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Dienstag, 22. März 2011

Soziale Gerechtigkeit – eine konsequent liberale Erörterung

von Jonathan Danubio
A
ls libertärer ,,Missionar'' hat man's nicht einfach: man versucht einer Horde staatlich manipulierter Bildungsopfer zu erklären, warum Freiheit besser ist als Sklaverei und bleibt dabei meistens erfolgslos. Freiheitliche Ideen finden bei Menschen, die durch die staatliche Bildungsmaschinerie manipuliert sind, kaum Beachtung und Verständnis. Die Staatsdoktrin hat den Menschen ihren Verstand geraubt. Erfreulicherweise gibt es noch Ausnahmen, wie etwa Jonathan Danubio - ein langjähriger Freund von mir, dem die libertäre Philosophie schmackhaft geworden ist, was sich aus der folgenden Arbeit vernehmen lässt:

Einleitung
Soziale Gerechtigkeit – eine der bedeutendsten Phrasen im Vokabular eines Politikers und Populisten. Doch was verbirgt sich hinter solch diffuser Semantik? Sucht man in Lexika oder im Internet nach einer befriedigenden Definition, so bleibt man aufgrund zahlreicher Divergenzen unschlüssig zurück. Eine andere Möglichkeit, den Begriff zu erfassen, stellt ein Blick in die Historie dar. Spricht man im 21. Jahrhundert von sozialer Gerechtigkeit, ist meist eine Verteilungs- bzw. Ergebnisgerechtigkeit gemeint.

Donnerstag, 17. März 2011

Der Markt und die Atomkraft

von Kalle Kappner
Ähnlich wie Möchtegernliberale, wie man sie vorzugsweise in der FDP finden kann, apologetisierte ich einst blind und unkritisch die Atomenergie, bis ich vor wenigen Monaten feststellte, dass Atomkraftwerke, wie sie in unserem derzeitigen System existieren, kein Produkt des freien Marktes, sondern ein Produkt etatistischer Wirtschafts- und Energiepolitik sind, was jedoch nicht heisst, dass sie auf dem freien Markt nicht existieren könnten. Möchtegernliberale und Konservative sind für Atomkraft. Warum? Weil Linke und Grüne dagegen sind. Mit freiheitlichem Verstand hat diese unreflektierte und sture Haltung allerdings so wenig zu tun, wie Ludwig ,,der Sonnenkönig'' mit der ersten Mondlandung. Energieetatismus muss jedem Freiheitsfreund ein Dorn im Auge sein. Stattdessen plädieren selbst ernannte ,,Liberale'' und Konservative für einen atomaren Energieetatismus, wohingegen Linke und Grünen einen alternativen Energieetatismus fordern. Es findet ein stupider Glaubenskampf mit auf allen Seiten stupiden Kämpfern statt. Uns Libertären bleibt zu hoffen, dass beide Seiten diesen Kampf verlieren werden, denn es gibt nur eine akzeptable Lösung: den freien Energiemarkt.

Einen lesenswerten Beitrag zu diesem Thema schrieb Kalle Kappner auf ,,Freitum''. Diesen möchte ich dem geneigten Leser meines Blogs nicht vorenthalten:

„Atomkraft – Nein, danke!“ oder „Atomkraft – Ja, bitte!“ – die Fronten in der politischen Debatte scheinen klar zu sein.