Donnerstag, 24. Mai 2012

Der Geburtsfehler in der klassisch-liberalen Theorie

Hans-Hermann Hoppe
von Tommy Casagrande
Unter Libertarismus wurde verstanden, als ich anfing mich damit zu befassen, dass es die konsequente Haltung sei, die den klassisch Liberalen zunehmend abhanden kam. So wie ich "konsequente Haltung" verstehe, bedeutet dies das Verfolgen einer Logik, die sich nicht in Details verliert, sondern die versucht, einen wahren Kern zu entdecken und davon nicht mehr abrückt, egal welche Trends gerade im Umlauf sich befinden. Der Trend ist der Tod von Prinzipien. Und Pragmatismus ist der Tod der Treue.

Hans-Hermann Hoppe ist mein geistiges Mutterschiff. Ein Mann der sich nicht dreht und wendet, je nachdem woher der Wind kommt. Er bleibt seiner Linie und seinen Prinzipien treu, die er auf dem Wege seiner Erkenntnis für sich entdeckt hat. Hoppe hat erkannt, vielleicht klarer als viele andere, dass das Mittel der Politik die Menschen einer Illusion aussetzt. Die Illusion lautet, dass man mit Macht etwas ändern kann. Dass man jedoch mit Macht nicht nur etwas ändert, sondern die Menschen damit zwingt etwas zu ändern, geht dabei meist unter, ist aber der Kern des Ganzen. Ein Staat ist nach Hoppe definiert als ein Monopol der ultimativen Rechtssprechung und dem Recht der Besteuerung. Ein Monopol, so sollte jeder wissen, ist aus Sicht des Kunden stets ungünstiger und unvorteilhafter als ein Wettbewerb unter Anbietern.
Wenn ich im Bereich des Rechts oder des Geldes oder wobei auch immer, dem Staat zubillige, ein Monopol zu errichten, so wird die Qualität dessen geringer und die Kosten höher sein als bei freiem Wettbewerb über die Produktion und Bereitstellung dieser Güter. Zudem, ist ein freier Markt grundsätzlich menschenfreundlicher, weil niemand davon abgehalten ist, es besser zu machen als jene, die bereits am Markt sind und der Markt sich stets an den Bedürfnissen orientieren muss, die Menschen dadurch äußern, indem sie eine Sache nachfragen. So ergibt sich letztlich auch eine Qualität und ein Preis, der den Bedürfnissen der Menschen entspricht. Genauer gesagt wird es verschiedene Qualitäten und Preise geben, die den verschiedenen Bedürfnissen der Menschen entsprechen. 

Klassisch Liberale stimmen in allem überein, jedoch gehen sie nicht so weit, den Staat selbst in Frage zu stellen. Wenn Staat aber als Monopol definiert ist, dann wird man das Problem der staatlichen Monopolisierung verschiedener menschlicher Lebensbereiche, man kann auch sagen, die Politisierung verschiedener Lebensbereiche, nicht los. Durch eine grundsätzliche Legitimation eines Gewaltmonopols gibt es aus Sicht dessen, der es legitimiert, keinen zwingenden argumentativen Grund die Auswirkungen dieser Idee grundsätzlich verurteilen zu können. Jedwede Auswirkung, die ein Gewaltmonopol nach sich zieht, wird letztlich zu Diskussionen führen, welche sich nur um die graduellen Unterschiede von Gewalt handeln und somit nur Reflektierungen von Meinungen ohne Belang abbilden. Jedoch nichts Grundsätzliches. 

Die klassisch Liberalen möchten sich auf der politischen Bühne profilieren. Sie wollen dies tun mit einem logischen Fehler in ihrem theoretischen Konstrukt, nämlich ihrem moralischem Urteil gegenüber einer Regierung. Das ist sozusagen der Geburtsfehler der klassisch liberalen Theorie. Sie akzeptieren staatliche Gewalt und lamentieren hinterher, dass sich diese nicht zugunsten ihrer liberalen Positionen entwickelt. Somit laufen sie der Zeit hinterher von der sie überlaufen wurden. Das Spektrum der politischen Parteien besteht grundsätzlich nur aus etatistischen Parteien mit Staatsquoten von ... bis. Selbst die klassisch Liberalen befürworten eine Staatsquote. Nur eben eine geringere, obgleich dies wenig über die Humanität und Liberalität auszusagen vermag, denn ein Staat mit 8% Staatsquote der im Ausland interveniert und Menschen tötet, sollte nicht unangezweifelt ein besserer sein als ein Sozialstaat mit 70% Staatsquote, der aber nirgendwo in der Welt interveniert und Menschen umbringt. Insofern sagt die Staatsquote nichts über die Qualität. Das Parteienspektrum hat es seit und durch Bismarck verstanden, einen Privilegienstaat zu errichten, der die gesellschaftlichen Schichten vom Staat abhängig zu machen bestens verstand. Mit diesem - für einen Etatisten wie Bismarck genialen - Streich wurde das Zeitalter des klassischen Liberalismus endgültig beseitigt. Es ist nicht anzunehmen, dass der klassische Liberalismus diesen Kampf gewinnen kann. Denn da die Idee gesellschaftliche Kreise vom Staate abhängig zu machen nun existiert und dieses staatliche Angebot seit Jahrzehnten dominiert, sehe ich keine Möglichkeit, dass die Idee, Freheit für alle, auf einmal dem Etatismus den Rang ablaufen wird können. Denn die Idee, Freiheit für alle, bietet für die jeweils abhängigen Schichten keinen direkten Gewinn. Sie werden die klassisch liberale Idee zuerst als einen direkten Verlust wahrnehmen.

