Libertäres Internet-TV

Dienstag, 30. August 2011

Zurück auf dem Weg zur Knechtschaft

von Martin Ledermann
Die Zukunft Europas sieht trostlos aus. Der Ausverkauf des Wohlstandes, das Erbe von 70 Jahren vergleichsweise freier Märkte in Westeuropa, ist im vollen Gange. Der aufziehende totale Supranationalstaat wird zwar nicht im Namen von Arbeitern, Bauern und Genossen handeln und ob die Errichtung von Vernichtungslagern ein weiteres Mal möglich ist, ist auch noch fraglich. Aber die wesentlichen Elemente des Totalitarismus sind bereits erkennbar. Und die Entwicklung der letzten Jahre zeigt ganz klar, in welche Richtung die Reise geht: In Richtung Euro-Faschismus, diesmal mit den Worten „Nie wieder Krieg! Nie wieder Nationalstaat! Nie wieder Vielfalt!“

Die Selbstentmachtung des Parlaments
Hilflos scheinen die Parlamentarier der nationalen Volksvertretungen angesichts der ihnen präsentierten Entwicklungen. Zu reinen Abnickervereinen detaillierter Vorlagen aus den Ministerialbürokratien degeneriert, vegetieren sie trostlos vor sich hin und verkommen zu

einem teuren Hobby der Postdemokratie. Fraktionszwang, Karrierewünsche und -druck, offene und verdeckte Bestechung und Komplizenschaft mit den Systemeliten führen zu dem Phänomen, dass Einspruchsrechte freiwillig abgegeben werden. Immer mehr Macht wird vom nationalen Parlament an ungewählte und unkontrollierbare EU-Räte gegeben. Die Demokratie, die auch auf nationaler Ebene immer mehr zur willkürlichen Mehrheitsherrschaft degeneriert, wird ersetzt durch einen organisierten Überbau, der sich um formale demokratische Legitimation überhaupt nicht mehr schert. Denn die propagandabefeuerten Massen sind fest in ihrem Glauben, dass nur Expertengruppen die massiven Probleme des Staatskapitalismus lösen können: Nur ein Euro-Funktionärsrat kann die Euro-Krise stoppen, nur ein Welt-Klimarat kann die kommende Öko-Katastrophe verhindern und nur die Angleichung von Sozial- und Wirtschaftsstandards unter Anleitung von europäischen Kartellen kann die ruinöse Konkurrenz in Europa beenden. So die Volksweisheit.

Donnerstag, 25. August 2011

Daddeln im Paradies. Sozialistisches Gedankengut in der Unterhaltungsindustrie


von Henning Lindhoff
Am 11. August 2011 erschien die 33. Ausgabe des Podcasts "Spieleveteranen" [1]. In dieser Podcast-Serie diskutieren und streiten sich fünf ehemalige und aktuelle Journalisten der Computerbranche auf meist recht unterhaltsame Weise über vergangene, gegenwärtige und zukünftige Charakteristika der elektronischen Unterhaltung. Ich hörte mir ihre Sendungen bislang immer mit großer Freude an, da sie oft auch über Computerspiele sprachen, die ich gerne in meiner Jugend spielte. Bislang habe ich diesen Hörgenuss nie mit politischen Hintergedanken erlebt. Doch dies änderte sich am 11. August 2011.

Zwangsunterhaltung

In den Fokus meines Interesses redete sich der "Spieleveteran" Anatol Locker [2], zur Zeit vor allem tätig als Redakteur für "ZDF Heute". Als Profiteur der Umverteilungsaktionen durch die GEZ muss er zwangsläufig die Propaganda dieser Institution nachplappern und in die Welt hinaustragen. Auf jeden kritischen Ton gegen die Enteignung der Fernsehzuschauer muss er anspringen wie ein Polizeihund auf die Hundepfeife. GEZ und Pawlow`sche Konditionierung gehen einen Bund gegen den Wohlstand der Bürger ein und Herr Locker kläfft fröhlich mit. Inwieweit Journalisten vor einer Anstellung beim Staatsfernsehen Indoktrinierungsseminare besuchen müssen, weiß ich nicht. Jedoch erscheint dies doch sehr wahrscheinlich – und ein vorheriger Gesinnungstest allemal.