von Tommy Casagrande
Wie jeder konsequente Libertäre natürlich weiss, sind die Ergebnisse, die ein Staat zu Tage fördert, immer schlecht im Sinne, dass die Bedürfnisse des Individuums von niemandem besser aufgegriffen und befriedigt werden können, als vom betreffenden Individuum selbst.
Insofern kann auch keine Demokratie mittels Mehrheitsentscheid die Befriedigung individueller Bedürfnisse besser allokieren, als das entsprechende Individuum, wenn es denn dank unterlassener Staatseingriffe auch die Möglichkeit dazu hat. Denn Mehrheitsentscheide sind Entscheide von Bedürfnissen einer Mehrheit gegenüber den Bedürfnissen einer Minderheit. Die Inkompatibilität alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen ist dem System immanent. Alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen ist nur dann am ehestmöglichen gewährleistet, wenn auch nur diejenigen, die Bedürfnisse haben, und das betrifft jedes Individuum, auch in der Lage sind selbst diese zu befriedigen, ohne dabei jemand anderen zwingen zu müssen, auf dessen Kosten die Erfüllung seiner Bedürfnisse zu erlangen. Zumal derjenige, der zur Befriedigung des Bedürfnisses eines anderen gezwungen wird, mittels Ressourcen dafür haftbar gemacht wird, die ihm für die Erfüllung eigener Bedürfnisse nicht mehr zur Verfügung stehen.
Die Behauptung, dass Demokratie den gesellschaftlichen Frieden schützen könne, ist in Anbetracht der Tatsache, dass stets nur die Bedürfnisse der einen auf Kosten der Nicht-Befriedigung von Bedürfnissen der anderen befriedigt werden, ein Märchen, da auf diese Weise Konflikte innerhalb der Gesellschaft nicht vermieden, sondern provoziert werden.








