Donnerstag, 19. Mai 2011

Ohne Kapitalakkumulation keine Produktion und keinen Wohlstand

von Tommy Casagrande
Als Kapitalakkumulation wird jener Vorgang beschrieben, den wir schlicht mit dem Begriff des Sparens beschreiben können. Geld, welches über einen bestimmten oder unbestimmten Zeitraum gespart wird, ist Geld, dass akkumuliert wird. Ohne diese Eigenschaft des Sparens (akkumulieren), wäre es nicht möglich, zu einem späteren Zeitpunkt mehr Geld zu haben, als es zu einem früheren Zeitpunkt der Fall ist. Aufgrund dieses mehr an Geldes lassen sich Investitionen tätigen, die sich mit einem weniger an Geld nicht hätten tätigen lassen. Mit diesem Geld lassen sich aus Ideen solche Technologien produzieren, die zu einem Produktivitätsfortschritt führen können, der, wie ich an anderer Stelle dargelegt habe, für den Wohlstand maßgeblich ist. Erhebt der Staat Steuern, so sorgt er dafür, dass weniger Geld akkumuliert wird, als es ohne seine Steuern passieren würde. Erhebt der Staat weitere Steuern, so sorgt er dafür, dass noch weniger Geld akkumuliert wird. Ergo, wird die Investitionstätigkeit in den Produktivitätsfortschritt in dem Maße reduziert, wie das akkumulierbare Geld im Zuge von Steuererhebungen abnimmt. Würde der Staat sich alles Geld der Bürger unter den Nagel reißen, wie man es Tyrannen unterstellen mag, so gibt es für das Volk keine Möglichkeit, durch Kapitalakkumulation das bestehende Geld zu vermehren und mit diesem Geld, zu einem späteren Zeitpunkt, Investitionen anzuschieben, die dem Wohlstand zugute kommen könnten.

Kommentare:

  1. FALSCH!
    Geldvermehrung geschieht üblicherweise nicht durch "Sparen", sondern durch Investition und Spekulation. Wohlstand ergibt sich durch Geldvermehrung sowieso nur für Einzelpersonen. Die Anhäufung von Reichtum Einiger geht IMMER mit der Verarmung Anderer einher. Oder glaubt jemand an die wundersame Vermehrung?

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  2. Eine Volkswirtschaft ist kein Kuchen! Und Nein Wirtschaftswachstum basiert nicht auf der Erweiterung der Geldmenge! Logisch denken ist nicht so schwer...

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  3. Nicht durch Geldvermehrung, sondern durch
    Konsumverzicht ( also SPAREN - ja genau, das Gegenteil von dem, was der Staat tut)
    und Investition (sonst wAre es ja nur horten).
    Und nur durch sparen=investieren entsteht mehr Wohlstand. Dies ist Wachstum und davon werden sogar arme reicher. Nur Faule und Verschwender (also die nicht sparen, sondern lieber konsumieren) werden arm bleiben. Und das ist im höchsten Maße gerecht und sozial!

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