Zwar bietet der konsequente Libertarismus in seiner Form des Nullstaates ebenfalls keine staatliche Perspektive für Interessenten staatlicher Abhängigkeit, wie die klassisch Liberalen dies in den meisten Fällen aufzeigen, aber mit letztgültigen Verweis auf die Bejahung eines Gewaltmonopols, machen sich die klassisch Liberalen ihre richtigen Ansätze alle selbst zunichte. Und wenn schon Staat, dann wird sich eher die etatistische Form denn der liberalen durchsetzen. Denn die tatsächlich liberale Form wäre eine Privatrechtsgesellschaft und kein Monopolstadium. 

Zudem, da die klassisch Liberalen den Staat an sich nicht in Frage stellen, dürfte nicht damit zu rechnen sein, dass die klassisch Liberalen demokratische Mehrheiten erlangen und fortan über Jahrhunderte dominieren werden. Falls sie an die Macht kommen, dann nur als kleinerer Partner, der, wie schon die ganze Zeit die FDP, sich dem Pragmatismus zuwenden wird, um vielleicht hier und da einen Prozent zuzulegen. Die klassisch Liberalen sehen und verstehen nicht, dass das Grundübel durch das Postulat des Monopols auf Gewalt erst entsteht. Und wenn man dieses Postulat unhinterfragt in die Theorie miteinbaut, in der in weiterer Folge von Freiheit und Gewaltminimierung geredet wird, dann befindet man sich auf einem widersprüchlichen Weg, den konsequente Logiker als das enttarnen was es ist, ein Selbstwiderspruch.

Ich weiss nicht, was es braucht, damit klassisch Liberale den Weg konsequent logisch bis zum Ende durchdenken und mitgehen, doch ohne dies wird das Zeitalter des Etatismus als alternativlose Epoche weiterhin sein Unwesen treiben und nach dem kommenden Niedergang, der uns allen geweiht ist, und einer daraufhin kleinen Phase der möglichen Liberalität, die nächste Epoche des Niederganges bringen, weil das Grundkonzept eines Monopolisten auf Gewalt nicht in der Lage ist, dauerhafte stabile, freiheitliche Verhältnisse zu schaffen. Der Anreiz für jene, die im Gewaltmonopol tätig sind, tendiert tendentiell stärker zur Machtausweitung als zur Machtreduzierung, weil mit bürokratischer Macht schließlich auch Arbeitsplätze und Betätigungsfelder verbunden sind. Welchen Anreiz könnten Bürokraten haben, sich ihr Betätigungsfeld weg zu nehmen? Von der Bevölkerung brauchen sie sowieso nichts befürchten. Nach dem Gang durch die staatlichen Bildungseinrichtungen brauchen sie nicht zu fürchten, dass die Menschen mehr Freiheit von bürokratischen Fesseln wollen. 

Und es scheint, als sei es eine winzig kleine Minderheit logisch aufgeklärter Anarchokapitalisten, Voluntaristen, konsequent Libertärer und Freigeister, die verstehen, dass sich im Grunde nichts ändert, wenn sich der Grund nicht ändert.

Kommentare:

  1. Ich kann von Mises immer bis zu einem bestimmmten Punkt habe aber festgestellt (durch selber "erleiden" und erfahren), daß Rothbard wohl meine Richtschnur ist. Vor 4 Jahren dachte ich immer noch ein "bisschen" mehr liberal würde schon helfen. Aber das stimmt nicht die von Staaten eingenommenen Monopole sind das Übel und nicht die Heilung.

    Von Mises im Groben zwei Berechtigungen für den Staat:
    - Schutz des Eigentums der Bürger
    - Landesverteidigung.

    Man muß von Mises aber zu gut halten er hat die "Verstaatlichung" bis auf das Individuum runtergebrochen. (Ich glaube das steht in Humn Action) zumindest gestand er jeder Stadt ein Sezessionrecht zu. Geht man bis auf einen Einzelnen hat man aber schon das "liberale" Nirwana erreicht.

