| Was ist Geld? |
Geld ist nicht das Wichtigste. Gesundheit und Freunde sowie Spaß im Leben sind sicherlich wichtiger. Dennoch ist das Thema von Bedeutung, da wir heute doch gewissermaßen "abhängig" vom Geld sind. Die meisten Menschen inklusive Politiker und Ökonomen haben aber eine falsche Vorstellung vom Geld bzw. wissen schlicht nicht, was Geld eigentlich ist.
Denn was wir heute als "Geld" bezeichnen, ist gar keines. Das ist so ähnlich, wie der Volksmund auch vom "Stromverbrauch" spricht, obwohl tatsächlich die elektrische Energie nicht verbraucht, sondern nur in eine andere Energieform umgewandelt wird (Energieerhaltung).
Geld ist als etwas natürliches spontan auf einem freien Markt entstanden, ohne das es jemand erfunden, geplant oder entworfen hat. Zur Entstehung von Geld bedarf es keinen Staat, keine Regierung, keine Zentralbank und eigentlich auch keine Privatbank.
Früher wurde Ware gegen Ware direkt getauscht, zum Beispiel drei Äpfel gegen zehn Nüsse. Das Problem dabei ist natürlich, dass ein Tauschpartner gefunden werden muss, der die Ware hat welche ich will und welcher die Ware will welche ich habe. Über einen "Umweg", den indirekten Tausch, konnte dieses Problem umgangen werden: Marktgängige Waren wurden als "Zahlungsmittel" akzeptiert, selbst dann, wenn der Händler diese Ware gar nicht benötigte. Als Beispiel nahm dann ein Handwerker als Gegenleistung auch Weizen an, obwohl er selbst dafür gar keine Verwendung hatte. Er wusste aber, dass er das Weizen auf dem Markt einfach gegen das tauschen kann, was er benötigte.
















