Libertäres Internet-TV

Dienstag, 22. März 2011

Soziale Gerechtigkeit – eine konsequent liberale Erörterung

von Jonathan Danubio
A
ls libertärer ,,Missionar'' hat man's nicht einfach: man versucht einer Horde staatlich manipulierter Bildungsopfer zu erklären, warum Freiheit besser ist als Sklaverei und bleibt dabei meistens erfolgslos. Freiheitliche Ideen finden bei Menschen, die durch die staatliche Bildungsmaschinerie manipuliert sind, kaum Beachtung und Verständnis. Die Staatsdoktrin hat den Menschen ihren Verstand geraubt. Erfreulicherweise gibt es noch Ausnahmen, wie etwa Jonathan Danubio - ein langjähriger Freund von mir, dem die libertäre Philosophie schmackhaft geworden ist, was sich aus der folgenden Arbeit vernehmen lässt:

Einleitung
Soziale Gerechtigkeit – eine der bedeutendsten Phrasen im Vokabular eines Politikers und Populisten. Doch was verbirgt sich hinter solch diffuser Semantik? Sucht man in Lexika oder im Internet nach einer befriedigenden Definition, so bleibt man aufgrund zahlreicher Divergenzen unschlüssig zurück. Eine andere Möglichkeit, den Begriff zu erfassen, stellt ein Blick in die Historie dar. Spricht man im 21. Jahrhundert von sozialer Gerechtigkeit, ist meist eine Verteilungs- bzw. Ergebnisgerechtigkeit gemeint.

Donnerstag, 17. März 2011

Der Markt und die Atomkraft

von Martin Ledermann
„Atomkraft – Nein, danke!“ oder „Atomkraft – Ja, bitte!“ – die Fronten in der politischen Debatte scheinen klar zu sein.
Hier die Grünen und Linken, die schon immer (außer natürlich vor den 80ern) gegen Atomkraft waren. Dort die Konservativen und Liberalen, als Stimme der wirtschaftlichen Vernuft, die an der Atomenergie festhalten. Exemplarisch dafür steht der Eifer, mit dem die rot-grüne Bundesregierung den Ausstieg forciert hat, der dann später von der schwarz-gelben Regierung wieder verwässert wurde. Emotionen spielen natürlich eine wichtige Rolle. Nicht anders lässt sich die enorme Politisierung der Energiefrage erklären: Wenn die übliche linksgrüne Klientel gegen Atomkraft ist, muss man als Liberaler scheinbar zwingend dafür sein und AKWs mit Zähnen und Klauen verteidigen. Als Linker braucht es oftmals überhaupt keine Begründung mehr für eine ablehnende Haltung zur Atomkraft. Man ist halt dagegen. Das S21-Phänomen scheint sich zu wiederholen. Als die linksgrüne Klientel gegen S21 auf die Straße ging (freilich nicht, um gegen Steuergeldverschwendung zu protestieren, sondern um das Steuergeld für ein alternatives Zwangsprojekt einzusetzen), entdeckten viele "Liberale" aufeinmal ihre Liebe für den Polizeistaat, den Bahnsozialismus und für bürokratische Planfeststellungsverfahren.