    Bei Friedmann gibt es immer die Sachen die ein Staat machen "muss" wenn es denn dafür keinen Markt gäbe. Also auch dort wird der Staat als ein notwendiges Übel angesehen.

    Rothbard ist da durchweg weniger Staatsfreundlich, für Ihn gehört der Staat weg.

    Ich könnte mir aber vorstellen, wie sähen eine massive Verbesserung wenn wir dem Staat das Wichtigste Monopol entrissen. Das Monopol über Geld. Und das wird kein Staat freiwillig jemals aufgeben und so dreht sich die Schuldenspirale munter weiter....

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  2. Ganz richtig! So schreibt Mises dazu in "Liberalismus":

    ,,Das Selbstbestimmungsrecht in bezug auf die Frage der Zugehörigkeit zum Staate bedeutet also: wenn die Bewohner eines Gebietes, sei es eines einzelnen Dorfes, eines Landstrichs oder einer Reihe von zusammenhängenden Landstrichen [...] zu erkennen gegeben haben, daß sie nicht in dem Verband jenes Staates zu bleiben wünschen, dem sie augenblicklich angehören, sondern einen selbstständigen Staat bilden wollen [...], so ist diesem Wunsche Rechnung zu tragen. Nur dies allein kann Bürgerkriege, Revolutionen und Kriege zwischen den Staaten wirksam verhindern. [...]
    Das Selbstbestimmungsrecht [...] ist jedoch nicht Selbstbestimmungsrecht der Nationen, sondern Selbstbestimmungsrecht der Bewohner eines jeden Gebietes, das groß genug ist, einen selbständigen Verwaltungsbezirk zu bilden. Wenn es irgend möglich wäre, jedem einzelnen Menschen dieses Selbstbestimmungsrecht einzuräumen, so müßte es geschehen.'' (Mises 1927: 96f.).

    Später schreibt Mises jedoch, dass dies aus verwaltungstechnischen Rücksichten nicht möglich ist.

    Gruß,
    Tomasz

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  3. Der logisch denkende Mensch ist die Ausnahme, er wird sich immer wieder wundern, warum seine Mitmenschen sich wie Flucht- oder Raubtiere verhalten, wenn es eng wird. Daher waren Kulte und Religionen (Bindungen) immer viel erfolgreicher beim Sinnstiften für die Massen, als die reine Wahrheit. "Ist doch auch schön, wenn einem jemand sagt, was man tun soll", bekommt man zuweilen zu hören. Das ist - schon in Ermangellung von Zeit für die Wahrheitssuche - menschlich, allzu menschlich. Es besteht kein Grund, wegen einer Wahrheit von der Wahrheitssuche abzurücken, aber vielleicht doch eine Gelegenheit, sich immer wieder zu fragen, wieviel Wahres der Gegenüber vertragen kann, bevor seine archaischen Instinkte ihn vor lauter Unsicherheits- und Unterlegenheitsgefühl übermannen. Wer aber Menschenfischer sein will, bei Wahlen und anderer Gelegenheit, der wird sich auf die, die er gewinnen will einlassen und daran - auch unwillkürlich - sein eigenes Denken und Handeln anpassen.

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  4. Dezentralität ist eine Herausforderung (und Potenzial) für eine aus selbstreflektierenden Individuen bestehende selbstverwaltete Gesellschaft.
    Zentralität wiederum kann bestimmte Rechte positivistisch verankern und eine rechtsstaalich basierte Großgesellschaft ermöglichen, die die Freiheit der (toleranten) Ignoranz, der Anonymität und der losen Zusammenfindung und Nicht-Festgebundenheit der Gruppen kennt.

    Diese zwei Zustände zusammenzuführen ist schwierig, findet aber in der Gesellschaft praktisch immer wieder statt.

    1) Die dezentrale Gemeinschaft, mit relativ großer Selbstverwaltung, die aber tendenziell in ihren Sozialnormen restriktiv und homogenisierend sein kann?

    2) Die anonyme Massengesellschaft, in der der Einzelne untertauchen und sich dadurch in sozialem Verhalten freier fühlen kann. Evtl. weniger (zumindest direkte) soziale Kontrolle, größere Entfaltungsmöglichkeiten. Dafür kann das Individuum in der "Masse" aber auch untergehen und in einem möglichen "anonym"-verwalteten Massenstaat untergehen. Zur Nummer werden, so dass das Individuum als Kategorie zu verschwinden droht. Bishin zum einzelnen Menschen und Gruppen als Verfügungsmasse (der jeweiligen Eliten oder Strömungen). Und damit vielleicht sogar teilweise restringierter als in der sozial "geordneten" Kleingesellschaft.

