Dienstag, 6. November 2012

Menschen sind schlecht für die Umwelt

Augen auf. Scheiße, Halsschmerzen. Flur, Wohnzimmer, Küche, Cornflakes, Fernseher. “Bla bla, Krise, bla bla, entfesselte Märkte. Ein Wirbelsturm fegt auf die USA zu.” Was interessiert mich das Wetter der Alliierten. Doch als ich gerade ausschalten möchte heißt es: “Der Sturm fegt über New York hinweg, wir schalten nun live zu unserer Korrespondentin nach Potsdam.” Wie bitte? Ich wende meine Augen von den sabschigen Cornflakes ab und werfe einen Blick auf den Fernseher. Tatsächlich: Köln, Potsdam, eine Live-Schaltung. Haben die denn keinen Korrespondenten der dichter an New York dran ist … in Mönchengladbach oder so!? Doch dann wird mir klar, dass das gar nicht so absurd ist, da sich die kecke Dame bei irgendeinem meteorologischen Institut in Brandenburg befindet, um Expertenwissen einzuholen. Und nun, und das schwöre ich, stellt die Dame im Studio in Köln nur eine einzige Frage … ”Hat die globale Klimaerwärmung diesen Sturm verursacht?”
Für alle, denen das kein Begriff ist: Es gibt wohl Menschen, die behaupten, sie könnten die Erde durch Autofahren und Atmen fühlbar wärmer machen. Es gibt sogar ganze Vereinigungen, die sich ausschließlich mit diesem Hirngespinst beschäftigen und schicke Kongresse überall auf der Welt abhalten, möglichst da, wo man ganz besonders weit hinfliegen muss, mit der hauseigenen Maschine versteht sich. Nicht so lustig ist hingegen die neue Ethik, die die Jünger des Klimaschwachsinns vertreten, nämlich, dass Menschen (egal welcher Couleur) schlecht für das Leben sind. Damit setzt diese Weltanschauung, der eines berühmten Österreichers, den Seitenscheitel auf. 

1 Kommentar:

  1. Ist nichts neues, war schon bei der Anti-DDT-Kampagne so: man schützt die Malaria-Mücke, damit der Mensch sich nicht zu sehr vermehrt.

    AntwortenLöschen

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

Name

E-Mail *

Nachricht *