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| Harry J. Anslinger: Karriere durch Prohibition. |
Sucht man nach den Gründen für die Hanfprohibition, kommt man an dem Namen Harry J. Anslinger nicht vorbei. Sein deutscher Wikipedia-Artikel ist vielsagend, vor allem aber eine sehr gekürzte Version des englischen Artikels, der eine weit schärfere Anklage gegen diesen außerhalb der Kiffer-Szene recht unbekannten und nicht gehassten Mann erhebt.
Er steht für eine der unvernünftigsten Maßnahmen, mit denen Staaten die Freiheit ihrer Bürger je einschränken konnten – und dies fast durchgehend mit unfassbarer Ignoranz bis heute tun können. Das Verbot einer der nützlichsten Pflanzen, die es auf der Welt gibt: Hanf.
Wegen eines traumatischen Erlebnisses aus der Kindheit mit einem Morphinabhängigen (Morphin wird aus dem getrockneten Milchsaft (!) des Schlafmohns gewonnen) soll er sein Leben lang Cannabis bekämpft haben.
Milchsaft war stets ein mit absoluter Vorsicht zu genießender Pflanzenbestandteil, die medizinische Anwendung selten. Erst durch die moderne Chemie konnten derart toxische Stoffe verarbeitet und unfallfrei dosiert werden.









