Angeregt durch TOMMY CASAGRANDE las ich gestern ,,Die Irrtümer des Hans-Hermann Hoppe‘‘ von BIJAN NOWROUSIAN und OLIVER MARC HARTWICH, welche auf der Website der Achse des Guten publiziert wurden. HANS-HERMANN HOPPE (siehe Photo!) als radikaler Anarchokapitalist mit einer Vorliebe für konservativen Lebensstil und Werte gilt in der libertären Szene als nicht ganz unumstritten. Verantwortlich hierfür sind z.B. Hoppes kontroverse Aussagen über Homosexuelle. Inwieweit Hoppes Aussagen reine Provokation sind, oder nicht, bleibt dahingestellt. Fakt ist, dass es Menschen gibt, die sich den durch die Apologeten der politischen Korrektheit sehr eng gesetzten Grenzen des Diskurses widersetzen möchten und dabei oft Sachen sagen, die sie gar nicht vertreten und dabei einfach nur Intention haben, die engen Grenzen des durch die politische Korrektheit dominierten Diskurses auszuweiten oder gar ganz zu sprengen. Manche Menschen verspüren den Drang zu polarisieren und zu provozieren. Auch ich gehöre dazu. Und Hoppe womöglich auch, doch das bleibt Spekulation.
Nowrousian und Hartwich wagen die Spekulation und attestieren Hoppe, durch das Abdrucken libertärer Aufsätze in Magazinen von Holocaust-Leugnern, eine zumindest strategische Nähe zu und Kooperation mit rechtsextremen, neonazistischen, homophoben und intoleranten Kreisen, woraus sie unter anderem schliessen ,,dass Hoppes Libertarismus genau das Gegenteil des Liberalismus ist und eine Gefahr für die Freiheit darstellt‘‘ (Nowrousian; Hartwich 2005).
Eine schlichte, aber gleichsam geniale Widerlegung der Vorwürfe, wonach Hoppe eine Gefahr für die Freiheit darstellt, findet sich bei THORSTEN BOIGER in seinem Text ,,Von scheinbaren Irrtümern und sogenannten "Liberalen"‘‘: