Libertäres Internet-TV

Samstag, 29. September 2012

Geldentstehung: Was ist Geld und was ist kein Geld?

Was ist Geld?
von Simon Pfundstein
Geld ist nicht das Wichtigste. Gesundheit und Freunde sowie Spaß im Leben sind sicherlich wichtiger. Dennoch ist das Thema von Bedeutung, da wir heute doch gewissermaßen "abhängig" vom Geld sind. Die meisten Menschen inklusive Politiker und Ökonomen haben aber eine falsche Vorstellung vom Geld bzw. wissen schlicht nicht, was Geld eigentlich ist.  

Denn was wir heute als "Geld" bezeichnen, ist gar keines. Das ist so ähnlich, wie der Volksmund auch vom "Stromverbrauch" spricht, obwohl tatsächlich die elektrische Energie nicht verbraucht, sondern nur in eine andere Energieform umgewandelt wird (Energieerhaltung).

Geld ist als etwas natürliches spontan auf einem freien Markt entstanden, ohne das es jemand erfunden, geplant oder entworfen hat. Zur Entstehung von Geld bedarf es keinen Staat, keine Regierung, keine Zentralbank und eigentlich auch keine Privatbank.

Früher wurde Ware gegen Ware direkt getauscht, zum Beispiel drei Äpfel gegen zehn Nüsse. Das Problem dabei ist natürlich, dass ein Tauschpartner gefunden werden muss, der die Ware hat welche ich will und welcher die Ware will welche ich habe. Über einen "Umweg", den indirekten Tausch, konnte dieses Problem umgangen werden: Marktgängige Waren wurden als "Zahlungsmittel" akzeptiert, selbst dann, wenn der Händler diese Ware gar nicht benötigte. Als Beispiel nahm dann ein Handwerker als Gegenleistung auch Weizen an, obwohl er selbst dafür gar keine Verwendung hatte. Er wusste aber, dass er das Weizen auf dem Markt einfach gegen das tauschen kann, was er benötigte.

Freitag, 28. September 2012

Wie entstehen Wirtschaftskrisen? Die österreichische Konjunkturtheorie am Beispiel der US-Immobilienkrise ab 2006

Friedrich August von Hayek und Ludwig von Mises
von Jonathan Danubio
1.      Einleitung
Wirtschaftskrisen werden in der heutigen Zeit oftmals mit Naturkatastrophen verglichen: eines Tages brechen sie unvorhersehbar über den Menschen herein. Nach der gleichen Logik sollen Wirtschaftskrisen eben auch ein natürliches Charakteristikum des freien Marktes bzw. des Kapitalismus sein. Die Analogie zu Naturkatastrophen wird beim Umgang der sog. Mainstream-Ökonomen mit dem Ausbruch der amerikanischen Immobilienkrise im Jahre 2006 noch offenkundiger: selbsternannte, staatlich subventionierte Wirtschaftsexperten behaupten in den Medien und an den Universitäten, dass die Krise ähnlich einem Erdbeben nicht vorherzusehen war, bieten aber ausgeklügelte ex post-Erklärungen an, warum es letztlich doch so kommen musste. Eine Gruppe ökonomischer Außenseiter widerspricht diesem vermeintlich alternativlosen Fatalismus bereits seit den 1920er Jahren. Die Anhänger der Österreichischen Schule argumentieren, dass Konjunkturzyklen nichts Natürliches, sondern eine notwendige Konsequenz von übermäßigem Staatsinterventionismus sind. Wirtschaftskrisen sind demnach auch keine unvermeidbaren Naturkatastrophen, sondern staatlich erzeugt und folglich vermeidbar. 

Mittwoch, 26. September 2012

Über die zerstörerische Kraft des amerikanischen Imperialismus

China bald obenauf? 
von Tomasz M. Froelich
Kein Land der Welt war in den letzten Jahrzehnten in so vielen internationalen Konflikten und Kriegen involviert, wie die USA. Daher verwundert es auch kaum, dass die USA weltweit die mit Abstand höchsten Rüstungsausgaben haben. Doch wie wird dieser amerikanische Drang nach außenpolitischer Offensive und Aggression finanziert?

