kapitalerträgen leben Schmarotzer? Letzendlich bekommen sie ein Einkommen von der Gesellschaft, weil sie einen Zettel haben auf dem steht, dass Ihnen ein Teil des Unternehmens gehört. Im Sozialstaat haben Menschen die Transferleistungen kriegen diesen Zettel in Form einer staatlichen Garantie. So oder so leben beide Gruppen von denjenigen, welche die Güter wirklich produzieren und entwickeln.

    Jetzt kommt natürlich dei Behauptung, dass die Kapitalinvestition ein Risiko darstellt und Produktion erst ermöglicht. Wenn ich mir eine aktie kaufe, dann kann ich ein vielfaches des Geldes wieder herausbekommen. Das Geld wird vielleicht für eine Anfangsinvestition verwendet. Danach passiert nichts mehr. Man greift nur noch einen teil der Gewinne ab. Zusätzlich trägt man nur einen Bruchteil des tatsächlichen Risikos. Wenn ein Unternehmen pleite geht, verliere ich maximal den Wert meiner Aktien, egal wie verschuldet das Unternehmen ist.

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  8. @endless.good.news

    " Das Geld wird vielleicht für eine Anfangsinvestition verwendet. Danach passiert nichts mehr. Man greift nur noch einen teil der Gewinne ab. Zusätzlich trägt man nur einen Bruchteil des tatsächlichen Risikos"

    Hey cool Sie haben gerade die Produktion ohne eingesetzte Materialien gefunden. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, daß Machinen "ewig" halten. Ich wußte auch nicht, daß man Arbeit nur einmal bezahlen muß. Ich denke dieses System sollten Sie sich patentieren lassen.

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  9. @Anonym 2. Tut mir leid man weiß nicht wer hier was schreib wenn es eben Anyonym geschieht. Ein irgenwie gearteter Künstlername wäre sicherlich hilfreich.

    @Anonym 1. Sie haben mir immer noch nicht einen Namen gegeben für Menschen die nur auf Kosten von anderen Leben. Ich bleibe dabei es sind Schmarotzer.

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  10. @endless.good.news
    "Wenn ich mir eine aktie kaufe, dann kann ich ein vielfaches des Geldes wieder herausbekommen...."
    Und warum tun Sie`s dann nicht? Oder beziehen Sie Ihr Einkommen noch einfacher und risikoloser?

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  11. "Hey cool Sie haben gerade die Produktion ohne eingesetzte Materialien gefunden."
    Wenn sie sich eine Apple Aktie vor 20 Jahren für 20 Dollar gekauft haben, dann ist diese jetzt ein vielfaches Wert. Von diesen 20 Dollar wurden einmalig Investitionen getätigt. Ihr Risiko ist und bleibt 20 Dollar. Mehr tragen sie nicht. Wenn es die einzige Aktie ist und das Unternehmen 1 Billionen Dollar Schulden macht, verlieren sie immer nur 20 Dollar, denn das war ihr Einsatz.
    Im Gegensatz dazu können sie den Gewinn voll einstecken. Das heißt die Verluste würde die Gesellschaft tragen, während sie die Gewinne behalten.
    Damit sage ich nicht, dass das sinnvoll sein kann. Denn dadurch wird die Investionsquote erhöht wodurch alle profitieren. Allerdings sollten die Gewinne versteuert sein.
    Wenn sie ein Unternehmer wären dem die Firma gehört, dann sieht das natürlich anders aus.

    "und warum tun Sie`s dann nicht? "

    Damit man von Zinsen und/oder
    Dividenden leben kann braucht man ein gewisses Grundkapital.

    "Oder beziehen Sie Ihr Einkommen noch einfacher und risikoloser?"

    Was meinen sie mit noch einfacher und risikoloser?

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  12. @ endless.good.news
    Ein bischen Begriffstutzig äh ?
    Ausserdem bräuchten Sie gemäß Ihrer Argumentation doch nur 20 Euro, dieses gewisse Grundkapital werden Sie ja wohl noch haben, oder hat es selbst dazu nicht gereicht?
    Interlektuell: Vor 20 Jahren hätten Sie vermutlich nicht Apple.gekauft. Das ist der Haken, Sie hätten irgendwas am Neuen Markt gekauft, was jetzt schon längst pleite ist! Garantiert!!

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  13. @endless.good.news
    Was meinen sie mit noch einfacher und risikoloser?
    Noch einfacher und risikoloser als es in Ihrer Vorstellungswelt der Besitz von bzw. Handel mit Aktien ist, kann ja wohl nur eine Anstellung beim Staat oder dessen Institutionen, mit Alimentierung durch Steuergelder sein? Oder?

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  14. "Ein bischen Begriffstutzig äh ?"
    Ab einem gewissen Niveau versuche ich nicht mehr zu folgen.

    "Ausserdem bräuchten Sie gemäß Ihrer Argumentation doch nur 20 Euro, dieses gewisse Grundkapital werden Sie ja wohl noch haben, oder hat es selbst dazu nicht gereicht?"

