Libertäres Internet-TV

Donnerstag, 23. September 2010

1975 warnte uns die ,,Elite der Klimaforschung'' vor einer neuen Eiszeit...

von Tomasz M. Froelich
Gefühlte 50% der 3-Tages-Wetterprognosen für Wien sind falsch, dennoch wagen es viele Klimatologen gleich das Klima für die nächsten 50 Jahre vorherzusagen. Das hat Tradition. Bereits 1975 warnte die Elite der Klimaforschung vor einem bevorstehenden Klimawandel: eine neue Eiszeit stand bevor. Doch seit WILHELM BUSCH wissen wir: ,,Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.''
In seinem Buch ,,Blauer Planet in grünen Fesseln'' weist VACLAV KLAUS - Präsident der tschechischen Republik - auf die Unmöglichkeit erfolgreicher klimatologischer Jahrzehnteplanung hin und vergleicht jene mit der Unmöglichkeit einer erfolgreichen Planwirtschaft. Außerdem macht er darin auf die perfiden Machenschaften hinter der Klima-Lobby aufmerksam, die versucht, den Menschen ihre Moral aufzuzwingen und somit eine Gefährdung für die Freiheit des Individuums darstellt.
Der polnische Libertäre JANUSZ KORWIN-MIKKE stöberte ein wenig in seinem Archiv herum und fand eine Newsweek-Ausgabe aus dem Jahre 1975, in der die damals führenden Klimatologen im Beitrag ,,The Cooling World'' anhand ebenso beeindruckender, wie unverständlicher Modelle, Graphiken und Berechnungen ein apokalyptisches Eiszeitalter prognostizierten. Gewisse Paralellen zum heutigen Klimadiskurs sind unübersehbar.

Buchtipp: Vaclav Klaus - Blauer Planet in grünen Fesseln
Link: Friends of science
Youtube: HARDtalk with Vaclav Klaus (english/polish subtitles)

Montag, 20. September 2010

Aggressor Staat - eine libertäre Perspektive


I. Einleitung
Das folgende Essay wagt eine libertäre und durchaus kontroverse und unkonventionelle Kritik an Hobbes' Gesellschaftsvertragstheorie. Es soll gezeigt werden, dass Staaten im internationalen System vielmehr die Rolle der Aggressoren, als die der Stabilisatoren einnehmen. Dies zeigt sich schon in ihrer Entstehung: Staaten basieren nicht auf Gesellschaftsverträgen, sondern auf überlegener Schlauheit und wilden Manieren einer vorherrschenden und expandierenden Räubergruppierung. Dass Staaten im internationalen System die Rolle der Aggressoren einnehmen, soll anhand protektionistischer Wirtschaftspolitik – welche dezidiert der Freihandelstheorie widerspricht – gezeigt werden: Nicht selten führte und führt von Staaten ausgehender Protektionismus zu internationalen Konflikten. Außerdem neigen Staaten zu Korruption und zu manischem Machtstreben. Als Alternativen werden neben dem Freihandel u.a. das individuelle Sezessions- und Selbstbestimmungsrecht präsentiert.