Krieg dank Inflation
Im Jahre 1914 wurde im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg die Golddeckungspflicht in den in ihm involvierten Staaten aufgehoben. Dies hatte zur Folge, dass die Staaten nun von ihren Zentralbanken mit so viel ungedecktem Geld beliefert werden konnten, wie sie es sich gerade wünschten. Dem Ende des Goldstandards und dem Beginn der ungedeckten und unbegrenzten Papiergeldes war Dank! Bankrott oder finanziellen Ruin hatten die Staaten aufgrund der scheinbaren ,,Zauberkraft der inflationären Finanzen [...], [die] die erforderlichen Mittel schon zur Verfügung stellen [würden]'' (Paul 2010: 57), nicht zu befürchten. Die daraus resultierende Elastizität der Geldmenge bewirkte, dass Staaten nicht mehr so sparsam mit ihren Ressourcen umgehen mussten, was wiederum dazu führte, dass sie sich nun nicht mehr davor scheuten blutige und lange Konflikte und Kriege zu führen, wie etwa den Ersten Weltkrieg.

Montag, 24. September 2012

Penis Ausschreitungen

,,Wandernde Schlampen''
von Moritz Ballauff
Ich gehe gerne ins Theater. Ich tue das nicht häufig, denn ich bin ja noch jung, aber wenn es passiert, dann tue ich es gerne. Doch das Problem beim Golfspielen ist nicht das Spiel, es sind die Spieler. Im Theater ist selten das Theater selbst das Problem, nein es sind die Besucher. Ein minuziös von sich eingenommener Haufen Menschen, deren schönstes Pläsier es zu sein scheint über die eigene Gefühlswelt oder andere nicht vollständig durchdrungene Abstraktionsebenen zu philosophieren. Das besondere daran ist weniger das so genannte Individuum, als die völlig verquerte Weltanschauung, die das Beobachten eines solchen zu Tage fördert. Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen a la Polanski gilt in solchen Kreisen als Kavaliersdelikt (ein Zustand, von dem so mancher CDU-Hinterbänkler nur träumen kann), das Bafög wird für Tüten-Bordeaux und Fair-Trade-Soja-Tofu-Aloe-Vera-Chips verjuxt. Ich höre eine zierliche Soziologiestudentin hinter mir. Sie hat schmale Lippen, ein starres besorgtes Gesicht und trägt ein unglaubliches Gewirr aus Wolle und etwas, das aussieht wie bunte Schamhaare. Sie flüstert: “Hast du gehört, der Putin meinte zynisch, die Strafe für Pussy Riot solle nicht zu hart ausfallen!”.  ”Chauvinistenschwein!”, bricht es gepresst, denn im Theater darf man eigentlich gar nicht reden, aus ihrer Freundin hervor. 

Samstag, 22. September 2012

Das Selbsteigentum endet nicht, weil ich mich selbst zerstöre

Bald darf man gar nichts mehr.
von Tommy Casagrande
Immer wieder wenn es um das Thema Drogen geht werden sogar jene, die sich für liberal halten, zu Faschisten im Sinne wie Mussolini dieses Wort definiert hat. Nichts außerhalb des Staates! Jedenfalls nicht beim Thema Drogen. Denn da darf es kein Pardon geben. Mit radikaler Polizeigewalt, mit der Härte des Staates muss durchgegriffen und auf Drogendealer und Konsumenten eingeprügelt werden, bis ihnen Hören und Sehen vergeht. Wenn sie dabei um's Leben kommen wie beim Konflikt in Mexiko, an der Grenze zu den USA, dann ist das Gewissen darüber, jemanden ermordet zu haben, weil die staatlichen Gesetze im Krieg gegen Drogen alles erlauben, eine Fußnote. Viel wichtiger als ein nicht mehr existierendes Menschenleben ist die Chance, die Welt um eine Nuance mehr von einem Drogendealer befreit zu haben. 

Donnerstag, 20. September 2012

Die Prohibition bewirkt das Gegenteil von ihrem angeblichen Zweck!

Coffeeshop in den Niederlanden.
von Philipp Braun
Die Propaganda:
Die Prohibition bekämpft den Drogenhandel, sorgt für Sicherheit, ist Jugend und Verbraucherschutz und schreckt allgemein vom Konsum ab.

Die Realität:
Der Drogenhandel blüht und wirft Gewinne ab wie nie zuvor. Nie mussten mehr Menschen für ihn ihr Leben lassen wie derzeit in Mexiko, wo ein Krieg zwischen Militär und den Drogenkartellen tobt und ganze Regionen de facto nicht mehr unter der Kontrolle des Staates stehen. 120000 Menschen fielen ihm laut Wikipedia bisher zum Opfer.
Im französischen Marseille hat die Polizei manche Stadtteile nicht mehr unter Kontrolle, die Kartelle morden mit Sturmgewehren, verzweifelte Lokalpolitiker trommeln für einen Einsatz der Armee.
„Viel mehr scheint derzeit nicht zu wirken. Rund alle drei Wochen zerschlage die Polizei einen Drogenring, zitierte der „Figaro“ einen Ermittler. Aber genauso schnell kämen neue nach. „Das ist ein ermüdender Kampf.“
Auch in Deutschland gibt es mitunter tödliche Zwischenfälle im Drogenmilieu, zum Beispiel im Juli in Osnabrück.

Mittwoch, 19. September 2012

Terminhinweise: Ab nach Wien!

Hier, wo alles begann: die Universität Wien.
von Tomasz M. Froelich
Wer sich noch ein paar Urlaubstage nehmen kann, wäre gut beraten, diese für Anfang Oktober anzusetzen, um nach Wien - der Heimat der Austrian Economics - zu reisen, da dort innerhalb von fünf Tagen drei außerordentlich interessante Veranstaltungen stattfinden.

Es beginnt am 4. Oktober mit der Free Market Roadshow. Thema: ,,Europe at a turning point: Europe on the Road to Serfdom?'' Fragen, die auf dieser Veranstaltung thematisiert werden, sind unter anderem: Wie viel Staat können wir uns leisten? Was bringt uns wieder zurück auf den Weg zu Wachstum? Wie wird sich Europa und der Euro entwickeln?
Zu den Vortragenden gehören unter anderem Prof. Erich Weede und Dr. Michael Wohlgemuth.

Montag, 17. September 2012

Nachrichten vom Anfang der Zivilisation, oder: der Kapitalismus in Sumer.

"Ama-Gi" = Freiheit. Ein unter Libertären beliebtes Zeichen
der Sumerer (ca. 4500 Jahre alt).
von Peter Mokwa
Der alte Köhlerglaube
Zeitgenössische Kritiker des Kapitalismus wähnen diesen wieder in den letzten Zügen. Die Menschheit erlebt aktuell schon wieder ihre vorletzte Phase, den „Spätkapitalismus“. Die heutige Linke, die Sozialisten und Kommunisten, haben sich schon vor längerer Zeit faktisch von der Marxschen Theorie verabschiedet. Eine andere umfassende Theorie wurde an deren Stelle nicht gesetzt. Geblieben ist aber die Gewissheit, dass der Kapitalismus untergehen wird.

Freitag, 14. September 2012

Untergetaucht aus Angst vor Vergeltung: Regisseur erzürnt die islamische Volksseele

Lucas van Valckenborchs ,,Winterlandschaft''
von Dr. Peter J. Preusse
Gibt es überhaupt eine Seite, von der aus betrachtet das Protestgeheul in der „islamischen Welt“ über die Beleidigung religiöser Gefühle etwas anderes ist als einfach lächerlich? Was daran soll man, bitte, ernst nehmen? 

In genauer Analogie zu den seinerzeitigen hysterischen Szenen um die dänischen Mohammed-Karikaturen arbeiten sich die islamischen Massen an beliebigen Vertretern der Nation ab, in der ein Filmchen den Herrn Propheten in einem ungünstigen Licht zeigt. So als wären die USA ein Gottesstaat, in dem endlich realisiert ist, was die Herren (und Damen?) Moslems im eigenen Bereich vergeblich versuchen: Der volle Durchgriff der religiösen Macht auf jedes einzelne Mitglied eines Staatsgebietes. Mit der Folge der vollen Verantwortung der Welt- und Geistlichkeit für alle ihre Untertanen. Hat also das Gegenbild, der Satansstaat in moslemischen Köpfen den Krieg zwischen Gut und Böse schon gewonnen? Vermutlich ist es so, denn nur gegen das absolut Böse ist, wie sonst?, natürlich jedes Mittel erlaubt. 