    Vergleiche u.a.
    Friedrich Hayek: Konservative (im Sinne von restriktive) Tendenzen einer "freien Gesellschaft" und
    Wilhelm Röpke: Vereinzelung und (bei Röpke als zwei Seiten desselben Phänomens formuliert) Vermassung.

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  5. Sehr guter Artikel von Tommy! Roland Baader sagte einmal, der „Anarchokapitalismus“ à la Rothbard und Hoppe sei für ihn so was wie ein Leitstern. Immer im Blickfeld, aber letztlich nicht erreichbar (Gerade im Hinblick auf die staatsfreie Gesellschaft haben Sie IMMER die besseren Argumente gegenüber den Minimalstaatlern!)

    Und doch gibt es m. E. gerade in dieser heutigen Zeit einen Hoffnungsschimmer um zumindest in die Nähe dieses Zieles zu kommen: Der mögliche Zusammenbruch unseres sozialistischen Geldsystems!

    Sollte wie von allen Austrians erwartet die Dominoreihe der Staatspleiten endlich fallen und sollten wir dann doch erleben, dass die bereits jetzt schon am Horizont aufkommende Frage tatsächlich im Raum schweben wird: endlich absolut (!) staatsfreies marktwirtschaftliches (materiell gedecktes) Geld oder doch wieder (nach Währungsreform) ein Neuanfang mit Fiat money (sozusagen von Null an beginnend)?

    Mal angenommen ersteres träfe tatsächlich erstaunlicherweise und wider Erwarten ein, dann hätte dies sicher folgende gravierende Auswirkungen auf den Staat sowie die gesamte Gesellschaft: Ohne Verschuldungsmöglichkeit über ungedecktes sozialistisches Staatsgeld keine Möglichkeit mehr für den Staat sich hemmungslos auf Kosten der Freiheit der Bürger auszudehnen (besser: zu wuchern) und (was noch bedeutender ist) die Bürger müssten, ja wären geradezu gezwungen, ohne die staatsabhängigen Wohlfahrtsleistungen selbstverantwortlich und in wirklicher Freiheit für Ihre eigenen Belange zu sorgen. Was sich erstmal als große (Selbst- ) Überwindung und auch Umgewöhnung darstellen wird, führt mittel- und langfristig zu mehr echter Freiheit, da der Tropf des Staates letztlich dann nur aus naturgemäß beschränkten Steuermitteln gefüllt werden kann.

    Natürlich wird der Staat alles dafür tun um dieses mit Abstand wichtigste und bedeutendste Mittel zu Machterhaltung zu verteidigen. Wenn die Schuldenspirale aber (aufgrund exponentiell steigender Zinsen) nicht mehr zu halten ist, muss zwangsläufig wie bisher IMMER (!) in der Geschichte des fiat moneys die bestehende Papiergeld währung aufgelöst werden und zu seinem wirklichen Wert, nämlich NULL zurückgeführt werden.

    Der Unterschied zu früheren Auflösungen mit anschließenden Währungsreformen und Neuinstallationen von fiat money ist heute allerdings das Internet. Hier besteht m.E. eine sehr große neue und berechtigte Hoffnung die Menschen rechtzeitig vielleicht doch bis zu einer kritischen Masse darüber aufzuklären! (Alternativ dazu wäre noch „Bitcoin“, sozusagen als „Selbstläufer“ denkbar)

    Der Hauptknackpunkt um in die Phalanx des Etatismus einzubrechen ist und bleibt das staatliche Papiergeldmonopol!!

    Sicher bin auch ich nicht so naiv zu glauben, dass dies die Lösung zur absolut staatsfreien Gesellschaft ist und doch ist es m. E. der größte Meilenstein dahin!. Solange bleibt der 100% staatsfreie Liberalismus wie gesagt auch für mich zumindest „ein Leitstern“!

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  6. "Der Hauptknackpunkt um in die Phalanx des Etatismus einzubrechen ist und bleibt das staatliche Papiergeldmonopol!!"

    Stimmt. Und deshalb schreibe ich überall, der Euro schützt derzeit noch die Griechen vor der totalen Auslieferung an Ihre Delbets.

    Wer glaubt schon die neue Drachme, wäre keine Fiat-Drachme? Niemand und so ist es klar wie es laufen wird sollen.

    Enteignung aller Sparer entweder explizit oder als "Nebeneffekt" der Inflation.

    Schuldenfreier Staat, und dann fängt das Schuldenanhäufen wieder an, weil man ist ja ein "sicherer" Schuldner.

    Darum habe ich eine Empfehlung für alle: Kaufen Sie freiwillig keine Staatsanleihe.

    Das ist realistischer als zu glauben wir bekämen irdendwann Geld als Wert statt Geld als Schuld.

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