II. Das Entscheidungsmonopol des ,,Leviathan’’
In den Gesellschaftswissenschaften erfreuen sich Gesellschaftsvertragstheorien großer Beliebtheit. Sie stammen ja immerhin aus den feinen Federn solch prominenter Denker wie JOHN LOCKE, JEAN-JACQUES ROUSSEAU und IMMANUEL KANT. Ein weiterer prominenter Vertragstheoretiker war THOMAS HOBBES. In seinem monumentalen Werk ,,Leviathan'' beschreibt Hobbes, dass im bloßen Naturzustand ,,ohne eine einschränkende Macht der Zustand der Menschen […] ein Krieg aller gegen alle'' (Hobbes 1651/2007: 115) sei. Diese einschränkende Macht ist für Hobbes der Staat, der scheinbar befugt zu sein scheint, naturrechtsverletzende Eskapaden ,,seiner'' Bürger nach eigenem Gutdünken zu sanktionieren. Sanktioniert wird in den Gerichtshöfen, deren Existenz Hobbes nur bei gleichzeitiger Existenz von Staaten gewährleistet sieht. Gerichtshöfe im Naturzustand sind für Hobbes hingegen ein Widerspruch per se. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb Hobbes zufolge Staaten entstanden sind:
Die Absicht und Ursache, warum die Menschen bei all ihrem natürlichen Hang zur Freiheit und Herrschaft sich dennoch entschließen konnten, sich gewissen Anordnungen, welche die bürgerliche Gesellschaft trifft, zu unterwerfen, lag in dem Verlangen, sich selbst zu erhalten und ein bequemeres Leben zu führen; oder mit anderen Worten, aus dem elenden Zustande eines Krieges aller gegen alle gerettet zu werden. Dieser Zustand ist aber notwendig wegen der menschlichen Leidenschaften mit der natürlichen Freiheit so lange verbunden, als keine Gewalt da ist, welche die Leidenschaften durch Furcht vor Strafe gehörig einschränken kann und auf die Haltung der natürlichen Gesetze und der Verträge dringt. (ibid.: 151)

Mittwoch, 8. September 2010

Janusz Korwin-Mikke: Wie die staatlichen Verkehrsstrategen die Autofahrer berauben

von Tomasz M. Froelich
Auf perfide Art und Weise beraubt der Staat seine Bürger. Bestes Beispiel hierfür sind die Verkehrsregeln. So zwingt das Gesetz den friedlichen Autofahrer dazu, während der Fahrt seine Autolichter auch am helligten Tagen anzumachen. Scheinheilige Begründung - wie so oft bei staatlichen Regelungen und Steuerraub -: Sicherheitstechnische Maßnahmen. Doch was haben die Autofahrer von brennenden Autolichtern am helligten Tage? Nichts! Was hat der Staat davon? Geld! Wie das? Ganz simpel: Ein Automobil, welches mit brennenden Autolichtern fährt, verbraucht auf 100 km Fahrstrecke durchschnittlich 0,6 l mehr Benzin, als ein Automobil, welches ohne Licht fährt. Wenn man nun noch bedenkt, dass Benzin zu etwa 75% besteuert wird, so wird man feststellen, dass es dem Staat auf diese perfide Art und Weise gelingt, sein Budget auf Kosten der Autofahrer zu erhöhen.
Ebenfalls verwunderlich: Weshalb kriegen es die ,,Verkehrsstrategen'' nicht hin, die Verkehrsprobleme - z.B. vor den Einfahrten in große Metropolen - zu lösen? Man beobachtet dort, etwa in Warschau, lediglich zweispurige Straßen. Logische Konsequenz: Schleppender Verkehr, Staus, Chaos. Auch hierfür ist die Antwort schnell gefunden: Unter solchen Verkehrsumständen verbrauchen Autos viel mehr Kraftstoff. Auch das füllt also die Kasse des Staates.
Ein letztes Beispiel: Geschwindigkeitsradare. Sie führen dazu, dass die Autofahrer, anstatt sich auf ihre Fahrtstrecke, vielmehr auf mögliche Geschwindigkeitsradare konzentrieren, was zu mehr Unfällen führt. Außerdem ist es eine anthropologische Konstante, dass Autofahrer vom Gas runtergehen, sofern sie ein Geschwindigkeitsradargerät erblicken. Ständige Geschwindigkeitswechsel sorgen für einen schnelleren Kraftstoffverbrauch. Der Staat profitiert hier also doppelt, nämlich sowohl durch Strafzettel, die er unverschämterweise an ,,zu schnelle'' Autofahrer ausstellt, als auch durch den schnellen Kraftstoffverbrauch, der ihm zusätzliche Steuergelder ins Budget fliessen lässt.