Donnerstag, 13. September 2012

Höchste Zeit für ,,Radio-Eriwan-Reloaded"!

von Tomasz M. Froelich
Bail-outs, trotz Gesetzeswidrigkeit. ESM, trotz Gesetzeswidrigkeit. Eine Bankrotterklärung des Rechtsstaats. Ein ohnehin schon seit langem vorherrschender Semi-Sozialismus. Und dann beschließt EZB-Chef Draghi auch noch, dass die EZB Schrottanleihen der südlichen EU-Staaten kaufen wird. Natürlich auf unsere Kosten. Risiko? Egal.
Doch auch in diesen schweren Zeiten, in denen Recht, Freiheit und Eigentum zunehmend der Diktatur des Brüsseler Zentralstaats geopfert werden, gilt es seinen Humor zu bewahren. In der Sowjetunion, dem geographisch leicht verschobenen Vorgänger der EUdSSR, verlor man trotz der vorherrschenden Tristesse nie den Humor, der auf gewisse Art den Menschen den Alltag verschönerte. Eine besondere Form des Humors spiegelte sich in den weltberühmten politischen Radio-Eriwan-Witzen nieder: 

Mittwoch, 12. September 2012

Comic: Der Raubzug am deutschen Steuerzahler: Steuerzahler trifft Merkel.



Die logisch unhaltbaren Prämissen des Christian Felber

Wirre Thesen: Christian Felber.
von Tommy Casagrande
Christian Felber (Attac Österreich), Vertreter einer Gemeinwohlökonomie, gehört zu jenen Menschen, die einen Mittelweg aus Kapitalismus und Sozialismus zu finden suchen. Dabei übersieht er vollends, dass dieser Mittelweg seit Jahrzehnten propagiert wird. Man nennt diesen Mittelweg in Insiderkreisen "Interventionismus". Eine Staatsform, in der dem Markt Handschellen und Fußfesseln angelegt werden, während diesem Markt gestattet ist, auf der vom Staate vorgegebenen Fläche eines Vorgartens, Träume im Rahmen der staatlichen Gesetzeslage wahr werden zu lassen. Christian Felber beweist durch seine Agitation, dass er weder versteht, was Sozialismus ist, noch dass er versteht, was Kapitalismus ist. Da er beide Begriffe schon nicht für sich klären kann, flüchtet er sich in die allseitsbeliebte Demagogie der fernen Illusion. Der dritte Weg, eine Metapher, die für alles mögliche stehen kann. Und auch wenn die Umsetzung stets scheitert, so füllt man die Illusion eines dritten Weges mit neuen, abenteuerlichen Inhalten. Die Menschen zum Träumen zu bewegen, sie zum naiven Aberglauben aufrufen, all das funktioniert deshalb so gut, weil es so einfach ist, Menschen mit blühenden Fantasien in den Käfig einer Illusion zu locken. Menschen möchten träumen. Aber manche Träume werden besser niemals wahr.

Dienstag, 11. September 2012

Veranstaltungshinweis: IfAAM Financial Repression Tour 2012

Morgen entscheidet das Bundesverfassungsgericht über die Rechtmäßigkeit des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Das morgige Urteil, auf welches seit langer Zeit mit großer Spannung gewartet wird, ist de facto irrelevant. Sollte das Bundesverfassungsgericht den ESM für unrechtmäßig erklären, so wird die Europäische Zentralbank (EZB) halt unbegrenzt Schrottanleihen der südlichen EU-Staaten aufkaufen. Für den deutschen Steuerzahler ist dies ähnlich problematisch wie das Kippen der "No-Bail-Out''-Klausel, wie Hans-Olaf Henkel im Handelsblatt schreibt. Ein beispielloser Raubzug, der da betrieben wird!
Aus diesem Grunde startet das Hamburger Institut für Austrian Asset Management (IfAAM) seine Financial Repression Tour 2012, auf der von hochkarätigen Experten Tipps und konkrete Empfehlungen gegeben werden, wie man die Kaufkraft der eigenen Ersparnisse sichern kann.
Die Termine:

Auch Freitum wird, dank freundlicher Unterstützung von Steffen Krug und seinem IfAAM, in Wien vor Ort sein und gegebenenfalls berichten.
Wer sich die Teilnahme sichern möchte, kann dies hier tun.