    Was für ein Tiefschlag. Kein Wunder, dass sie Anonym bleiben wollen bei so viel Tiefsinnigkeit.

    Zu den 20 Euro.

    1. Kostet der Handel mit Aktien Geld.
    2. Reichen 20 Euro bei einer Durchschnittrendite von 5% wohl kaum aus, um ein Einkommen zu erlangen. Ein Glücksgriff ist eher selten.

    "Interlektuell: Vor 20 Jahren hätten Sie vermutlich nicht Apple.gekauft. Das ist der Haken, Sie hätten irgendwas am Neuen Markt gekauft, was jetzt schon längst pleite ist! Garantiert!!"

    Hätte ich tatsächlich nicht. Denn mir wäre es zu der Zeit nicht erlaubt gewesen mit Aktien zu handeln.

    @Molot
    "Noch einfacher und risikoloser als es in Ihrer Vorstellungswelt der Besitz von bzw. Handel mit Aktien ist, kann ja wohl nur eine Anstellung beim Staat oder dessen Institutionen, mit Alimentierung durch Steuergelder sein? Oder?"

    Können sie Lesen? Können sie Denken?

    Aktien sind risikoloser als ein normales Familienunternehmen. Rechtlich wird Ihnen nicht mehr als der Wert der Aktie weggenommen. Sie sind zwar ein Teilbesitzer des Unternehmens, haften aber nicht zum selben Teil. Was ist daran so schwer zu verstehen?
    Wenn sie Aktien weit genug streuen, dann ist das Gesamtrisiko relativ gering. Über längere Zeiträume erreichen sie eine Rendite die im Bereich des Weltwirschaftswachstums liegt, oder vielleicht etwas darüber.
    Hohes Risiko entsteht erst, wenn sie viel handeln und versuchen über Glaskugeln der Markt zu verstehen.

    So viel erst einmal dazu.

    Wenn sie nun jede Menge Aktien, die breit gestreut sind gekauft sind, dann haben sie eine Durchschnittsrendite die erwirtschaftet wird und zwar vom Rest der Gesellschaft. Das Recht, das sie diese Rendite kriegen beruht auf dem Eigentumsrecht. Wenn sie sich nun hinstellen und sagen es gibt Schmarotzer, dann frage ich sie was diese Menschen in dieser Situation zur Gesellschaft beitragen. Der rechtliche Rahmen und die Begründung mag eine andere sein. Aber diese Menschen arbeiten nicht und bekommen von der Gesellschaft Geld.
    Da Eigentumsrechte menschgemacht sind, wie der Staat auch, ist für mich der Unterschied nicht sehr groß. Eine Elite will ihren Vorteil sichern. Wenn sie das nicht begreifen können sind sie nicht annähernd so freigeistig wie sie glauben. Vielmehr begeben sie sich von einem Unterdrücker zu einem anderen.

    Genau das kritisiere ich im übrigen an vielen Liberalen. Sie sind wie die Tea Party in den USA. Hauptsache gegen den Staat, aber im Hintergrund finanzieren einige wenige Superreiche diese Kampagne, um ihre Interessen durchzuboxen.
    Jaja ich weiß.
    Staatliche Eliten sind schlecht (wo ich nicht einmal in jedem Fall widersprechen würde) und private Eliten sind gut.
    Für mich können beide Seiten die Menschen unterdrücken und sie tun es. Sie leigitimieren ihren Einfluss auf unterschiedliche Weise.

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  15. @endless.good.news

    "Ein bischen Begriffstutzig äh ?"
    Ab einem gewissen Niveau versuche ich nicht mehr zu folgen.

    Sie haben vermutlich recht, "Begriffstutzig" ist scheinbar der falsche Ausdruck. In Wahrheit sind Sie wohl eher dumm wie Bohnenstroh. Oder Sie tun wenigstens so.

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  16. "In Wahrheit sind Sie wohl eher dumm wie Bohnenstroh. Oder Sie tun wenigstens so."

    Gut, dass das bei meiner Promotion scheinbar kein Hinderniss darstellte. Untersuchungen mit finiten Elementen sind auch nicht weiter schlimm. Da versteht man auch sehr wenig über Modellbildung und Ansatzräume. Da denkt man auch sehr wenig darüber nach, ob Modelle die Realität abbilden oder nicht.

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  17. @endless.good.news
    Gut, dass das bei meiner Promotion scheinbar kein Hinderniss darstellte.
    Naja, das stellt heutzutage bei kaum einer Promotion mehr ein Hindernis dar. Hierzulande jedenfalls.
    Ob das aber gut ist, das ist Ansichtssache. Aus Ihrer Sicht ist es aber wohl so.

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  18. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  19. "Naja, das stellt heutzutage bei kaum einer Promotion mehr ein Hindernis dar. Hierzulande jedenfalls."

    Dann steht ihnen ja nichts im Wege...
    Spaß beiseite. Wer international publiziert, zeigt das er wissenschaftlich arbeiten kann. Vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich sind dann Plagiate wie bei Frau Schavan faktisch nicht möglich. Aber das ist ein anderes Thema.

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