Montag, 10. September 2012

Soziale Marktwirtschaft ist freie Marktwirtschaft

Hayek erkannte, dass die Marktwirt-
schaft mehr leistet als jede andere
Wirtschaftsform.
von Kevin Spur
Die Idee freier Märkte genießt in Deutschland einen niedrigen Stellenwert, weil sie für die Finanzkrise verantwortlich gemacht wird. Dabei liegt die Ursache in zu wenig Markt und zu viel Staat. Die Worte des Begründers der sozialen Marktwirtschaft, Ludwig Erhard, gelten auch für das 21. Jahrhundert: 

 „‚Wohlstand für alle‘ und ‚Wohlstand durch Wettbewerb‘ gehören untrennbar zusammen; das erste Postulat kennzeichnet das Ziel, das zweite den Weg, der zu diesem Ziel führt.“ 

Nach der Weltwirtschaftskrise besteht der einhellige Konsens, dass die „entfesselten Märkte“ uns in dieses Desaster geführt hätten und dass es zukünftig um eine Bändigung des „Finanzkapitalismus“ ‘ gehen müsse. Die „neoliberale Politik“ der letzten Jahrzehnte, die immer mehr Markt und weniger Staat gefordert hätte, wäre verantwortlich für ein weites Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich. Internationalisierte „freie Märkte“ stürzten die Welt in einen wirtschaftlichen Ruin und wenige würden auf Kosten vieler profitieren. 

Sonntag, 9. September 2012

Die Apologie für Hoppe

"Ich sehe was, was Ihr nicht sieht": Freiheitsdenker
Hans-Hermann Hoppe
Erfreulich vernahmen wir, dass es einer der größten freisinnigen Denker unserer Zeit, nämlich Hans-Hermann Hoppe, es in ein Mainstreammedium schaffte. Im Focus (35/2012) schrieb Hoppe über die Grenzen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft. Es folgten Unmengen an feindlich gesinnten Leserbriefen. Tommy Casagrande hingegen verteidigt Hoppe:

Hoppes großartige Gedanken zeugen von einer Denkfreiheit, die den meisten Menschen abhanden gekommen ist. Machen wir uns alle mal Folgendes bewusst: Dieses Universum ist ein Faszinosum. Die unendliche Weite, die eine unendliche Vorstellungskraft bedingt, die Schöpfungen und Akte, die aus dem Chor des Werdens geboren werden, so wie die Momente des Vergehens, wenn in atemberaubenden Lichtspielen, Energie und Materie Platz schaffen für Neues. In diesem Kosmos ist nichts normal. Jede Kreatur, jede Art von Leben ist entweder ein Wunder oder aber in dem Wunderwerk des Lebens, das auf ewige Existenz beruht, eine Normalität, die so einzigartig ist, dass doch jeder stets ergriffen wird, wenn er von den meditativen Fängen des besternten Nachthimmels ergriffen wird. 

Mittwoch, 5. September 2012

Das Finanzkartell. Eine notwendige allgemeinverständliche Erklärung der Weltwirtschaftskrise und ihrer Folgen

Ron Paul. konsequent gegen einen der
"Big Player" des Finanzkartells: die FED.
von Peter Mokwa
Definition
Die Sozialisten aller Parteien sagen, die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise sei die Krise des Kapitalismus. Einige drücken sich „differenzierter“ aus: Es sei der „Turbokapitalismus“ oder der „Finanzkapitalismus“. Daraus schließen sie, daß dieses Monster reguliert, gebändigt oder gar verstaatlicht werden müßte.
Jede Analyse hängt von der Korrektheit der Begriffe ab. Sind diese unklar, bekommt man auch keine klare Analyse, meistens eine falsche. Und aus einer falschen Analyse können keine richtigen Schlüsse folgen. Die Frage lautet also: Was ist Kapitalismus?
Die korrekte und auch einfachste Definition lautet: Kapitalismus ist Marktwirtschaft. Eine Wirtschaft, in der das Eigentum privat ist und die Konkurrenz unter den Unternehmern die Konsumenten schützt. Es ist eine Wirtschaft, in die kein Staat eingreift und wo niemand Monopole errichtet.
Im Gegensatz dazu ist Sozialismus Staatswirtschaft. Die höchste Stufe des Sozialismus ist die totale staatliche Planwirtschaft.
Die Light-Version des Sozialismus besteht aus diversen Eingriffen des Staates in das Marktgeschehen. Der Staat schafft für einige Marktteilnehmer Privilegien und schützt sie damit vor Konkurrenz. Oder er errichtet Monopole, die den Markt beherrschen, manipulieren und die Konkurrenz ausschalten.

Montag, 3. September 2012

Fliege, grüß mir die Sonne! Warum Libertäre gern Fliege tragen.

Tomasz M. Froelich mit Querbinder
von Tomasz M. Froelich; ursprünglich erschienen in der 3. Ausgabe von ,,Blink'' (S.58-59)
Das Tragen der Fliege gilt heutzutage als unkonventioneller Akt, früher galt es als Provokation: Ursprünglich von Madame Pompadour - der Geliebten des Sonnenkönigs Ludwig XIV. - erfunden, avancierte die Fliege schnell zu einem modischen Accessoire, welches sich vor allem bei exzentrischen und querdenkenden Herren großer Beliebtheit erfreute. Die symbolische Bedeutung dabei war eine gewisse Ablehnung und Provokation gesellschaftlicher, vor allem adeliger und bürgerlicher Konventionen und ein optisch zur Schau dargebotener Individualismus. Und so verwundert es kaum, dass auch die Bohemiens, die eine Affinität zum Anarchismus und Individualismus hatten und der herrschenden Klasse und dem durch sie unterwanderten System stets kritisch bis ablehnend gegenüberstanden, begeisterte Fliegenträger waren.

Zudem hat das Tragen der Fliege durchaus strategischen Sinn: In unserer Welt ist es schwierig, gegen die von herrschenden Eliten vorgegaukelten und oftmals falschen Konventionen, Werte, Ideale und Ideen vorzugehen. Kämpft man als Freiheitsfreund gegen diese Unterdrückung, Manipulation und Propaganda an, so wird man durch das Tragen einer Fliege, als unkonventionelles und oppositionelles Markenzeichen, besser wahrgenommen und damit auch die freiheitliche Idee, hinter der man steht.

Sonntag, 2. September 2012

Blink, die Dritte!

Das von uns wärmstens empfohlene Magazin ,,Blink'' geht in die dritte Runde, ist dabei zum ersten Mal kostenpflichtig. Doch dem sparenden Zweifler sei gesagt: die Investition lohnt sich!
Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe: Israel, Iran, die Deutschen und ihr schwieriges Verhältnis zueinander. Mit Henryk Broder konnte für die aktuelle Ausgabe ein äußerst prominenter Autor gewonnen werden.
Auch ,,Freitümler'' haben einen kleinen Beitrag zur dritten ,,Blink'' geliefert. Tomasz M. Froelich schreibt, abseits vom Schwerpunktthema, über die unter Libertären gängige Vorliebe für Fliegen als modisches Accessoire. Peter Mokwa und Hansjörg Walther - beide Freitum-Gastautoren - beleuchten freiheitliche Aspekte der deutschen Geschichte: Mokwa schreibt über die Geschichte des deutschen Liberalismus, wohingegen der Eugen Richter-Experte Walther über die Reichstagswahlen aus dem Jahre 1881 berichtet.
Die aktuelle ,,Blink'' gibt es hier zu kaufen!
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Nachtrag vom 26.09.2012:
Davon ausgehend, dass die ,,Blink'' auch in ihrer dritten Ausgabe ähnlich freiheitliches Gedankengut publizieren würde wie in ihren ersten beiden Ausgaben und bedingt durch Beiträge von Freitum-Herausgeber Tomasz M. Froelich und den beiden Freitum-Gastautoren Peter Mokwa und Hansjörg Walther empfahlen wir den Kauf dieses Magazins. Offenbar sind in der hier beschriebenen Ausgabe kriegsverherrlichende Beiträge abgedruckt worden, die sich gegen den Iran richten. 

Wir als konsequent Libertäre lehnen grundsätzlich außenpolitische Interventionen und Krieg ab und distanzieren uns von kriegsverherrlichenden Aussagen, auch von denen, die in der ,,Blink'' gefallen sind. Sie sind mit libertärem Gedankengut unvereinbar!